Streit um Corona-Tracing-App


Weil unter Umständen dasjenige Recht uff Datenschutz zerschunden wird, droht eine Corona-Warn-App ausgebremst zu werden. Trotzdem durch die Informationen, die sie sammelt, könnten die Maßnahmen gelockert werden, die viel massiver in andere Grundrechte einrücken. Welches gibt es da noch abzuwägen?

Solange es keinen Vakzine oder wenigstens wirksame Medikamente gibt, kann man die Verbreitung des förmlich nur durch Kontaktbeschränkungen eindämmen. Eine weitere Möglichkeit ist die Zurückverfolgung von Infektionsketten. Doch je weiter sich die Erkrankungen verteilen und nicht mehr größtenteils an Hotspots hervortreten, umso schwieriger ist dies herkömmlichen Mitteln wie Befragungen zu bewerkstelligen.

Eine funktionierende Tracing-App könnte da eine große Hilfe sein. Doch gegen die vom Gesundheitsministerium favorisierte Problemlösung mit einem zentralen Server gibt es großen Widerstand, weil sie unter Umständen den Datenschutz dieser Nutzer einschränkt. Trotzdem ist dasjenige gerechtfertigt? Schließlich könnten durch sie die aktuellen Maßnahmen gelockert werden, die massiv andere Grundrechte ermäßigen. Dies sind die allgemeine Handlungsfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Freizügigkeit, die Berufsfreiheit, die Eigentumsgarantie und die Glaubensfreiheit.

“Alles kann man nicht haben”

Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für jedes Infektionsforschung hat darauf im Interview mit dem “Spiegel” eine klare Erwiderung gegeben: “Ich denke, wir müssen für Pandemiefälle Datenschutzregeln zeitlich befristet lockern. Letztlich steht Datenschutz in Konkurrenz zu Grundrechten, die uns im Moment genommen sind. Alles können wir nicht haben, bis die vorüber ist.”

In der Regel spielt gleichwohl zusammen mit dieser vom Gesundheitsministerium bevorzugten Problemlösung dieser Initiative PEPP-PT dieser Datenschutz eine zentrale Rolle. Mehr als Bluetooth registriert sie, sich zwei Smartphones weiterführend vereinigen bestimmten Zeitraum in kritischer Nähe Ergehen. Non… einem Kasus speichern beiderlei Apps jeweils eine anonymisierte des anderen Geräts und senden sie an vereinigen zentralen Server zur Schätzung.

Weder Standortdaten, noch andere persönliche Informationen würden damit veräußern, versichert die Initiative. Wenn ein App-Nutzer positiv getestet wurde, sollen aus Kontaktpersonen eine Transaktionsnummer zugeschickt bekommen. Mit dieser können sie sich dann ohne Zwang zusammen mit dieser zuständigen Gesundheitsbehörde melden. Die gespeicherten und verschlüsselten Begegnungs-Wissen bleiben nur weiterführend vereinigen Zeitraum gespeichert, dieser für jedes eine mögliche Infektion relevant ist.

Überwachung ist möglich

So weit so gut. Tatsächlich besteht zusammen mit dieser vom Gesundheitsministerium favorisierten App mit einem zentralen Server Datenabgleich andererseits lieber die Möglichkeit eines Missbrauchs qua zusammen mit einer dezentralen Problemlösung, zusammen mit dieser die Wissen uff den Smartphones bleiben. Unter anderem, weil die Wissen wohl nur pseudonymisiert, andererseits nicht anonymisiert gespeichert werden. Dies heißt, für jedes jeden Nutzer wird eine ID angelegt, um Wissen weiterführend längere Zeiträume zuweisen und interpretieren zu können.

Genug damit Misstrauen im Unterschied zu PEPP-PT unterzeichneten rund 300 Wissenschaftler vereinigen offenen Zuschrift, zu denen gleichwohl wichtige ehemalige Mitstreiter des Projekts in Besitz sein von. In dem Zuschrift heißt es, man befürchte dass “eine Form der Überwachung durch die Regierung oder den privaten Sektor” ermöglicht werde. Dies werde dasjenige Vertrauen in eine App und ihre Annahme in dieser Körperschaft “katastrophal beeinträchtigen”.

Dies sieht gleichwohl Linus Neumann vom Kuddelmuddel Computer Klub so. “Es gibt eine zentrale Instanz, die wissen kann, wer wann wen getroffen hat. Und das ist ein erheblicher Eingriff in die Privatsphäre und schwächt das Vertrauen, gerade weil man dem zentralen Server vertrauen muss”, sagte er dieser “Wirtschaftswoche”.

Weiter  Wieder welches gelernt: Wie sieht die Corona-Quarantäne aus?

Es geht um Vertrauen

Es geht darum in erster Linie um Vertrauen. Denn ein zentraler Server bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass Wissen missbraucht werden, es ist lediglich theoretisch möglich. Und dasjenige Ministerium hat sich wahrscheinlich nicht für jedes die zentrale Problemlösung entschlossen, um später die Bundesbürger auszuspionieren. Vielmehr geht es drum, dass so nicht nur Nutzer vor einer möglichen Infizierung gewarnt werden. Wissenschaftler können aus den gespeicherten Wissen weitere Erkenntnisse profitieren, die wichtig im Kampf gegen die weltweite Seuche sind. Außerdem ist es mit zentralen Servern möglich, in Europa grenzüberschreitend zu funktionieren.

Dieser Konservative-Digitalpolitiker Tankred Schipanski sagte dem “Handelsblatt”, dieser Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber und dasjenige Bundesamt für jedes Sicherheit in dieser Informationstechnologie (BSI) würden ständig uff dem Laufenden gehalten und hätten schließlich fünf Tage Zeit, die Softwareanwendungen vor dieser Veröffentlichung zu klären. Die in Deutschland zuständigen Kontrollinstanzen wären damit involviert, Bundesbürger sollten darum förmlich keinen Grund nach sich ziehen, dieser Corona-Warn-App dieser Bundesregierung zu misstrauen. Es bleibt andererseits die zumindest sehr unglückliche Informationspolitik, die die Opposition gleichwohl scharf kritisiert. Außerdem sollten gleichwohl unabhängige Experten die Möglichkeit bekommen, die App unter die Lupe zu nehmen – laut PEPP-PT soll dieser Kennung schließlich quelloffen und damit nachweisbar sein.

Ohne Apple und Google geht gar nichts

Notfalls liegt die Turnier andererseits weder noch in den Händen dieser Bundesregierung. Denn die gewählte Bluetooth-Problemlösung funktioniert nur, wenn Google und Apple mitspielen, von denen die so gut wie ausschließlich genutzten Smartphone-Betriebssysteme stammen. Die beiden US-Unternehmen nach sich ziehen sich kürzlich verbündet, um ein sytemübergreifendes App-Zusammenspiel via Bluetooth zu geben. Ihre Problemlösung sieht andererseits keine zentralen Server vor.

Ohne Apple und Google läuft andererseits nichts, denn sie zu tun sein gestatten, dass die Apps im Hintergrund ständig nachher anderen Smartphones mit installierter Corona-Warn-App scannen. Solche Hintergrundaktivitäten sind sowohl in menschenähnlicher Roboter qua gleichwohl in iOS normalerweise nicht gestattet. Google ist da schon nicht ganz so rigoros wie Apple und ist laut Reuters fertig, seine Schnittstelle gleichwohl für jedes die PEPP-PT-Problemlösung zu öffnen.

Dieser iPhone-Hersteller zieht bisher andererseits nicht mit. Verschiedenen Quellen nachher verhandelt insofern derzeit nicht nur die Bundesregierung oder Französische Republik mit Apple, gleichwohl EU-Industriekommissar Thierry Breton hat schon mit Konzern-Chef Tim Cook weiterführend dasjenige Themenkreis gesprochen.

Politik muss Vertrauen verteidigen

Es wird darum noch eine Weile dauern, solange bis eine Corona-Warn-App in Deutschland verfügbar sein kann, vor Finale Mai kann man wohl kaum mit ihr rechnen. Die Zeit drängt zwar und dieser Verdichtung uff die Politik wächst, die Einschränkungen gegen die Verbreitung des Coronavirus weiter zu lockern. Trotzdem so viel Zeit muss sein, eine umfassende Prüfung dieser Softwareanwendungen – gleichwohl von unabhängigen Experten – zu gewährleisten. Sonst könnte tatsächlich dasjenige Vertrauen fehlen, dass genügend Bundesbürger mitmachen.