Südkorea-Mystery, ausgezeichnet: “Burning” brennt sich langsam in die Seele


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Hae-mi verspürt den “großen Hunger” nachher dem Sinn des Lebens.

(Foto: Capelight)

Zwei Liebende und geheimnisvoller, reicher Fremdling: Dasjenige und die Tatsache, dass die Story im geheimnisumwitterten Südkorea spielt, reicht aus, um “Burning” zu einem brillanten Mystery-Thriller zu zeugen – dieser dies Zeug zum Literaturform-Klassiker hat.

Es sind die Zufälle, die dies Leben forcieren, die Würze umfassen. Jong-su (Yoo Ah-in) weiß dies. Er ist fertig mit seinem Studium, Hauptfach Kreatives Schreiben, und muss zurück in sein Heimatdorf. Es liegt an dieser Grenze zu Nordkorea und Arbeit ist dort Mangelware. Da seine Schraubenmutter ungeachtet schon, wie er noch ein dicker Teppich Junge war, die Familie von heute hinauf morgiger Tag verlassen hat und sein Vater nun vor einer Gefängnisstrafe steht, muss Jong-su den heimischen Hof hüten, Tiere inklusive. So richtig heißer Ofen hat er darauf ungeachtet nicht. Er träumt davon, Geschichten zu erzählen, Schriftsteller zu werden, wie sein großes Vorbild William Faulkner. Jong-su ist ein Träumer, wie er im Buche steht.

Dieser Zufall will es ungeachtet, dass er in dieser Stadt hinauf Hae-mi (Jun Jong-seo) trifft. Es stellt sich hervor, dass sie einst verbinden zur Schulhaus gingen und Hae-mis Familie nicht weit von Jongsus Elternhaus gewohnt hat. Eine Schachtel Sandkastenliebe, die wieder aufflammt? Nein. Hae-mi war wie Kind hässlich, dies hat ihr Jong-su einst schonungslos vor den Kopf geknallt. Dasjenige war’s, mehr Worte nach sich ziehen die beiden Kinder nie miteinander gewechselt.

Nun sind beiderartig erwachsen. Hae-mi hat sich verändert, aus dem hässlichen Entlein von einst ist heute dank einer OP ein wunderschöner Schwan geworden. Jong-su ist sofort verliebt. Dagegen er muss in sein Heimatdorf und Hae-mi wird eine tief geplante Reise nachher der Schwarze Kontinent übernehmen, den Sinn des Lebens finden. Sie bittet Jong-su ungeachtet, hinauf ihren Kater Boili aufzupassen, den sie einst im völlig verängstigt im Heizungskeller des Apartmenthauses gefunden hat und dieser autistische Züge trägt – er zeigt sich Fremden im Unterschied zu nicht.

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Dreier-Combo dieser Spitzenklasse: Yoo Ah-in, Jun Jong-seo und Steven Yeun.

(Foto: Capelight)

Jong-su willigt ein, nicht wissend, ob es den Kater schier gibt. Und vor ihrem Departure schläft Hae-mi mit Jong-su. Die Sache ist geritzt. Wochenlang pendelt Jong-su nun zwischen seinem Heimatdorf und Hae-mis Stadtzimmer. Er füttert den Kater, dieser wirklich existiert, denn er hat hinauf den Teppich gekackt. Die beiden freunden sich an, ohne viele Worte oder Begegnungen. Dann kommt Hae-mi aus der Schwarze Kontinent zurück.

Dieser geheimnisvolle Unbekannte

Jong-sus Pumpe schlägt Purzelbäume, wie er sie am Flughafen holen soll. Dagegen Ha-emi ist nicht alleinig. Sie hat Ben (Steven Yeun; “The Walking Dead”) im Schlepptau und versteht sich prächtig mit ihm. Zu allem Menge ist er nachrangig noch stinkreich und unbegreiflich. Welches er macht, womit er sein Geld verdient, verrät er nicht. Dagegen irgendwie weicht Ben nicht mehr von Hae-mis Seite, egal wo sich die drei nachrangig treffen: In einem teuren Restaurant, unter Ben zu Hause – oder in Jong-sus und Hae-mis Heimatdorf.

Dort erzählt Hae-mi eine Vergangenheit aus ihrer Kindheit: Sie sei in den Brunnen vorm Haus vergöttern, habe stundenlang geweint, immer nachher oben geschaut und gedacht, sie müsse sterben. Jong-su habe sie dann gerettet. Dieser weiß von alldem nichts mehr.

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“Burning” zieht den Zuschauer in den Verhexung.

(Foto: Capelight)

Am Abend tanzt Hae-mi dann unverblümt verdongeln afrikanischen Tanz und sämtliche rauchen Grünes. Da verrät Ben, dass er sämtliche zwei Monate irgendetwas wildfremdes, heruntergekommenes Treibhaus anzündet. Es ist ein Drang, ein inneres Bedürfnis, dies er stillen müsse. Jong-su macht große Augen und erzählt seinerseits, dass wie seine Schraubenmutter ausgezogen ist, er hinauf Geheiß des Vaters all ihre Kleider hinauf einem Scheiterhaufen vor dem Haus verbrennen musste. Eine Vergangenheit, die ihn heute noch in Albträumen aufsucht. Er fragt Ben, ob er schon ein wieder ein Treibhaus im Pupille habe. Ben bejaht, es sei ganz in dieser Nähe. Dann trennen sich die Wege dieser drei.

Jong-su hört nichts mehr von Hae-mi. Sie geht nicht ans Telefon. Dieser Türcode ihrer Wohnung hat sich geändert. Will sie nichts mehr von ihm wissen? Er sucht ihre Familie hinauf, die nachrangig nichts weiß, ungeachtet dieser Hae-mi noch Geld schuldet. Jong-su fragt nachher Hae-mis Brunnensturz, ungeachtet die Familie behauptet, es habe keinen Brunnen hinauf ihrem Grundstück gegeben.

Jong-su beginnt zu zweifeln, per se, an dieser Welt. War Hae-mi nur ein Traum? Hat sie mit ihm gespielt? Hat Ben irgendetwas mit ihrem Verschwinden zu tun? Was auch immer erscheint möglich. Beantworten erhofft er sich von Ben, den er längst mit dem großen Gatsby vergleicht: reich, jung, und keiner weiß, welches er so richtig macht. Jong-su scheint hinauf dieser richtigen Spur, denn in Bens Haus gibt es mittlerweile eine Katze, verdongeln Kater um genau zu sein. Jong-su hat Lebenssaft geleckt.

“Burning” brennt – und dies ist kein Zufall

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“Burning” ist unter Capelight hinauf DVD, BD und im Mediabook erschienen.

(Foto: Capelight)

Dagegen solange bis wirklich Lebenssaft fließt, dauert es beim südkoreanischen Mystery-Thriller “Burning” sozusagen 140 Minuten. Regisseur Lee Chang-dong baut seinen 145-Minuten-Streifen ganz langsam hinauf, gibt den Charakteren Zeit, sich zu prosperieren. Den Schauspielern kommt dies entgegen, wie Zuschauer schaut man ihnen mit Freude zu, hängt an ihren Lippen und ist gespannt darauf, wie sich die Story weiterentwickelt. Irgendwie nachher dem Stichwort: Sie kriegen sich, sie kriegen sich nicht. Langeweile, trotz dieser epischen Filmlänge, kommt von dort nicht hinauf.

Vielleicht wäre dies unter einer Hollywood-Verfilmung voneinander abweichend gewesen, ungeachtet dies geheimnisvolle Südkorea mit den geschäftig wimmelnden Menschen in den Städten und den vereinsamten und wiewohl technisch nicht zurückgebliebenen Dörfern fasziniert. Ebenfalls die Tatsache, dass Jong-sus und Hae-mis Heimatdorf unweit dieser nordkoreanischen Grenze liegt, hat irgendwas: So dröhnen bspw. ab und an Wortfetzen durch die Szenerie. Laut Jong-su liegt dieser Ursprung hierfür in nordkoreanischen Propaganda-Lautsprechern, die hinauf Südkorea gerichtet sind.

Qua Zuschauer merkt man schnell, dass “Burning” irgendwas hat, irgendwas Spezielles, irgendwas, dies nicht viele Filme nach sich ziehen, vor allem keine Mystery-Thriller: Ruhe, Sensibilität, Tiefsinn. Dasjenige mag vielleicht was auch immer Zufall sein. Dass “Burning” z. Hd. die Goldene Palme unter den Internationalen Filmfestspielen von Cannes nominiert war und darüber hinaus weltweit mit vielen Kritikerpreisen ausgezeichnet worden ist, schon nicht mehr.

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