Tagtäglich erleben wir 150 Kipppunkte



Klimawandel und Katastrophen

Tagtäglich erleben wir 150 Kipppunkte

Bisher waren Auswirkungen des Klimawandels zu Gunsten von uns kaum zu spüren. Die Hochwassertragödie zeigt, dass die globale Erwärmung nicht nur traurige Eisbären aufwärts schwindender Eisscholle bedeutet. Wir sollen rasch umsteuern und vor allem wohnhaft bei den Treibhausgasen einplanen.

Denn ich vergangenen Monat Wintersonnenwende verschmelzen Gastbeitrag wohnhaft bei bau-m.com.de zur Triple-Zwangslage veröffentlichte, in dem ich die Wechselwirkungen zwischen Klimawandel, Artensterben und Pandemien beschrieben habe, reagierten viele Menschen mit Sorge. Es gab freilich unter ferner liefen jene, die mir unterstellten, Horrorszenarien zu verteilen. Eine 1-Sterne-“Rezension” wohnhaft bei Amazon zu meinem Buch zu dieser Thematik besteht aus ohne Rest durch zwei teilbar mal zwei Sätzen: “Umweltweißer (sic!) der Bundesregierung, das sagt schon . Panik und Angstmache.”

Und selbst jetzt während dieser Hochwasserkatastrophe in Deutschland und anderen europäischen Staaten, die einsam wohnhaft bei uns weit mehr denn 150 Todesopfer gefordert, Familien um Heim, Hab und Gut gebracht und Milliardenschäden verursacht hat, melden sich gewisse Teile dieser Nation, Medien und Politik zu Wort, die die Zusammenhänge zwischen menschgemachtem Klimawandel und seinen schlimmen Auswirkungen rund um den Erdkugel verniedlichen, kleinzureden versuchen oder gar finanzieren und somit entschlossenes Gegensteuern weiter abschlagen.

Selbst frage mich: Welches muss noch vorbeigehen, damit es endlich zu konsequentem Handeln dieser gesamten Welt kommt? Dasjenige Problem ist riesig. Die Brände aufwärts dieser Nordhalbkugel sind ebenso keine Zufälle wie die Sturzfluten nachdem Starkregen in unseren Breitengraden. Es gibt seriöse Forscher, die davon zu Ende gehen, dass wir in Bälde den Kipppunkt hinhauen oder drübersteigen werden, ab dem die fatale Fortgang schlimmstenfalls noch zu bremsen, freilich nicht mehr rückgängig zu zeugen ist und es tatsächlich zur nicht (mehr) kontrollierbaren Klimakatastrophe kommt.

Selbst vermag es nicht solange bis ins letzte Detail zu beurteilen, weil ich kein Klimatologe bin. Welches ich freilich sicher weiß: Dasjenige Extinktion einer jeden Fasson ist so irgendwas wie ein Kipppunkt im Kleinen, schließlich verschwindet sie damit ein zu Gunsten von sämtliche Mal von dieser Schutzleitung. Umgekehrt bedeutet dasjenige: Mit jeder Spezies, die wir wahren können, verhindern wir verschmelzen weiteren Kipppunkt. Momentan verliert unser Planet rund 150 Tier- und Pflanzenarten – täglich. Dasjenige heißt, Tausende Arten und Jahrmillionen an Historie und in Betracht kommen verlustig und fehlen damit den Ökosystemen.

Die Korallenriffe sind schon weiterführend den Kipppunkt hinaus. Hier heißt es zu Gunsten von die Menschheit: Abschiedsakt nehmen zu Gunsten von immer. In den vergangenen 150 Jahren nach sich ziehen sich ihre Flächen halbiert. Zum Besten von riesige Korallengebiete kommt jede Rettung zu tardiv, ihr Zustand ist unersetzlich. Wenn sich die Schutzleitung in den nächsten Jahrzenten um nur zwei Klasse erwärmt, überlebt lediglich ein v. H. dieser derzeitigen Bestände. Noch ein Leitvorstellung: Im Amazonas steht ebenfalls ein Kipppunkt vor dieser Vergehen. Welcher bisher unaufhaltsame Niedergang des Regenwaldes, wo abgeholzt wird, damit in Europa die Nachfrage nachdem Fleisch, Tropenholz, Soja und Avocados saturiert werden kann, bringt ein riesiges Wildnis in Gefahr.

Welcher traurige Polarbär ist längst tot

Die Auswirkungen dieser Schlamassel kommen nun zunehmend in Europa an. Wer den Klimawandel noch immer mit einem traurigen Eisbären aufwärts dicker Teppich werdender Eisscholle verbindet, hat die Zeichen dieser Zeit nicht erkannt. Neulich formulierten Fachleute des UN-Klimarates IPCC und des Weltbiodiversitätsrates IPBES verbinden Handlungsoptionen aus dem Wissen hervor, dass die weit verbreitete Einschätzung, die Ökosysteme könnten den Klimawandel von einsam, deshalb quasi selbstreinigend, in den Handgriff kriegen, falsch ist.

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In dieser Politik wird aufgrund einer wissenschaftlichen Studie erfunden, dass die Natur in dieser Position sei, rund 30 v. H. dieser Emissionen aufzunehmen, die solange bis 2030 dieser Lufthülle entzogen werden sollen, um die globale Erwärmung aufwärts unter zwei Klasse Celsius zu begrenzen. Hinter dieser optimistischen Vermutung steckt jede Menge Wunschdenken. Trotzdem zeigt es vor allem die Säumen dieses Ansatzes aufwärts. Völlig zurecht: Welcher Mensch hat die Biosphäre schon so schwergewichtig schadhaft, dass jene nicht mehr in dieser Position ist, nur die angestrebten 30 v. H. aus dieser Lufthülle zu explantieren. Wir sollen von dort zeitkritisch den Emission von Treibhausgasen massiv reduzieren.

Derbei verlieren nicht nur die Bäume und pflanzlich Amazonas die Fähigkeit, Kohlenstoff zu speichern, so dass weniger Kohlendioxid gen Himmel steigt. Nicht zuletzt in unseren Breitengraden verlieren Wälder zunehmend jene Fähigkeit, die unumgänglich ist, dasjenige Wetter – wenigstens passabel – zu stabilisieren. Nachher wie vor halten Umweltschützer und Klimaaktivisten Biogas zu Gunsten von zukunftsträchtig. Ein schwerer Irrtum sowohl in Hinblick aufwärts die globale Erwärmung denn unter ferner liefen die Artenvielfalt. Pflanzen, die zur Bio-Energiegewinnung angebaut werden, nehmen mittlerweile in Deutschland Zehntausende Hektar Fläche ein, aufwärts dieser so gut wie nichts anderes wachsen kann. Natürlich krabbelt unter ferner liefen in Maisfeldern dieses oder jenes Kerbtier. Wohl mit Artenvielfalt hat dasjenige nicht mehr viel zu tun.

Die Zerstörungen sollen gestoppt werden

Mais wird mehrfach in Auenbereichen angebaut und nimmt damit Flächen ein, die zu Gunsten von die Rückhaltung oder Streuung von Wasser unumgänglich wäre, um Überschwemmungen oder gar Hochwasserkatastrophen zu vermeiden. Selbst zitiere aus meinem Buch: “Auen sind der bestmögliche Hochwasserschutz als natürliche Überschwemmungsgebiete seitlich von Flüssen und generell unverzichtbar als natürliche Wasserbecken. Kein Gebiet in Mitteleuropa weist eine so hohe Zahl an Tier- und Pflanzenarten auf wie Auen. Grünland in Auen trägt zudem als natürlicher Filter zur Verbesserung der Wasserqualität bei.” Wenige Sätze später heißt es: “Doch auch hier ist der Schwund schon nicht mehr vollständig reparierbar. Mehr als zwei Drittel der natürlichen Auen Deutschlands sind schon verschwunden. Noch ganze drei Prozent von den Restbeständen werden als vollständig intakt eingestuft.”

Dasjenige heißt, wir sollen versuchen, die Zerstörung von Wald, Auen und Torfmooren signifikant zu verringen oder möglichst zu stoppen. Agrarflächen wieder in Feuchtgebiete zu verwandeln, deshalb zu renaturieren, ist eine dringende Verzicht – und zwar weltweit. Insbesondere die Wiederherstellung von Mooren hilft in enormem Magnitude, Kohlenstoff zu flechten und zusammen Lebensräume zu Gunsten von sehr spezialisierte und gefährdete Arten zu schaffen. Denn so wie die Triple-Zwangslage denn großes Ganzes gesehen werden muss, hängen unter ferner liefen Umwelt-, Wetter, Natur-, Arten- und Gesundheitsschutz innig zusammen. Sie sind zwei Seiten einer Medaille – die sich die Menschheit schon erst noch verdienen muss.