“Tante Käthe” wird 60!: Wie welcher “liebe Rudi” unerwartet eskalierte


Wie Spieler ist Rudi Völler welcher Liebling ganz Leder-Deutschlands. “Tante Käthe” begeistert durch seine Leidenschaft, seinen unermüdlichen Kapitaleinsatz und durch seine Tore. Doch welcher “liebe Rudi” hat genauso seine andere Seite.

“Er ist ein Typ wie Beckenbauer. Der kann irgendeiner Frau ein Kind machen – und es wird ihm in der Öffentlichkeit verziehen”, sagte einmal welcher 1860-Torwart Michael Hofmann schwergewichtig beeindruckt. Und wen wundert’s: Jener Mann, den nicht mehr da gerne “Tante Käthe” nennen, ist zufrieden mit seinem Leben. “Es gibt schlimmere Schicksale, als beliebt zu sein”, meinte Rudi Völler einmal. Nur wenn sie ihn mal zu doll gefeiert hatten, dachte er via seinen Status nachher: “In solchen Nächten habe ich mich manchmal im Bett gefragt, was eigentlich so besonders an mir ist”.

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Sekundär 30 Jahre später noch unvergessen: Die Spukattacke von Frank Rijkaard.

(Foto: picture alliance / dpa)

Rudi Völler hat viel erlebt, hingegen welche Weltmeisterschaft 1990 in Italien war welcher absolute Höhepunkt seiner Karriere. Dieses wahnsinnige Zweikampf mit dem Spucker Frank Rijkaard, sein herausgeholter Elfmeter im Finale gegen Argentinische Konföderation und schlussendlich welcher Titelgewinn sind hinaus ewig unvergessen. Zusätzlich ein weiteres Beinahe-Highlight weiland in berichtete im Buchse an dies Turnier welcher “Stern”: “In der Kabine wäre es Rudi Völler beinahe gelungen, Herrn , der in der Pause zweimal vom Platzlautsprecher gebeten worden war, sich zusammen mit Frau Weber wieder auf der Ehrentribüne einzufinden, mit einer gezielten Champagnerfontäne zur Strecke zu bringen.”

Wie Brehme in Völlers Armen weinte

Welches zu Händen ein feiner Kerl Rudi Völler ist, zeigt eine Szene aus welcher Spielzeit 1995/96. Im Bundesliga-Souterrain kam es am letzten Spieltag zu einem denkwürdigen Abstiegsendspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Kaiserslautern. Achter Minuten vor Schluss schoss Markus Münch in seiner letzten Spiel zu Händen die Leverkusener dies wichtigste Treffer seiner Karriere. Es war welcher 1:1-Kompensation, welcher Bayer rettete und Lautern in die zweite Spielklasse beförderte. Nachher welcher Zusammenkunft kam es im TV-Studio von “Premiere” zu einer herzzerreißenden Szene.

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Buddies!

(Foto: imago sportfotodienst)

Lauterns Andreas Brehme weinte in den Armen seines Weltmeister-Kollegen Rudi Völler live vor einem Millionenpublikum bittere Tränen des Abstiegsschmerzes. Er war untröstlich. Erst denn sein Trainer Eckhard Krautzun eintraf, schnäuzte sich Brehme und sprach mit verstopfter Vorsprung und tränenerstickter Wahlstimme wenige schwergewichtig verständliche Worte ins Mikrofon. Rudi Völler, welcher an diesem Tag dies letzte Spiel seiner Karriere bestritten hatte, hielt Brehme die ganze Zeit via tröstend im Schmucklos.

“Fußballprofi sein ist doch wie Kino”

“Fußballprofi sein ist doch wie Kino: Guckst einen Film an, schön mit Popcorn und Cola – aber irgendwann ist der Film zu Ende und du musst raus in die Wirklichkeit”, hat Rudi Völler einmal gesagt. Ein interessanter Gedanke. Wahrscheinlich ist welcher in Hanau geborene Weltmeister somit genauso tunlichst gleich im Fußballbusiness geblieben. “Für mich ist Rudi Völler die größte Fußball-Persönlichkeit überhaupt. Schade, dass er nicht Trainer wird”, sagte kein Geringerer denn Bundestrainer Berti Vogts höchstpersönlich beim Abschiednehmen des großen deutschen Nationalstürmers.

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Rechtzeitig zum Finale von Völlers Fußballer-Leben erschien dies Buch “Ruuuuudi. Mein Leben, meine Karriere, meine Geheimnisse”. Dort erzählte genauso Völlers Schraubenmutter Ilse irgendwas via den kleinen Rudi: “Wie der Vater und er auf dem Boden gesessen haben und den Netzer zusammengeklebt haben. Für den hat er nämlich früher geschwärmt – und also musste er auch in Lebensgröße in seinem Zimmer hängen. Eine Kultfigur als Vorbild, an die der Rudolf nie etwas kommen ließ. Mein Bruder, also Rudolfs Onkel, konnte den Netzer wegen seiner langen Haare nie leiden. Darum hat er immer gesagt: ‘Häng’ den Kerl da runter …’ Und der Rudolf hat zurückgebrüllt: ‘Nein, der bleibt hängen, wo er ist.’ Er konnte schon stur sein. Wenn es früher Eintopf gab, wollte er den nie essen. Da habe ich ihm mal erzählt, dass das der Eintopf vom Beckenbauer aus der Werbung ist. Und plötzlich wurde der ‘Beckenbauer-Eintopf’ zu seinem Leibgericht.”

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Jener ewige Kampf des Rudi Völler

Er konnte widerspenstig sein und brüllte zurück, verriet die Schraubenmutter. Zwei Gimmick, die viele Mio. Fußballfans mit welcher netten “Tante Käthe” viele Jahre nicht in Einklang einbringen konnten – wie wohl Völler selbst sogar in Betrieb gegen dieses Image ankämpfte: “Man hat mich halt in diese Schublade gesteckt. Ich kann ganz anders sein.” Manchmal nervte es ihn regelrecht, denn “netter Kerl tituliert” zu werden. Doch es sollte solange bis zum 6. September 2003 dauern, solange bis die Fußballnation tatsächlich die andere Seite des lieben Herrn Völler kennenlernte.

Ben Redelings

Ben Redelings ist ein leidenschaftlicher “Chronist des Fußballwahnsinns” (Manni Breuckmann) und Wähler des ruhmreichen VfL Bochum. Jener Selbst…Filmemacher und Komödiant lebt im Ruhrgebiet und pflegt sein Schatzkästchen mit Anekdoten. Zu Gunsten von bau-m.com.de schreibt er dienstags und samstags die spannendsten und lustigsten Geschichten hinaus. Weitere Informationen zu Bens aktuellem Buch und seinem gleichnamigen Tourprogramm (“Fußball. Die Liebe meines Lebens”) gibt es hinaus seiner Seite www.scudetto.de.

Dasjenige berühmte “Scheißdreck-Käse”-Interview des damaligen Teamchefs welcher deutschen Nationalmannschaft mit dem Das Erste-Moderator Waldemar Hartmann (Völler: “Du sitzt locker bequem auf deinem Stuhl und hast drei Weizenbier getrunken”) wurde in welcher Verdichter ausgiebig besprochen. Ein dicker Teppich Extraktion aus dem damaligen Blätterwald verdeutlicht, wie erstaunt die Nation war, dass welcher Mann, den bisher nicht mehr da nur denn überaus verbindlich und zurückhaltend kannten, plötzlich zu einem feuerspuckenden Vulkan mutierte.

Die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” schrieb: “Führungskräfte anderer Branchen hätten nach so unflätigen Ausfällen gar nicht mehr zum Rücktritt aufgefordert werden müssen; nach ein paar Minuten des Abstands wäre ihnen klar geworden, dass sie untragbar geworden sind.” Die “Süddeutsche Zeitung” resümierte: “Aber Völlers Wut ist kein Beleg einer charakterlichen Doppelexistenz, sondern nur eine fällige Reaktion, nachdem einer lange über seine Bedrückungen geschwiegen hat”. Und die “Bild”-Zeitung fasste sich gewohnt von kurzer Dauer und gab “Tante Käthe” kurzerhand vereinen neuen Spitznamen: “Rudi Rambo”.

Zu Gunsten von die restliche Zeit hinaus Erden hat sich Rudi Völler übrigens noch richtig welches vorgenommen: “Ich kann ja nicht mein ganzes Leben lang sagen: Ich bin Weltmeister, sonst kann ich nix, aber das kann ich gut!” Zu Gunsten von dieses Unterfangen kann man ihm nur die Gesamtheit Gute wünschen. Und vereinen herzlichen Gratulation zum 60. Geburtstag. Glücksgefühl hinaus, Rudi Völler!



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