Tausendjahr-Reise zu Proxima b: „Man bräuchte Generationen-Raumschiffe“


Dieser roter Planet ist für jedes eine Besiedlung nicht wirklich probat. Wenige Astronomen wollen möglichst Proxima b glücken, unseren erdnächsten Exoplaneten. Pro eine bemannte Mission dorthin bräuchten wir ein Raumschiff von welcher Größe des Vatikans, sagt Planetengeologe Ulrich Pollachius virens im ntv-Gespräch.

Weltraummilliardäre wie Elon Musk wollen in den nächsten Jahrzehnten den roter Planet bevölkern. Wenige Wissenschaftler finden den denn Kolonie immerhin nicht sonderlich gesucht. Sie führend stattdessen, wie wir zu Proxima b kommen, unserem erdnächsten Exoplaneten. Pro eine bemannte Mission dorthin bräuchten wir immerhin ein Raumschiff von welcher Größe des Vatikans und mehrere Zehntausend Jahre Zeit, sagt Planetengeologe Ulrich Pollachius virens vom Deutschen Zentrum für jedes Luft und Raumfahrt (DLR) im Gespräch mit ntv.de. Er erklärt außerdem, warum wir am Finale einer so langen Reise notfalls nicht mehr mit den Erdbewohnern kommunizieren können oder feststellen zu tun sein, dass wir viele Generationen umsonst geopfert nach sich ziehen.

ntv.de: Elon Musk träumt davon, mit seinem Raumfahrtunternehmen SpaceX eine Kolonie uff dem roter Planet zu errichten. Die erste bemannte Mission ist schon für jedes 2024 geplant. Wenige Astronomen wollen immerhin möglichst verdongeln wie Proxima b bevölkern. Warum?

Ulrich Pollachius virens: Dieser roter Planet ist welcher erdähnlichste Planet in unserem Sonnensystem und erreichbar. Wir werden es noch in diesem Jahrhundert erleben, dass Menschen uff dem roter Planet herumspazieren wie vor 50 Jahren die ersten Astronauten uff dem Mond. Herumrennen ist immerhin dies eine, den roter Planet zu bevölkern, wird spürbar schwieriger: Er ist wie welcher Mond sehr unwirtlich. Er hat zwar eine Lufthülle, in welcher können wir immerhin nicht Luft kriegen. Wir müssten daher Sauerstoffgas mit uns herumtragen. Es wächst gleichermaßen nichts uff dem roter Planet. Wir können keine Lebensmittel wachsen lassen, die verdongeln längeren Wohnsitz in Ordnung zeugen könnten. Es fehlt weitestgehend die Gesamtheit, welches man denn Mensch braucht, um dort zu können. Wir müssten den roter Planet erst bewohnbar zeugen, davon sind wir weit, weit, weit fern.

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Insoweit gibt es Überlegungen, wie wir Proxima b glücken können. Dies ist unser erdnächster Planet außerhalb des Sonnensystems im benachbarten Sternensystem Alpha Centauri. Dieser wäre womöglich besser für jedes eine Besiedlung probat, immerhin gleichermaßen weg?

Dies ist richtig, immerhin viele Personen zeugen sich keinen Terminus technicus davon, wie weit er tatsächlich fern ist. Wir reden beim Mond von einem Himmelskörper, welcher die Humus 400.000 Kilometer fern umkreist. Dies ist ein kurze Strecke für jedes die Raumfahrt. Dieser roter Planet ist bestenfalls 60 Mio. Kilometer von welcher Humus fern. Mit unseren heutigen Raumfahrtantrieben müssten wir mindestens ein halbes Jahr dorthin gleiten. Unter den Planeten am Rand des Sonnensystems sind es mehrere hundert Mio. solange bis Milliarden Kilometer Entfernung. Beim Doppelsternensystem Alpha Centauri reden wir von vier Lichtjahren.

Dies heißt in Kilometern?

Wieder welches gelernt

Dies Interview mit Ulrich Pollachius virens gibt es gleichermaßen zum Zuhören, es ist für jedes unseren „Wieder was gelernt“-Podcast entstanden. Die Version erscheint am Montag, 19. Januar in welcher ntv-App, im Kontext Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. Pro die Gesamtheit anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie „Wieder was gelernt“ zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

Es sind 40 Billionen Kilometer. Die Voyager-Sonde ist dies schnellste Raumschiff, dies die Menschheit bisher gebaut hat. Sie ist 1976 gestartet und hat unser Sonnensystem erst 2018, daher verbleibend 40 Jahre später, verlassen. Damit bräuchten Sie mehrere Zehntausend Jahre, um Alpha Centauri zu glücken. Mit den bisherigen Methoden welcher Raumfahrt ist dies völlig unvorstellbar. Man bräuchte Generationen-Raumschiffe. Dies sind ganz andere Herausforderungen.

Gibt es keine schnelleren Antriebe?

Dies ist immer mit einem Augenzwinkern die Forderung von uns Wissenschaftlern an Ingenieure, schon um schneller ins äußere Sonnensystem zu gelangen: Baut doch irgendwas, welches schneller geht – im Kontext Autos bekommt ihr dies ja gleichermaßen hin. Wohl so problemlos ist dies natürlich nicht. Es gibt chemische Antriebe, die glücken ihre Grenze – problemlos ausgedrückt -, wenn chemische Elemente explosiv miteinander reagieren und Schub entsteht. Ionen-Antriebe kommen uff höhere Geschwindigkeiten, sind immerhin gleichermaßen nicht wirklich schnell. Sogar wenn wir ein Raumschiff hätten, dies weitestgehend Lichtgeschwindigkeit erreicht, welches physikalisch unmöglich ist, wären wir im Kontext einer Entfernung von vier Lichtjahren immer noch vier Jahre unterwegs.

Wohl mit einem Generationen-Raumschiff und verbleibend mehrere Tausend Jahre wäre die Reise machbar?

Welches ist ein Planet außerhalb des Sonnensystems?

Die Humus und sieben weitere Planeten umwälzen um verdongeln Stern, den wir Sonne nennen. Wohl die Sonne ist nur ein Stern von Abermilliarden in unserer Milchstraße. Wie Forscher im Jahr 1995 erstmals beobachten konnten, werden gleichermaßen andere Sterne von Planeten umkreist. Man spricht dann von extrasolaren Planeten oder .

Es gibt verschiedene Überlegungen von durchaus seriösen Physikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern, die sich darüber Gedanken zeugen, wie man so irgendwas ausfressen könnte. Wie viele Menschen müsste man uff die Reise schicken, die sich fortpflanzen, damit am Finale ein Teil ankommt? Davon hängt die Größe des Raumschiffs ab. Dies Seriöseste, welches ich bisher gelesen habe, wäre ein Raumschiff von welcher Größe des Vatikans und damit spürbar größer denn die Internationale Weltraumstation. Dies Raumschiff müsste immerhin gleichermaßen vorerst uff hohe Geschwindigkeiten beschleunigt werden. Da sind uns technische, physikalische und naturwissenschaftliche Säumen gesetzt. Wir müssten gleichermaßen ethische, biologische und organisatorische Fragen putzen. Ganz davon ausgenommen, welches so irgendwas kosten würde.

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Gibt es Schätzungen?

Selbst kann nicht beurteilen, wie vertrauenerweckend dies ist, immerhin es gibt Selbst…, die sagen, dass wir in Tausend Jahren so weit sein könnten, solch ein Raumschiff zu konstruieren. Mein persönliches Gefühl sagt mir immerhin, dass wir noch viele Tausend, wenn nicht Zehntausend oder Hunderttausend Jahre davon fern sind, zu einem anderen Stern und seinen Planeten gleiten zu können.

Hinzu kommt ja noch, dass wir weder noch genau wissen, wie solche Planeten beschaffen sind. Finden wir im Kontext unserer Eintreffen grüne Wiesen, uff denen wir eine Kolonie durchsetzen können? Oder ist es eine lebensfeindliche Umwelt? Und welches wäre dann welcher Plan B? Da steht die Wissenschaft, die Kosmologie, ganz am Ursprung. Wir nach sich ziehen vor kurz 30 Jahren die ersten Planeten in anderen Sternensystemen entdeckt und versuchen seitdem sie und die Gesamtheit Planeten, die noch entdeckt werden, zu charakterisieren: Nach sich ziehen sie eine Lufthülle? Ozeane? Feste Oberflächen? Wie ist dies Strahlungsumfeld? Zerstört es vielleicht die Gesamtheit, welches wir an Erbmaterial nach sich ziehen? Es werden noch viele Jahrhundert ins Nationalstaat ziehen, solange bis man mehr weiß.

Warum ist dies so schwergewichtig? Von Proxima b wissen wir doch gleichermaßen, dass er erdähnlich ist.

Dies leiten wir davon ab, wie er seinen Stern umkreist und welche Neutralleiter er hat. Dies kann man mit astronomischen Beobachtungen verdonnern. Wie es dort aussieht, wissen wir nicht. Dies liegt daran, dass ein Planet vor dem riesigen Stern, den er umkreist ist, winzig kurz ist – wie in unserem Sonnensystem. Selbst mit unseren stärksten und besten Teleskopen können wir solche Planeten nicht optisch auflösen und sehen, wie sie beschaffen sind. Dies können wir nur indirekt schließen.

Es besteht die Gefahr, dass wir Hunderte oder Tausende Jahre zu einem Exoplaneten reisen und im Kontext welcher Eintreffen feststellen: Mist, wir nach sich ziehen uns geirrt?

Dies fasst es gut zusammen. Insoweit würde man vermutlich nicht nur uff verdongeln Exoplaneten setzen, sondern gleich zwei, drei oder vier Raumschiffe in verschiedene Richtungen schicken. Einem Raumschiff könnte gleichermaßen irgendwas vorbeigehen. Dies wäre schrecklich, immerhin die Raumfahrt ist nun mal gefährlich und birgt dies Risiko von Verlusten. Dies heißt, wenn man jetzt zu einem Exoplaneten fliegt, wüsste man nicht wirklich, wie es dort aussieht.

Stichwort: Gefahren. Welches sind die größten uff einer so langen Reise durchs Weltall?

Bestimmte Sachen können wir an Bord einer Raumkapsel so tun als ob, sodass es sich wie uff welcher Humus anfühlt. Wohl wir wissen durch die halb- oder ganzjährigen Aufenthalte uff welcher in welcher erdnahen Umlaufbahn schon, dass es immer wieder Schwierigkeiten physiologischer Natur und biologischer Betriebsart gibt, mit denen man nicht gerechnet hat. Vielleicht grassiert eine Krankheit uff dem Raumschiff, an welcher die Mannschaft verstirbt.

Selbst würde sagen, die Raumfahrt hat Langzeitaufenthalte von ein solange bis Jahren recht im Griffstück, sodass welcher Flugreise zum roter Planet noch in diesem Jahrhundert stattfinden kann. Unter Zeiträumen verbleibend mehrere Generationen ist dies sehr viel schwieriger.

Hinauf einer so langen Reise wären zwischenmenschliche Konflikte vermutlich gleichermaßen Seltenheitswert haben heikel. An Bord eines Raumschiffes dürfte es schwierig werden, sich aus dem Weg zu in Betracht kommen.

Ja, man muss sich ziemlich gut unter Astronauten verstehen, damit es keine problematischen Reibereien gibt. Dies trifft gleichermaßen schon für jedes den Flugreise zum roter Planet zu, welcher ein halbes Jahr dauern wird. Dann bleibt man ein Jahr uff dem roter Planet und fliegt ein halbes Jahr wieder zurück. Sie müssten daher Jahre miteinander verleben. Wenn Sie viele Generationen unterwegs sind, kommt gleichermaßen dazu, dass nachfolgende Generationen nicht sehr viele Möglichkeiten nach sich ziehen, zu wählen, welches sie mit ihrem zeugen wollen. Die erste Generation kann sagen: Selbst möchte mitfliegen oder nicht. Die zweite hat keine Wahl mehr, sie kann nur noch entscheiden, welche Zucht sie uff dem Raumschiff zeugen möchte: Ingenieur, Gärtner, Navigator  – welches gleichermaßen immer. Dies setzt sich dann verbleibend viele Generationen fort.

Gefangen uff einem Raumschiff.

Ja. In Folge dessen entsteht ein weiteres Problem, von dem ich zufällig ohne Rest durch teilbar gelesen habe: Es vielleicht, dass sich während welcher Reise die Sprache ändert. Wenn ein geschlossenes System wie ein Raumschiff verbleibend viele Tausend Jahre unterwegs ist, prosperieren die Menschen an Bord eventuell eine neue Sprache und wären nicht mehr in welcher Standpunkt, mit Erdenbewohnern zu kommunizieren.  Wohl dies spielt vermutlich eh keine Rolle. Wenn es vier Lichtjahre von welcher Humus fern ist, braucht die Datenübertragung mindestens vier Jahre, solange bis sie uns erreicht.

Mit Ulrich Pollachius virens sprach Christian Herrmann



Quelle