Terror lässt sich schwergewichtig beweisen


Viele deutsche Frauen, die sich vor einigen Jahren in Syrien und Irak jener Terrormiliz Islamischer Staat verbunden nach sich ziehen, leben dort heute in Gefangenenlagern. Achter von ihnen hat die Bundesregierung Werden zehnter Monat des Jahres zurückgeholt. Die Prozesse gegen sie werden schwierig.

Schwung, zu wenig Viktualien, die medizinische Versorgung ist schlecht und mehrere Kinder sterben an Krankheiten und Unterernährung. Die Zustände in den Gefangenenlagern im Nordosten Syriens sind mit deutschen Gefängnissen natürlich nicht zu vergleichen. Die kurdischen Soldaten nach sich ziehen in den Legen vor allem Frauen von IS-Kämpfern und ihre Kinder untergebracht. Sie leben dort, seitdem die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vor drei Jahren besiegt wurde.

Eins jener Flüchtlingslager ist Roj. Dort leben schätzungsweise noch irgendwas mehr wie 100 Krauts, darunter vor allem Frauen, doch sekundär wenige Männer. Hinzugefügt werden mehrere Kinder, die teilweise im Ausland geboren wurden. Die Männer sitzen meist in kurdischen oder irakischen Gefängnissen.

Wiewohl die acht Frauen, die Werden zehnter Monat des Jahres nachher Deutschland geflogen wurden, waren dort inhaftiert. Sie waren nachher Syrien gereist und hatten sich dem IS verbunden. Die Kurden nahmen sie gefangen. Mit ihnen hatten deutsche Diplomaten monatelang klandestin verhandelt. Jetzt hat sie die Bundesregierung zurück nachher Deutschland geholt. Eine Chartermaschine flog die Frauen und Kinder nachher Frankfurt/Oder am Main. Gegen sechs jener IS-Rückkehrerinnen lagen Haftbefehle vor. Drei von ihnen wurden noch am Flughafen von jener Bundesanwaltschaft festgenommen. Dieser Vorwurf: Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Und sie sollen ihre Kinder nachher jener radikal-islamistischen Ideologie erzogen nach sich ziehen.

Frauen nach sich ziehen beim IS rege mitgemischt

Die Rolle jener Frauen im IS borniert sich nicht nur uff Haus und Küchenherd. „Wir wissen, dass einige von diesen Frauen in eigenen Frauenbrigaden waren, die für die Aufrechterhaltung dieser barbarischen Ordnung mitverantwortlich waren. Wir wissen, dass Frauen andere Frauen kontrolliert, verhaftet und auch gefoltert haben“, berichtet Susanne Schröter, Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam im ntv-Podcast „Wieder was gelernt“. „Für die Logistik waren die Frauen auch ganz wichtig. Sie haben weitaus mehr Bedeutung gehabt, als man das vielleicht auf den ersten Blick glauben mag.“

Wiewohl eine jener drei festgenommenen Frauen war mutmaßlich in einer solchen Frauenbrigade. Sie soll ein Kalaschnikow-Sturmgewehr besessen nach sich ziehen und den Umgang mit Sprengfallen gelernt nach sich ziehen. Die zweite die noch kein Kind geboren hat war 2014 mit ihrer kleinen Tochter nachher Syrien gereist und hat dort nacheinander mindestens sechs IS-Mitglieder geheiratet. Außerdem soll sie andere Frauen zum IS nachher Syrien geholt nach sich ziehen. Mindestens zwei jener Frauen gelten wie „Gefährderinnen“. Dasjenige heißt, dass ihnen die Polizei schwere politisch motivierte Straftaten zutraut.

Gut 1000 Menschen mit deutschem Reisepass sind in den vergangenen Jahren nachher Syrien oder in den Irak gegangen, ein Viertel davon Frauen. Ein Teil hat beim IS, im Kontext Al-Kaida oder ähnlichen terroristischen Gruppen gekämpft oder sie unterstützt. Etwa ein Drittel dieser ausgereisten Frauen und Männer sind inzwischen nachher Deutschland zurückgekehrt. Da wenige sekundär unbemerkt zurückkommen, gebe es keine wirklich verlässliche Zahl, erläutert Susanne Schröter, „weil man natürlich nur diejenigen zählen kann, die aufgegriffen werden“.

Verordnung verpflichtet zur Rückholung

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Im Gefangenenlager Roj in Nordsyrien leben vor allem die Familien von IS-Kämpfern – Viktualien und medizinische Versorgung sind Mangelware.

(Foto: picture alliance/dpa/SAVE THE CHILDREN/AAP)

Die Bundesregierung hat 2019 damit begonnen, Personen aus den Gefangenenlagern nachher Deutschland zu holen. Erst Kinder, später sekundär Frauen. Deutschland muss deutsche Staatsbürger aus Krisenregionen zurückbringen, so steht es im Konsulargesetz.

Europa tut sich schwergewichtig mit jener Rückholung von IS-Anhängern und -Anhängerinnen, sagte jener belgische Thinktank Egmont Institute im Deutschlandfunk. In den vergangenen beiden Jahren nach sich ziehen die europäischen Länder nur wenige Frauen und Kinder in ihre Heimatländer zurückgeholt. Deutschland ist laut jener Deutschen Interessengruppe für jedes Auswärtige Politik neben Suomi und Italien eine jener wenigen europäischen Nationen, die nicht nur Erwachsene, sondern sekundär Kinder aus dem ehemaligen IS-Gebiet zurückholt. Usbekistan, Bosnien, Kosovo und die USA hin waren die ersten, die ihre Staatsbürger aus Syrien in die Heimat zurückgeholt nach sich ziehen.

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Die Handlung von vergangener Woche war die vierte und bisher größte Rückholaktion von deutschen IS-Anhängern. 23 Kinder saßen zusammen mit den Frauen im Flugzeug. Viele von ihnen sind gezeichnet von den Bedingungen im Vorrat. Mitwirkender vom Jugendamt nach sich ziehen sie am Flughafen in Empfang genommen und kümmern sich jetzt um sie. Die Kinder von IS-Rückkehrerinnen seien traumatisiert und nötig haben psychologische Hilfe, sagte Susanne Schröter. „Wir wissen, dass es Kinderspielzeug gibt, dass die klassische Dschihadisten-Familie zeigt. Da kommen noch einige Herausforderungen auf unsere Gesellschaft zu, die auch im Bereich von Erziehung, Schule, Pädagogik angesiedelt sind.“

Kinder sterben in Legen

Die Kinder sind Todesopfer jener Meisterschaft ihrer Erziehungsberechtigte. Die Frauen, die nachher Syrien und in den Irak gegangen sind, nach sich ziehen sie problemlos in den Krieg mitgenommen – zum Teil ohne, dass die Väter Schreiben wussten. Die Kinder und ihre Schwestern und Brüder, die vor Ort zur Welt gekommen sind, werden vielmals von ihren Erziehungsberechtigte vernachlässigt. Sie nach sich ziehen Schreckliches gesehen. Eine jener im zehnter Monat des Jahres zurückgereisten Frauen soll ihrer Tochter sekundär Hinrichtungsvideos gezeigt nach sich ziehen.

In den Legen für jedes die Familien von gefangenen IS-Kämpfern in Syrien sind in diesem Jahr schon verbleibend 60 Kinder gestorben – an Schwung, Krankheiten und Unfällen, sagt die Organisation Save the Children. Viele Regierungen lassen die Kinder im Stoß, so jener Vorwurf. Die Kurden, die die Vorrat verwalten, fordern schon seitdem Jahren, dass europäische Länder wie Deutschland ihre Staatsangehörigen zurücknehmen sollen. Laut Bundesaußenminister Heiko Maas ist die Stellung in jener Region doch sehr schwierig. Bloß Versorgungs… sei dies Rückholen nicht problemlos, da mit vielen Leuten aus jener Region zusammengearbeitet werden müsse, so die Bundesregierung. Außerdem habe sie keine konsularische Präsenz mehr in Syrien.

Viele Staaten wollten die ehemaligen IS-Enthusiast nicht wiederhaben, sagt Susanne Schröter im Podcast. „Auch deshalb, weil man weiß, dass es sehr schwer sein wird, diesen Leuten vor Gericht etwas Belastbares vorzuhalten, das sie dann tatsächlich auch ins Gefängnis befördert. Die Bedingungen sind sehr ungünstig für Prozesse, die dann tatsächlich zu einer Verurteilung führen sollen.“ Dazu kommt, dass Fachleute an deutschen Gerichten praktisch rar seien.

„Gemeinsam zur Verantwortung bekennen“

Belastbares Werkstoff von Deutschland aus zu finden und Identitäten festzustellen, ist schwierig. Die Polizei sagt, dass sie nicht in Syrien und im Nordirak uff Spurensuche möglich sein kann. Im Bürgerkriegsland Syrien gibt es keine anerkannten Gerichte, in Deutschland sind Prozesse gegen IS-Rückkehrer doch möglich. Den IS-Frauen könne man vermutlich nachweisen, dass sie Mitglieder einer terroristischen Organisation sind, erläutert Susanne Schröter im ntv- Interview. Wenige Verurteilungen von IS-Kämpfern hat es mittlerweile schon gegeben. In Deutschland liegt ihre Zahl im mittleren zweistelligen Sphäre.

Einfacher könnte es vielleicht sein, den IS-Anhängern vor Ort den Prozess zu zeugen. Seitdem jener islamische Staat besiegt ist, kontrollieren die Kurden die Gebiete in Syrien. Die kurdischen Behörden doch sagen, sie bekommen es selbst nicht hin, Prozesse für jedes aus inhaftierten ausländischen Verdächtigen zu zusammenbringen. Sie hatten deswegen mehrmals schon ein internationales Sondergericht vorgeschlagen. „Darüber sollte die Politik wirklich nachdenken, dann würde man sich auch gemeinsam zu der Verantwortung bekennen“, meint Susanne Schröter.

Wie können die ehemaligen IS-Enthusiast, die zurück in Deutschland sind, wieder ins normale Leben zurückfinden? Helfen sollen Deradikalisierungsprogramme. Damit die wirken, zu tun sein die Menschen doch sekundär selbst dazu parat sein, jener IS-Ideologie abzuschwören. Strich im Kontext den Frauen sei dies schwierig, sagt Susanne Schröter, sie würden sich weiter in radikalen Umwälzen zum Stillstand bringen oder ihre Kinder im Sinne jener Ideologie erziehen. „Die Mehrheit aller Frauen, denen man kaum etwas nachweisen kann, werden auch nicht deradikalisiert, weil sie natürlich gar nicht in diese Maßnahmen hineingehen werden. Sie selber sind gar nicht der Meinung, dass Sie radikal sind, sie sind ja der Meinung, dass sie den wahren Islam verstanden haben.“

Ein Patentrezept dazu, wie wir mit ehemaligen IS-Kämpfern umgehen, gibt es nicht. Nicht in Deutschland und bisher sekundär in keinem anderen Nationalstaat. Welches endgültig keiner will: eine neue Generation von IS-Kämpfern in Deutschland.