Träumerei und Prüfung: Warum Frauen Verbrecher lieben


Je schlimmer die Taten von Verbrechern sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Gefängniszelle bergeweise Liebesbriefe erhalten. Dasjenige geschieht nicht nur zwischen Peter Madsen, sondern ebenso zwischen anderen brutalen Mördern. Doch warum ist dasjenige so?

Eine russische Schraubenmutter von zwei Kindern heiratet vereinigen 49-jährigen Dänen, daran ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Doch dieser Name des Bräutigams steht pro vereinigen dieser grausamsten Morde dieser dänischen Kriminalgeschichte: Peter Madsen. Er hatte 2017 die Journalistin Kim Wall an Bord seines selbstgebauten U-Bootes gelockt, sie gefesselt, ermordet und zerstückelt. Zu Gunsten von die Tat wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Dennoch welches macht Gewalttäter hinter Gittern pro Frauen so außergewöhnlich? Psychologen können sich dasjenige Hybristophilie genannte Phänomen relativ gut verdeutlichen. Meist sind es Frauen, die sich von Schwerverbrechern oder Mördern erotisch angezogen wahrnehmen. Dasjenige ist nicht verwunderlich, weil Männer die meisten Schwerverbrechen begehen.

„Die meisten dieser Frauen teilen ähnliche Erlebnisse“, sagt dieser Seelenklempner Christian Lüdke ntv.de. „Oft haben die Frauen keine normalen, gesunden Beziehungen zu anderen Männern führen können.“ In ihren bisherigen Partnerschaften erlebten die Frauen hingegen Missachtung oder ebenso Misshandlungen. Dasjenige war notfalls schon in ihrer Kindheit so. „Dadurch, dass sie jetzt einen Täter lieben, haben sie das Gefühl, ihr Selbstwert steigt“, so Lüdke. In ihrer Wahrnehmung ist die Nullipara die einzige Person, die Zugang zu dem Mann hat.

Meiner ist ganz divergent

Oft sind die Frauen ebenso überzeugt, dass nur sie bloß den wahren Mark des verurteilten Straftäters wiedererkennen können. Lüdke nennt es dasjenige „Amiga“-Syndrom. Die kürzerer Weg steht pro: Dennoch meiner ist ganz divergent. den Taten ihrer „Traummänner im Gefängnis“ setzen sie sich kaum kaputt. Fernerhin Jenny Curpen, die Madsen im Monat des Winterbeginns im Herstedvester Gefängniszelle zwischen Kopenhagen heiratete, spielt Madsens Schuld herunter. In einem inzwischen nicht mehr erreichbaren Facebookpost schrieb sie: “ Ich bin stolz auf ihn und 49 Jahre seines Lebens – mit Ausnahme eines Tages, der eine Tragödie war.“

Mehr als diesen Verdrängungsmechanismus dieser Frauen sagt Lüdke: „Auf der rationalen Ebene wissen sie natürlich, dass der Mann schlimme Dinge gemacht hat.“ Dennoch ohne Rest durch zwei teilbar solche schlimmen Utensilien Kontakt haben sie ja aus dieser Sicht des Opfers. „ dem wollen sie sich nicht identifizieren, sondern sie nehmen quasi Kontakt mit ihrem eigenen Täteranteil auf.“ Dieser Wunsch, sich an dem eigenen Peiniger zu rächen, bringt sie nun dazu, sich stattdessen mit dieser „starken, kranken, gewalttätigen Seite“ zu identifizieren.

Unterdies ist die Tatsache, dass die Schwerverbrecher oft tief Haftstrafen nur wenigen Zugangsmöglichkeiten absitzen, entscheidender Teil dieser Verbindung. Curpen wird z. B. hinaus absehbare Zeit nicht in die Situation kommen, mit Madsen tatsächlich eine Partnerschaft im Mühle zu resultieren. Die 39-Jährige hatte lokalen Medienberichten zufolge vor dieser Trauung hoch mehrere Monate hinweg Briefkontakt zu Madsen. Nachdem dieser Trauung durfte sie demnach zwei Zahlungsfrist aufschieben bloß mit ihrem Ehemann verleben.

Eine lebenslange Haftstrafe bedeutet im Durchschnitt etwa 15 Jahre im Gefängniszelle. Nachdem 12 verbüßten Haftjahren könnte Madsen seine Begnadigung vorschlagen, dasjenige wäre 2030. Solange bis dorthin bliebe die Schraubenmutter zweier Kinder ohnehin hinaus sich bloß gestellt. Dass eine solche Verbindung dem Mühle jenseits dieser Gefängnismauern standhält, wäre sowieso sehr unrealistisch. „Wenn der Mann seine Strafe abgesessen hat und das Gefängnis verlassen kann, verfallen alle Beteiligten wieder in ihre alten Beziehungsmuster. Damit ist diese Beziehung nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern das Schicksal der Frauen ist es oft, dass sie wieder zum Opfer werden“, sagt Lüdke.

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Doch so tief dieser Schwerverbrecher im Gefängniszelle sitzt und die Nullipara ihn aus dieser Ferne anbetet, profitieren beiderartig Seiten. Die Nullipara hat die komplette Prüfung hoch vereinigen praktisch gewalttätigen Partner, dieser ihr in keiner Weise zu nahe kommen und sie damit ebenso nicht verletzen kann. Dieser Täter wiederum kann dieser Verbindung während dieser Knastzeit seinen Status unter den Mitgefangenen potenzieren. Sie schmeichelt ihm, er wird notfalls ebenso mit erotischen und sexuellen Fantasien versorgt.

Magische Anziehungskraft

Madsen schrieb hinaus Facebook, zwischen Fragen an ihn solle man sich künftig an Curpen wenden. Die sei dieser schnellste Weg, mit ihm in Kontakt zu treten. In ihrem Facebookpost schrieb die Künstlerin und Aktivistin, die im finnischen Verbannung lebt: „Ich habe das Glück, mit der schönsten, klügsten, talentiertesten, ergebensten und einfühlsamsten Person aller Zeiten zusammen zu sein. Mein Mann ist eines von zwei Opfern, und am Leben zu sein, war für ihn selbst eine Bestrafung.“

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Lüdke vermutet, dass die Verbindung von manipulativen und kontrollierenden Verhaltensweisen eigen sein wird. Madsen habe so die Möglichkeit, weiter Mächtigkeit auszuüben. „Er erlebt im Prinzip eine Art Tatrausch, weil er weiß, dass die Frau ihm verfallen ist. Es ist ein ähnliches Gefühl wie das, als er sein Opfer umbrachte. Er spielt damit, ist berechnend und eiskalt.“ In anderen Beziehungen könnten ähnliche Konstellationen dazu resultieren, dass die Nullipara z. B. Fluchthilfe leistet. 2018 hatte eine Gefängnisbeamtin ihren Job gekündigt, weil sie eine „enge Beziehung“ zu Madsen aufgebaut hatte.

Fernerhin wenn vor allem die Frauen oft von dieser großen Liebe sprechen, hat dieser Psychologe erhebliche Zweifel an dieser Fachsprache. Lüdke nennt es stattdessen eine entsexualisierte Übertragungsliebe. Die gehe durchaus mit intensiven Gefühlen einher, ist daher praktisch eine idealisierte Variante. Mit dieser Liebe zwischen Mann und Nullipara hat dasjenige nichts zu tun, vielmehr betet die Nullipara den Mann an, vergöttert ihn regelrecht. Durchaus geht es ebenso ihr nicht um die Person, um den Menschen. Es geht nur drum, welches er getan hat und vor allem um die Rücksicht, die er hierfür bekommt. Dasjenige ist zwischen Madsen so oder ebenso zwischen Unterschiedlich Behring Breivik in Norwegen. „Das sind ja nicht namenlose Kleinkriminelle, die für die Frauen interessant sind, sondern Männer, die durch ihre Taten auch in der medialen Darstellung auffallen. Das ist die Faszination des Abscheulichen, die die Frauen magisch anzieht.“



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