Trumps Twitter-Schande: Dasjenige mit Kansas City ist nicht so simpel


Mit 280 Zeichen lässt sich einiges auftischen. Dasjenige US-Staatsoberhaupt Trump nur zu gut. In einem seiner Tweets rechnet er die Footballer jener Kansas City Chiefs fälschlicherweise dem Bundesstaat Kansas zu. Es folgt ein Shitstorm. Derbei kommt jener Fehler des Regierungschefs nicht von ungefähr.

Mit Städtenamen ist dasjenige so eine Sache. Ihr Ursprung mag noch so einleuchtend sein, doch durch verschiedene historische Ereignisse entfremdet sich die initial bezeichnende Idee von jener gegenwärtigen Wirklichkeit. Neubrandenburg zum Paradigma ist keine Stadt in Brandenburg, sondern in Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Name geht zwar gen die Stadt Brandenburg an jener Havel zurück, doch zählte sie seit dieser Zeit dem Mittelalter zu Mecklenburg. Einst im Sowjetzone-Gegend Neubrandenburg verortet, gehört sie seit dieser Zeit jener Wiedervereinigung zum nordöstlichsten Land Deutschlands. Doch selbst 30 Jahre nachdem sollen Bürgerinnen und Bevölkerung jener “Viertorestadt” Freunden und Bekannten noch immer geduldig verdeutlichen, dass ihre Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist und nicht jener Potsdamer Regierungschef Dietmar Woidke.

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Sekundär die in Kansas City, Missouri (von kurzer Dauer KCMO), können ein Song von derartigen Verwechslungen singen. Doch unter ihnen ist dasjenige Ganze noch ein Stück weit komplizierter. Seit dem Zeitpunkt 1853 gibt es die Stadt, die sich vorwärts jener Flüsse Kansas und Missouri erstreckt und solange bis 1889 noch City of Kansas hieß. Ihr Name geht lokalen Medien zufolge gen den sogenannten Kanzas-Stamm zurück. Die amerikanischen Ureinwohner lebten seinerzeit an den Ufern jener Gewässer. In den nachher dem Amerikanischen Bürgerkrieg florierte die Stadt im Mittleren Westen. Intrinsisch einer zehn Jahre wuchs die Einwohnerzahl von 5000 gen 35.000 Menschen. So beschreibt es jener Geschichtslehrer Matt Beat im Interview mit dem “Kansas City Star” im Juno 2017.

In einem Video gen seinem Youtube-Wasserweg schildert Beat, wie sich daraufhin im Schlagschatten jener boomenden Handelsregion eine Konkurrenzgemeinde breit machte. 1861 war unmittelbar an jener Stadtgrenze ein neuer Bundesstaat entstanden: Kansas. Fußballteam Jahre später machten sich Bevölkerung gen jener westlichen Seite des Kansas River daran, einzelne Siedlungen in einer eigenen Stadt zusammenzufügen. Sie gaben ihr den Namen Kansas City – von kurzer Dauer KCK. Welches einfältig klingt, sollte praktisch ein kluger Schachzug sein. “KCK wollte vom Erfolg von KCMO profitieren und Besucher im Wesentlichen so verwirren, dass diese glauben, sie wären in der richtigen Kansas City”, sagt Beat. Sämtliche politischen Versuche, die große Schwesterherz – heute leben rund 490.000 Menschen in KCMO und nur gut 150.000 in KCK – dem gleichnamigen Staat einzuverleiben, scheiterten in jener Folge.

 

Und so trug es sich 1963 zu, dass im beschaulichen Staat Missouri die Football- jener Dallas Texans eine neue Heimat fand und sich fortan Kansas City Chiefs nannte. Ein Team, dass 50 Jahre gen seinen zweiten Superbenzin-Bowl-Titel warten musste und am Sonntag prächtig 31:20 gegen die San Franzisko 49ers gewann. Ein Unannehmlichkeit, jener in jener Region Kansas und dem ganzen Bundesstaat große Freude auslöste. In die Feierlichkeiten platzte schon ein Tweet des Präsidenten aller US-Ami. Donald Trump gratulierte den Chiefs überspannt zu ihrem “fantastischen Comeback” und fügte in seinem Tweet an: “Ihr habt den großartigen Bundesstaat Kansas und, genau genommen, die ganze USA so gut vertreten. Unser Land ist STOLZ AUF EUCH!”

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Es ist nur sekundär nicht simpel

Es dauerte nur wenige Minuten, solange bis jener Staatschef beziehungsweise sein Team den Fehler bemerkten und zusammensetzen korrigierten Tweet absetzten. Doch es war zu tardiv. Screenshots des Flüchtigkeitsfehler verbreiteten sich wie ein Lauffeuer. Die frühere demokratische Senatorin des ungewollt gescholtenen Bundesstaates, Claire McCaskill, twitterte: “Es ist Missouri du kompletter Idiot.” Ihre Parteifreundin und aktuelle Senatorin Lauren Arthur mahnte: “Am günstigsten aus Dingen raushalten, von denen Sie nichts verstehen, wie dasjenige Pumpe von Vereinigte Staaten von Amerika.”

Andere Kommentatoren nahmen Trump irgendetwas in Sicherheit und twitterten, dass viele Bevölkerung die beiden Städte verwechselten. Qua eine Sorte ironischer Tafelgeschirr ist von dort wohl sekundär die Nachricht an die beiden Superbenzin-Bowl-Performerinnen Shakira und Jennifer Lopez zu verstehen. KCMO-Stadtammann Quinton Lucas ließ es sich nicht nehmen und lud die beiden Sängerinnen privat zur Chiefs-Siegesparade am Mittwoch ein. “Hoffe, wir sehen uns bald in Kansas City (dem Größeren in Missouri)”, twitterte er.

Es ist nur sekundär nicht simpel. In Kansas City selbst – aus diesem Grund in Missouri – gibt es etwa die Kaschemme “Papa Vic’s The Jigger”. In nur ein paar Stufen…gelangen Gast von dort gen die andere Seite jener “State Line Road” und Ergehen sich gen einmal in einem ganz anderen Bundesstaat. Kansas nun einmal. Hinaus ebendiese Grenzüberschreitung deutet an Ort und Stelle nichts hin, beschreibt es die “New York Times”. In seinem Video deutet Historiker Beat an, welche spürbaren Konsequenzen dies während nach sich ziehen kann – etwa unterschiedliche Altersgrenzen zu Gunsten von den Alkoholkonsum (18 versus 21 Jahre), die solange bis in die 80er Jahre regelmäßige Völkerwanderungen in den späten Abendstunden zwischen den Staaten anspornten. Seitdem gilt in beiden Staaten dasjenige Mindestalter von 21 Jahren.

“Es gibt keine Rivalität zwischen Kansas und Missouri”

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Die Bewohner von KCMO rühmen sich demnach oft damit, mehr vorzuweisen wie ihre Mitbürger in KCK: die besagten Chiefs, die Baseball-Team Kansas City Royals, verschiedene Museen, verschiedene Ausgehviertel und so weiter. Dagegen gibt es mindestens den “Kansas Speedway” und dasjenige Leder-Team Sporting Kansas City im Nachbarstaat. Womit Letzteres nur seine Spiele im heimischen “Children’s Mercy Park” austrägt und praktisch seinen Sine tempore in Missouri hat. Wer da den Litze verliert, muss sich nicht schämen.

Kosmos ebendiese Nickligkeiten zwischen den Schwesterstädten münden jedoch zu keiner grundsätzlichen Zwietracht, versichert die Gouverneurin von Kansas, Laura Kelly, in einem Statement im Vergleich zu jener “New York Times”: “Wir hatten über die Jahre unsere Konflikte, aber es gibt keine Rivalität zwischen Kansas und Missouri, es um die Chiefs geht.” Dass jener 45. Staatsoberhaupt jener Vereinigten Staaten in diesem Zusammenhang zusammensetzen geografischen Fehler macht, wird wohl eine Randnotiz jener bleiben. Doch obwohl er mit seinem Tweet die Fans jener Chiefs aus beiden Staaten wohl nicht gegeneinander aufbringen wird, hat Trump doch wieder einmal gezeigt: Mit den Fakten nimmt er es nicht ganz so genau.





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