Trumps Wettkampf ist nachvollziehbar


Trump will die Bundesregierung “bestrafen” und kündigt an, so gut wie 10.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Es klingt erneut schrill – hingegen ist dasjenige wirklich so?

Donald Trumps Wettkampf, jeden dritten in Deutschland stationierten US-Soldaten abzuziehen, trifft hierzulande hinaus deutliche Kritik. “So geht man nicht mit Partnern um”, sagt etwa Unionsfraktionsvize Johann Wadephul. SPD-Chef reagierte im “ntv Frühstart”: “Das ist schon etwas, worüber man verstimmt sein muss.” Schon wie dasjenige “Wall Street Journal” vor rund zwei Wochen darüber berichtete, Trump habe dasjenige Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten angewiesen, den Subtraktion vorzubereiten, hagelte es Kritik. Welcher deutsche Koordinator z. Hd. transatlantische Beziehungen, Peter Beyer, sagte weiland gar vorn, die Reduzierung jener US-Truppen werde “die Säulen der transatlantischen Beziehungen erschüttern”.

Gleichfalls die Beweggründe z. Hd. die Wettkampf mochte man hierzulande nicht verstehen. “Einen sachlichen Grund für den Abzug vermag ich nicht zu erkennen”, sagte etwa Die Schwarzen-Außenpolitiker Norbert Röttgen. Und SPD-Chef Walter-Borjans sagte heute zu ntv: “Es ist hier offenbar wieder eines dieser Themen des ‘America first’ und ich gucke nur darauf, was mir gerade passt und für die Wahl in den USA ausschlaggebend sein könnte.” Hinwieder ist dasjenige wirklich so?

Trump begründete seine Wettkampf unter anderem mit dem fehlenden Willen jener Bundesregierung, mindestens zwei Von Hundert des Bruttoinlandsprodukts (Bruttoinlandsprodukt) z. Hd. Verteidigung auszugeben. “Bis sie (die Deutschen) bezahlen, ziehen wir unsere Soldaten ab, einen Teil unserer Soldaten”, sagte er im Weißen Haus. Immer wieder argumentiert Trump mit dem Zwei-Von Hundert-Ziel. Irritiert fragt wiewohl SPD-Chef Walter-Borjans: “Was ist das für eine Zahl, dass, wenn die Wirtschaft wächst, man aufrüsten muss?”

Deutschland unberücksichtigt dasjenige Nato-Ziel

Dasjenige müsste er förmlich wissen, denn solche Zahl hatte sein Parteikollege Peter Struck einst wie Verteidigungsminister mit ausgehandelt – unter SPD-Kanzler Gerhard Schröder. Beim Nato-Höhe 2002 in Prag nach sich ziehen sich nicht mehr da Nato-Staaten dieses Ziel gesetzt. Einst wurden die baltischen Staaten sowie Bulgarien, Rumänien und die Slowakei eingeladen, Teil des Bündnisses zu werden. Um “genügend Ressourcen” zu mobilisieren, sollten die Aspiranten mindestens zwei Von Hundert ihres Bruttoinlandsprodukt verteilen. Und weil es im Bund gerecht zugehen sollte, erklärten sich wiewohl die bestehenden Nato-Staaten griffbereit, ihre Ausgaben deshalb zu potenzieren. 2014 gab es in Wales erneut ein Treffen und wiewohl dort unterzeichnete ein SPD-Volksvertreter, jener damalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier, eine Selbstverpflichtung, den Proportion solange bis zum Jahr 2024 hinaus zwei Von Hundert zu potenzieren.

Viel passiert ist hingegen nicht. Seit dieser Zeit dem Finale des Kalten Krieges 1990 ist jener Proportion jener deutschen Verteidigungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt mehr oder weniger beständig zurückgegangen. Dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri zufolge lagen sie 1990 im Kontext 2,7 Von Hundert, 1992 unterschritten sie die 2-Von Hundert-Marke und 1999 waren es noch 1,4 Von Hundert. Im Jahr 2019 lagen sie im Kontext 1,38 Von Hundert. Gleichfalls Trumps Vorgänger Barack Obama und George Wolfram. Bush nach sich ziehen sich regelmäßig darüber beschwert. Bush sagte im Kontext seinem letzten Nato-Höhe 2006 in Republik Lettland, Europa müsse mehr in seine eigene Verteidigung investieren, um stärker zu werden.

Deutlicher wurde Obama, etwa 2014 in Hauptstadt von Belgien: “Wenn wir eine kollektive Verteidigung haben, bedeutet das, dass jeder mitmachen muss und ich habe Bedenken, weil einige unserer Partner weniger zahlen.” Im Kontroverse zu Deutschland nach sich ziehen sich viele osteuropäische Nato-Partner an die Einigung gehalten und in den vergangenen Jahren ihre Budgets teils offensichtlich erhoben. Republik Litauen, Rumänien, Polen, Republik Lettland, Estland und Bulgarien zahlen zwei Von Hundert oder mehr. Kein Nato-Mitglied jedoch gibt mehr z. Hd. Verteidigung aus wie die USA.

Bloß Obama zog 20.000 Soldaten ab

In seiner Bekräftigung sprach Trump wiewohl indirekt von jener deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2. Er kritisierte: “Warum zahlt Deutschland Russland Milliarden Dollar für Energie und dann sollen wir Deutschland vor Russland schützen? Wie soll das funktionieren? Es funktioniert nicht.” Dasjenige Projekt wurde von Beginn an in Washington wie Invektive aufgefasst – nicht erst, seit dem Zeitpunkt Trump im Weißen Haus sitzt.

Gleichfalls Bush- und Obama-Öffentliche Hand hatten schon deutlichen Protest geäußert. Beim Hütte jener ersten Nord-Stream-Untertagebauwerk warnte etwa jener US-Missionschef in Schweden, Michael Wood, in einem Gebühr in einer schwedischen Tageszeitung davor, Europa dürfe sich auf Basis von des Krieges in Georgien nicht von Russland sklavisch zeugen. Die Bundesregierung reichte weiland im Kontext jener US-Botschaft in Spreeathen zusammenführen offiziellen Protest wegen jener “Einmischung” ein. Deutliche Worte fand wiewohl die Staatssekretärin im US-Energieministerium, Elizabeth Sherwood-Randall, von kurzer Dauer vor dem Finale von Obamas Amtszeit 2016. Einst war die Planung z. Hd. die zweite Untertagebauwerk schon im vollen Gange. Die G7-Staaten hätten sich verpflichtet, ihre Energiequellen zu diversifizieren, führte sie an. “Eine Pipeline aber zu verdoppeln, anstatt neue Routen zu erschließen, verbessert Europas Energiesicherheit nicht”, sagte sie.

Welcher Widerstand von Obama und Bush mag weniger schrill gewesen sein wie jener von Trump – hingegen die USA waren immer gegen die Pipeline. Und die deutsche Bundesregierung hat sich in jener Sache nicht bewegt. Im Gegenteil: Sie schien US-Befürchtungen eigentlich noch zu gegenzeichnen. So hat Kanzlerin Angela Merkel stets bekräftigt, es handele sich im Kontext dem Projekt um ein rein ökonomisches. Im vierter Monat des Jahres 2018 räumte sie dann hingegen ein, dass “natürlich auch politische Faktoren zu berücksichtigen sind”.

Trump will nun 9500 von 34.500 Soldaten aus Deutschland über den Tisch ziehen, dasjenige klingt viel – zumindest so gut wie ein Drittel. Hier sollte hingegen nicht vergessen werden, dass die allermeisten in Deutschland stationierten US-Soldaten schon längst wieder in Übersee sind. Von den im Jahr 1990 rund 200.000 hierzulande stationierten Truppen waren zehn Jahre später nur noch rund 70.000 übrig. Bush Junior reduzierte weiter hinaus etwa 56.000 im Jahr 2009. Und in den Obama-Jahren solange bis 2017 wurde die Präsenz weiter verringert. Trumps Vorgänger ließ mehr wie 20.000 US-Soldaten aus Deutschland über den Tisch ziehen – mehr wie in Kombination so viele wie nun von dem amtierenden Präsidenten vorgeschlagen.

“Die Amerikaner sind nicht hier, um uns einen Gefallen zu tun”

Gleichfalls hat sich die Hausaufgabe jener hier stationierten Soldaten seit dem Zeitpunkt dem Finale des Kalten Krieges grundlegend gewandelt. Welcher Sicherheit Deutschlands vor fremden Mächten ist hierbei, wenn schier, nur noch ein marginales Ziel. Die US-Truppe steuert extra ihre Basen in Ramstein und Stuttgart Einsätze in Asien und Alte Welt und betreibt hinaus deutschem Land dasjenige größte Militärkrankenhaus äußerlich Amerikas.

Nachdem den Medienberichten extra den Subtraktion kam hingegen wiewohl Gegenwind aus den USA. So kritisierte jener frühere Kommandant jener US-Truppen in Europa, Vier-Sterne-General Ben Hodges, Trump vernachlässige US-Interessen: “Der Grund, aus dem wir US-Truppen in Deutschland stationiert haben, ist nicht der Schutz der Deutschen; alles, was wir haben, ist zu unserem Nutzen.” Gleichfalls jener ehemalige Generalinspekteur jener Bundeswehr, Harald Kujat, sagte: “Die Amerikaner sind nicht hier, um uns einen Gefallen zu tun, sondern weil sie strategische Interessen haben.” Kritik an Trumps Wettkampf ist in jeglicher Hinsicht legitim – hingegen sollte sie vor dem Hintergrund nicht vor allem aus dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten kommen?

Die Bundesregierung hat sich in den vergangenen Jahren weder beim gemeinsamen Nato-Ziel noch im Kontext jener im Rahmen von G7 vereinbarten Diversifizierung jener Energieversorgung vornehmlich kooperativ gezeigt. Vor diesem Hintergrund ist die Wettkampf Trumps nachvollziehbar. Dass die Bekanntgabe in Deutschland hinaus dermaßen breiten Protest trifft, ist von dort förmlich verwunderlich und vermutlich mit dem gewachsenen emotionalen Verhältnis zur US-Truppe zu exemplifizieren. Schuldlos müsste die Kritik förmlich aus den USA sein. Denn damit, extra Jahrzehnte gewachsene Stützpunkte in Deutschland zartfühlend zu zehren, schadet Trump vor allem den strategischen Interessen seines eigenen Landes und “bestraft” am Finale seine eigenen Volk.