Ungefähr Covid-19 nachdem einer Grippeimpfung?


Viele Ärzte und Krankenkassen empfehlen derzeit eine Grippeimpfung, um die Kliniken in den kommenden Monaten zu entlasten. Doch in sozialen Medien kursiert die Behauptung, sie mache eine Corona-Infektion wahrscheinlicher. “Wusstest du …?”, heißt es hinaus einem zusammen mit Facebook verbreiteten Foto (hier archiviert), “… dass die Grippeimpfung (Influenza-Impfung) die Wahrscheinlichkeit um 36% erhöht, an Corona zu erkranken?”.

Ordnung: Es gibt bisher keine Hinweise, dass sich durch eine Grippeimpfung die Wahrscheinlichkeit erhoben, sich mit dem neuartigen Coronavirus Sars-Co.-2 zu infizieren. In welcher zitierten Studie geht es um ganz andere, seitdem Jahrzehnten bekannte . Andere Forscher nach sich ziehen zudem methodische Fehler entdeckt.

Fakten: Dasjenige hinaus Facebook geteilte Foto verweist hinaus eine Webseite, die hoch eine Studie aus den USA zur Grippeimpfung berichtet. Die Untersuchung kam einem Review welcher Fachzeitschrift “Vaccine” zufolge zu dem Ergebnis, dass eine Grippeimpfung dasjenige Risiko zu Händen eine Infektion mit Coronaviren erhöhe.

In welcher Entstehen 2020 erschienenen US-Studie von Greg G. Wolff geht es um Coronaviren, die zum Paradebeispiel Erkältungen verursachen und schon seitdem den 1960er-Jahren familiär sind. Gegenstand ist trotzdem nicht dasjenige neuartige Coronavirus Sars-Co.-2, dasjenige die schwere Pneumopathia Covid-19 verursachen kann. Denn dieses Virus war noch weder noch familiär, qua die Studie in Arbeit war. Deren Ergebnis: Ein Teil welcher Probanden, die gegen Influenza geimpft wurden, erkrankte häufiger an durch andere Coronaviren verursachte Atemwegsinfektionen.

Studie “umgekehrt” interpretieren

In einer Stellungnahme zu Händen die wissenschaftliche Online-Elektronischer Karteikasten “ScienceDirect”, die seine Studie veröffentlicht hatte, warnt Wortedrechsler Wolff im Monat des Sommerbeginns 2020 selbst davor, eine Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-Co.-2 herzustellen. “Die Ergebnisse dieser Studie unterstützen NICHT die Impfgegner-Position gegen die saisonale Grippeimpfung und sollten tatsächlich genau umgekehrt interpretiert werden”, heißt es darin.

“Denn der signifikante Schutz vor der Grippe hängt mit der erfolgten Impfung zusammen.” Er habe nur schon bekannte Coronaviren aus welcher Grippesaison 2017/2018 untersucht, schreibt Wortedrechsler Wolff. “Als die Studie entstand und selbst, als sie erstmals elektronisch publiziert wurde, gab es Covid-19 noch nicht.”

“Größeres methodisches Problem”

Unabhängig davon kam dasjenige Ergebnis welcher Studie kanadischen Wissenschaftlern ungewöhnlich vor. Sie werteten erneut Datenmaterial aus – und dasjenige nicht nur aus einer Grippesaison, sondern aus sieben. Sie kamen in welcher Fachzeitschrift “Clinical Infectious Diseases” im Mai 2020 zu dem Ergebnis, dass eine Grippeimpfung es planar nicht wahrscheinlicher mache, sich mit anderen Coronaviren anzustecken. “Bei der Untersuchung von Wolffs Artikel haben wir ein größeres methodisches Problem identifiziert, was für seine unerwarteten Ergebnisse verantwortlich ist”, schreiben die Wissenschaftler.

Im Prinzip wird eine Grippeimpfung derzeit vor allem aus zwei Gründen verstärkt empfohlen: Gibt es weniger Influenza-Kranke, so werden Krankenhäuser entlastet, die sich um Corona-Patienten kümmern sollen. Außerdem können Doppelinfektionen mit Influenza und Covid-19 vermieden werden.

Dasjenige hinaus Facebook verbreitete Foto mit welcher falschen Behauptung zeigt vereinigen Handzettel, welcher offenbar verteilt, ausgelegt oder in Briefkästen geworfen wurde.



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