„Ungeimpfte grenzen sich doch selber aus“



Corona-Talk im Rahmen Maybrit Illner

„Ungeimpfte grenzen sich doch selber aus“

Jener Mitte der Woche war ein Tag welcher politischen Entscheidungen. In ganz Deutschland wird es in Kürze Einschränkungen pro Ungeimpfte verschenken, Booster-Impfungen sollen beschleunigt werden. Reicht dasjenige aus? Darüber diskutierte Maybrit Illner mit Politikern und Wissenschaftlern.

Die Corona-Neuinfektionen glücken immer neue Rekordwerte. Die Politik hat die Test darüber hinaus dasjenige Corona-Virus genauso verloren wie dasjenige Vertrauen vieler Bundesbürger. Zu heftige Menstruationsblutung nach sich ziehen sich Bundesregierung und Länderchefs vor unbequemen Entscheidungen im Kampf gegen dasjenige Virus gedrückt. Nun hat welcher Bundestag dasjenige Finale welcher epidemischen Notlage nationaler Tragweite beschlossen. Synchron hat dasjenige Parlament Änderungen beim Infektionsschutzgesetz abgesegnet. Damit sind Lockdowns pro leer undurchführbar. Zu diesem Zweck werden Vorgaben und Einschränkungen pro Ungeimpfte ermöglicht.

Am Freitag muss welcher Ländervertretung den Gesetzesänderungen noch zustimmen. Manche unionsgeführte Bundesländer nach sich ziehen nachher Blockade-Drohungen mittlerweile angekündigt, sich pro dasjenige neue Verfügung auszusprechen. Eine knappe Zustimmung könnte so zustande kommen.

„Schwierigste Lage in der Pandemie überhaupt“

Wie es nun weitergehen soll, wollte am Donnerstagabend Maybrit Illner von ihren Talkgästen wissen. Einer von ihnen: welcher Noch-Kanzleramtschef und Kandidat pro den Christlich Demokratische Union-Vorsitz, Helge Braun. „Wir sind heute einen wichtigen Schritt weitergekommen, um die Lage in den Griff zu bekommen“, resümiert welcher Volksvertreter in seiner stets betont unterkühlten Verfahren. „Wir haben die schwierigste Lage in der Pandemie überhaupt“, fasst er zusammen. Dasjenige hätte verhindert werden können, und Illner weist denn sekundär darauf hin, dass es in den letzten Monaten keine Treffen welcher Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gegeben habe. Er habe ja die Gesamtheit versucht, sagt Braun, demgegenüber er habe die Volksvertreter wie am Schnürchen nicht zusammenbekommen. Kein gutes Omen pro verdongeln, welcher gerne eine in sich zerstrittene politische Kraft leiten möchte.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt findet es zumindest schon einmal richtig, dass die epidemische Notlage am Donnerstagvormittag im Bundestag nicht verlängert wurde. „Wir sind damit in diese Situation gekommen, und die finde ich nicht sehr befriedigend“, sagt sie. „Die Situation ist so schlimm, wie sie nie war.“ Weltärzte-Staatsoberhaupt Frank-Ulrich Montgomery findet härtere Worte. C/o ntv hatte er wenige Zahlungsfrist aufschieben vor welcher Zweites Deutsches Fernsehen-Sendung noch dasjenige jämmerliche Zeichnung welcher Politik beklagt. „Das Hickhack der Politik war absolut schlecht“, sagt er nun im Rahmen Illner. Die Politik habe die Staatsbürger zurückgezogen gelassen. Vor Monaten schon hätten Wissenschaftler vor welcher Situation gewarnt, wie sie heute zu beobachten sei. „Sie schulden den Bürgern den Respekt, jetzt zu handeln.“

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„Wir haben schon Fransen am Bart“

Jetzt müsse man in die Zukunft schauen, meint Göring-Eckardt. Und da kommt einiges uff die Menschen in Deutschland zu. „Wir müssen faktisch täglich eine Million Menschen impfen“, sagt die Grünen-Politikerin – und kritisiert die Ministerpräsidentenkonferenz: Die habe nicht beschlossen, dass Impfungen sekundär von Apothekern oder Fachärzten vorgenommen werden könnten. „Ich höre von vielen, die bereit sind, sich zu impfen, und jetzt muss richtig Druck in den Kessel, damit das auch passiert“, fordert Göring-Eckardt. Trotzdem gebe es immer noch eine große Haufen von Menschen, die sich nicht impfen wollten, weiß Virologe Hendrik Streeck. Doch er hat ein Rezept: Überzeugung. Man müsse mit den Menschen reden, denn viele nach sich ziehen immer noch Beklommenheit vor den Impfungen, seien verunsichert.

Montgomery kann dasjenige nicht hineinblicken: „Wir haben schon Fransen am Bart vom vielen Erklären“, sagt er. Er findet es richtig, dass Ungeimpfte keinen Zutritt mehr zu Restaurant, Kinos oder Großveranstaltungen nach sich ziehen sollen. Den Vorwurf welcher Exklusion Ungeimpfter lässt er nicht uff sich sitzen: „Die grenzen sich doch selber aus“. Es gebe nur zwei Möglichkeiten, Ungeimpfte zu überzeugen: Zuckerbrot oder Peitsche. „Wir haben es mit Zuckerbrot probiert, das hat nicht funktioniert.“ Jetzt müsse man mit 2G uff „Impfversäumer“ Kompression bedienen. „Ich will Ungeimpfte nicht tyrannisieren, aber sie müssen die Verantwortung tragen.“

Doch Montgomery geht noch verdongeln Schritttempo weiter: „Die erfolgreichste Maßnahme gegen Corona ist die absolute Kontaktbeschränkung.“ Dasjenige wolle natürlich niemand, schränkt er dann demgegenüber doch ein. Z. Hd. leer Beteiligten ist lichtvoll: Die nächsten Monate werden rigoros. Deswegen sind Impfungen jetzt pro sie dasjenige A und O, egal ob Erst- oder Boosterimpfungen. Und so appelliert Helge Braun am Finale welcher Sendung: „Es ist ein großer Wert, wenn die Menschen ihre Boosterimpfungen vor den Familientreffen zu Weihnachten bekommen haben.“