“Unserer Natur geht es gut und schlecht”


Im Süden die Bergwiese, im die Seeküste und mittendrin viele Wälder und wunderschöne Heidelandschaften. Deutschlands Natur hat jede Menge zu offenstehen. Dieser multipel preisgekrönte Naturfilmer Jan Haft geht in seinem neuen Zellulloid “Heimat Natur” jener Frage nachdem, wie es den Tieren und Pflanzen im Kontext uns geht.

ntv.de: Warum nach sich ziehen Sie vereinen Lichtspiel via die Natur in Deutschland gemacht?

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Dieser Kameramann und Regisseur Jan Haft ist ein preisgekrönter Naturfilmer.

(Foto: picture alliance / dpa)

Jan Haft: Die heimische Natur kenne ich, ich bin hier aufgewachsen. Und wir nach sich ziehen 70.000 Organismen, die im Kontext uns in Deutschland leben, die meisten davon sind noch unentdeckt oder nicht wirklich erforscht. Da gibt es folglich viel zu erspähen, sekundär zu Händen die Kamera.

Wir wollten folglich vereinen Streifzug zeugen von den höchsten Alpengipfeln solange bis in die Nord- und Ostsee. Unser Ziel war es einerseits, die Schönheit jener Natur zu feiern, die zu erwartenden, im Gegensatz dazu sekundär die überraschenden Tiere in den verschiedenen Lebensräumen zu zeigen. Wir wollten im Gegensatz dazu sekundär wissen, wie es unserer Natur geht.

Und wie geht es unserer Natur?

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Es geht unserer Natur gut und es geht ihr schlecht, erstens… stimmt. Dieser Biber ist wieder da und wir können weitgehend seelenruhig mit ihm zusammenleben. Nicht zuletzt die Fischotter sind da und die Störche sind wieder ein häufiger Blick. Dasjenige sind was auch immer Erfolge des Naturschutzes. Die großen Tiere kommen folglich wieder. Es hapert im Gegensatz dazu im Kontext den unzähligen kleinen Tieren. Heuschrecken werden immer seltener, es gibt immer weniger Schmetterlinge. Linie die Feldvögel vor den Toren jener Städte und Dörfer in sich zusammenstürzen förmlich. 95 von Hundert Bestandsverlust im Kontext jener Feldlerche, dies sind dramatische Zahlen.

Wie zeigt sich dies zum Sichtweise in den Bergwiese?

Tiere, die wir ausgerottet hatten, beginnen dort zurückzukehren. Dieser Luchs ist aufwärts dem Vormarsch, jener Bartgeier wird wieder angesiedelt und jener Bär versucht langsam wieder Mauke zu fassen, wo er seither Urzeiten gelebt hat. Dieser Steinadler ist häufiger geworden, sekundär jener Steinbock ist wieder da. Kleine Tiere wiederum werden durch den Klimawandel in die Höhe ruhelos, weil sie im Prinzip die Wärmegrad jener Bergwiese erfordern.

Natürlich ist die Gestalt des Alpenraumes sehr stark unserem menschlichen Willen unterworfen. Da wo Almweiden sind, sind sie, weil wir es möchten. Da wo Bergwald ist, ist jener Bergwald, weil wir es möchten. Insoweit ist es so wichtig, dass wir verstehen, welches wir da tun. Denn überraschenderweise ist es ja so, dass dort, wo extensiv die Kühe aufwärts den Almen weiden, die Artenvielfalt vor allem weitläufig ist. Es ist folglich falsch gedacht, wenn wir die Bergwiese schützen wollen, dass Bergbauern und Kühe weg sollen. Dasjenige Gegenteil ist hier jener Kasus und dies macht es kompliziert. Wildnis ist nicht unbedingt da, wo jener seine Finger komplett rauszieht.

Und wie sieht es im Norden Deutschlands an jener Seeküste aus?

Wenn man aufwärts dies Ozean blickt, sieht man eine unendliche Weite. Man ist zugetan zu Vertrauen schenken, dass dort dies menschliche Wirken endet. Dennoch dies ist nicht jener Kasus. Wir sind in Nord- und Ostsee getaucht und man findet sehr viel Müll. Und es gibt sekundär Probleme, die wir nicht wirklich sehen können. Dieser Stickstoffdünger, jener aus jener Landwirtschaft, im Gegensatz dazu sekundär aus jener Industrie und dem Straßenverkehr stammt und via die Flüsse und die Luft ins Ozean gelangt, verändert dies Natur total. Denn er düngt dies Ozean und so wachsen wie nur noch bestimmte Algenarten. Dasjenige verschiebt dies Artengefüge im Ozean. Nicht zuletzt jener Klimawandel wirkt sich aus.

Wie konkret macht sich jener Klimawandel im Ozean merklich?

Obwohl dies Wasser nur ein solange bis eineinhalb Stufe wärmer ist, hat es dazu geführt, dass ein dicker Teppich Krebs aus jener Nord- und Ostsee verschwunden ist. Ein neuer Krebs aus jener gleichen Geschlecht ist aus dem Süden immigriert und hat den alten, kleinen Krebs ersetzt. Man könnte jetzt sagen, Krebs ist doch Krebs. Dennoch jener neue Krebs ist irgendwas größer. Und jener weiblicher Mensch, kleinere Krebs war die Hauptnahrung jener Heringslarven. Insoweit finden die kleinen Heringe weniger Nahrung, weil dies Wasser ein Stufe wärmer geworden ist. Und so fangen die Fischer weniger Heringe, weil er seltener ist.

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Nun kann man ja die Natur zum Sichtweise mit einem Nationalpark wie dem Wattenmeer konsequent schützen. Nötig haben wir mehr davon?

Dieser Schutzmechanismus jener Natur hängt von mehreren Faktoren ab. Wir erfordern natürlich Gebiete, in denen die Natur Vorrang hat. Dennoch dies einzeln genügt nicht. Unsrige Schutzgebiete zeugen etwa vier von Hundert jener Landesfläche aus, etwa genauso viel wie Gärten übrigens. Jenseits die Hälfte Deutschland wird im Gegensatz dazu landwirtschaftlich genutzt, dies meiste davon zum Landbau und davon wiederum jener größte Teil konventionell. Sie Flächen werden folglich einmal oder mehrmals im Jahr mit Giftstoff besprüht. Und ich finde, dies Zeitalter jener Pestizide muss unbedingt enden. Die Schäden sind berühmt.

Welche Alternativen gibt es zu Händen eine produktive Landwirtschaft?

Es gibt zum Sichtweise , die via die Felder verkehren und mit Laser Unkräuter wegschaffen. Sie können wiederum seltene Wildkräuter verschonen. Die Roboter können sekundär Nester jener Feldlerche an dies Landesamt zu Händen Umweltschutz melden, so dass man dies per beobachten kann. Dann weiß man, wo seltene Vogelarten sinnieren. Es gibt ganz tolle neue Methoden und wir sollen mehr Währungs… solche Wissenschaft stecken, wir sollen mehr Subventionen lockermachen, damit Landwirte solche neuen Methoden zur Ergreifung schaffen. Denn wir wollen ja nicht die Landwirtschaft in die Steinzeit zurückwerfen, sondern wir wollen eine moderne Landwirtschaft, die die Biodiversität nicht nur schont, sondern vielleicht sogar fördert.

Sollen wir folglich vor allem im Kontext jener Landwirtschaft veranschlagen, wenn es um den Umweltschutz geht?

Wir erfordern Verständnis zu Händen die Landwirte. Dennoch die industrielle Landwirtschaft, die mit Massentierhaltung und starken Giften arbeitet, solche Landwirtschaft braucht unbedingt eine Reform. Die Subventionen sollen weg von den Großbetrieben hin zu den kleineren Betrieben, die förderlich zu Händen die Artenvielfalt wirtschaften. Es ist wahrscheinlich jener wichtigste Kriterium, weil die Fläche jener Landwirtschaft so weitläufig ist in Deutschland.

Ein Sichtweise zu Händen vereinen positiven Trend sind Moore. Es werden inzwischen mehr Moore renaturiert qua zerstört. Ein wichtiges Symbol?

Wo jener Wille da ist, kann jener Mensch weitestgehend was auch immer klappen. Wir gleiten zum Mond und künftig sekundär zum roter Planet. Und man sieht im Kontext den Mooren, im Kontext denen wir weitestgehend jedweder vernichtet nach sich ziehen, wie mühelos es ist, solche Tendenz umzukehren. Man hat festgestellt, wenn man Moore langsam wieder vernässt, Entwässerungsgräben schließt, dass ein Moor sofort wieder anfängt zu leben. Die typischen Moorgewächse kommen zurück und es wird sofort wieder sehr viel Kohlendioxid gebunden. Demgemäß, zu Zeiten des Klimawandels ist dies eine sehr wichtige Maßregel.

Warum geht es in manchen Bereichen trotzdem so langsam voraus?

Es gibt eine erstaunlich breite Stand-By in jener Nation zu Veränderung. Immer mehr Menschen mitbekommen, dass wir Reformen erfordern, weil es nicht so weitergehen kann, dass immer mehr Arten aufwärts jener Roten verkettete Liste landen, dass wir die Biodiversität so an die Wand verkehren. Und ich wundere mich manchmal, dass die politischen Parteien nicht in stärkerem Metrik Zukunftsvisionen prosperieren, um uns die Veränderungen schmackhaft zu zeugen. Selbst wünsche mir Parteien, die da voranschreiten.

Welches lässt Sie daran Vertrauen schenken, dass jener Mensch in Zukunft besser mit jener Natur umgeht?

Viele schimpfen immer via den Menschen weil er dies und jenes macht. Dennoch ich bin erstens selbst gerne Mensch und zweitens Optimist, bloß schon qua Familienvater. Die Natur ist da, sie wird immer da sein, wir werden sie nicht abwickeln. Und wenn ich rausgehe, dann freue ich mich so sehr via die Singvögel, die Insekten, die Reptilien. Selbst merke sekundär, dass dies anderen Menschen Spaß macht. Und wenn sich solche Freude an jener Natur noch weiter verbreitet, dann ist es zu Händen den Menschen mit seinem Erfindergeist kein Thema, all dies zu erhalten und Verschwundenes zurückzubringen. Die Rückkehr jener großen Tiere hat uns gezeigt, dass es machbar ist.

Vielen Dankbarkeit zu Händen dies Interview, männlicher Mensch Haft.

Mit Jan Haft sprach Andreas Popp

Dieser Lichtspiel “Heimat Natur” ist ab dem 15. Juli in den deutschen Kinos zu sehen.



Quelle