US-Grabenwahlkampf im “Giftgas” beginnt


Jener US-Staatsoberhaupt schießt sich uff Gesundheitszustand seines Konkurrenten ein, welcher wiederum schaltet TV-Spots in Schlüsselstaaten: Im Zweikampf Trump gegen Biden segeln erste Flicken. Sie verschenken Hinweise uff die Monate solange solange bis zur Wahl.

“Haltet die Linie! Haltet die Linie!”, schallt es übrig den Lafayette Square. Demonstranten setzen sich am Montag in Sichtweite des Weißen interngegen Polizisten zur Wehr. Vor deren In Ineinandergreifen können mit Pfefferspray hatten die Wütenden versucht, uff dem Sitzgelegenheit die Reiterstatue von Andrew Jackson zu stürzen. Jener ehemalige Staatsoberhaupt des 19. Jahrhunderts, von dem in den noch immer ein positives Zeichnung gezeichnet wird, weil er qua bürgernah galt; trotz seiner Verteidigung welcher Sklaverei, trotz seines Hasses uff die amerikanischen Ureinwohner, die er zur Umsiedlung in Reservate zwang. Nicht weit weit von ihm steht die Religionsgemeinschaft, zu welcher sich Trump unter Tränengaseinsatz geleiten ließ, um sich mit hochgehaltener Heilige Schriftsystem fotografieren zu lassen.

Landesweite Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus, weiterhin hohe Coronavirus-Infektionsraten und eine sechsstellige Totenzahl sowie eine Wirtschaftskrise epochalen Ausmaßes; in diesem Panorama versucht Staatsoberhaupt , den Wahlkampf zu seinen Gunsten anzuschieben. Solange solange bis zur Wahl sind es noch rund vier Monate. Dasjenige klingt nachher wenig, ist doch in welcher schnelllebigen US- eine halbe Ewigkeit. Doch qua hätte es vereinigen stillen Startschuss gegeben, hat in welcher vergangenen Woche welcher öffentliche Wahlkampf begonnen. In dem Trump viel Fußboden uff seinen voraussichtlichen Konkurrenten gutmachen muss.

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Zusammengeknüllte “MAGA”-Kappe, ungebundene Krawatte – US-Staatsoberhaupt Donald Trump zusammen mit seiner Rückkehr ins Weiße Haus.

(Foto: AP)

Zum Besten von den Präsidenten war dessen Vortrag im Bundesstaat Oklahoma am sechster Tag dieser Woche welches ebenfalls immer andere qua ein guter Start. Die Veranstaltung im Tulsa wurde zusammengeschrumpft, zwei Drittel welcher Plätze blieben leer. Gen dem Rückflug nachher Washington soll Trump übrig die gefühlte Kompromittierung herumgeschrien nachher sich ziehen. Entsprechenden Medienberichten widerspricht seine Pressesprecherin. Ein Foto zeigt Trump, wie er zusammen mit seiner Rückkehr mit hängendem Kopf und ungebundener Krawatte übrig den Rasen des Weißen interngeht. Mitzuverantworten hat dies womöglich Wahlkampfmanager Brad Parscale, welcher qua einer welcher Mitkonstrukteure von Trumps Hit im Jahr 2016 gilt – und zum Besten von Tulsa Menschenmassen angekündigt hatte.

Eingriff, Eingriff, Eingriff

Widerwille welcher leeren Sitze gab Trump im republikanischen Heimatterritorium Hinweise darauf, wie er die nächsten Monate zu bezahlen gedenkt. Sein Wahlkampfteam hatte Biden am Tag davor in Signifizieren qua “merklich schwach” und ohne “mentale Kraft” dargestellt. Schon im Mai hatte Trump übrig Biden umgekehrt gepöbelt: “Er weiß nicht, dass er lebt.” Am sechster Tag dieser Woche unkte Trump vom Rednerpult dann irgendetwas abgeschwächter, “etwas stimmt nicht mit Biden” (“there is something wrong with Biden”). Dasjenige klingt vertraut. Im Wahlkampf 2016 verwendete er zig-mal vereinigen ähnlichen Sine tempore (“there‘s something going on”) und lieferte damit vielfältig verwendbares Rohmaterial zum Besten von Verschwörungstheoretiker und Unzufriedene mit welcher Betriebsart, wie in Washington Politik gemacht wird.

Im landesweiten Umfrageschnitt liegt Trump derzeit sozusagen neun v. H. hinter Biden, gleichfalls in umkämpften Bundesstaaten wird welcher Staatsoberhaupt derzeit im Nachteil gesehen. Es ist zwar ohnehin Trumps Betriebsart, immer voll und ohne viel Toleranz uff Gepflogenheiten anzugreifen. Finale seiner Sicht bleibt ihm ohne Rest durch zwei teilbar noch weniger übrig qua ohnehin schon. Denn gleichfalls 2016 siegte Trump nicht etwa, weil er beliebter gewesen wäre qua seine Konkurrentin Hillary Clinton. Sondern weil sich welcher Unternehmer qua Aufräumer darstellte und Clinton dagegen qua Vertreterin des “Deep State” und politischen “Sumpfes” in Washington, durch seine Attacken noch unbeliebter machte.

Trumps Sprecherin sagte nachher Tulsa, es sei so toll gewesen, dem Sumpf zu entkommen und uff dem Nation zu sein. “So empfindet es auch der Präsident.” Trump hat in Metropolen keinen guten Stand, seine Wähler sind vor allem in ländlicheren Gegenden zu finden. Trump versucht nun, Biden in eine Tortenstück zu stellen, dieser sei “eine hilflose Marionette der radikalen Linken”. Dasjenige Publikum reagierte emotionaler uff Kritik an Biden, wenn Trump ihn in Zusammenhang mit dem progressiven Flugzeugflügel welcher Demokraten unter Feuer nahm, etwa mit einer welcher Hassfiguren welcher Konservativen, welcher Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez. Wird Biden qua radikaler Linker gebrandmarkt, könnte dies mögliche Wähler welcher Mittelpunkt demotivieren, ihn zu wählen.

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Führt in Umfragen zur Präsidentschaftswahl: Joe Biden.

(Foto: AP)

Biden wird in den kommenden Monaten mit zahlreichen Problemen zu strampeln nachher sich ziehen, sogar wenn Trumps Wahlkampfteam keinen Schmutz mehr gegen ihn in welcher Hinterhand nachher sich ziehen sollte. Dasjenige hat gleichfalls mit Bidens Anspruch und seiner Selbstdarstellung qua sittlich integrer Volksvertreter zu tun. Die Vorwürfe, er habe Frauen und Kinder betatscht, werden so gesehen wohl nicht aus welcher Welt in Betracht kommen, ebenso wenig die Diskussionen um seinen Gesundheitszustand, seine Sponsor und, womöglich ein Schlüssel zur Wahl, seine politische Historie in Bezug uff US-US-Amerikaner afrikanischer Herkunft. Bleiben deren Stimmen weg, hat er kaum eine Siegchance. Denn weder unter Latinos, noch allgemein unter jungen Wählern ist Biden namentlich populär.

Wenige Wechselwähler

Schon vor Trumps Show in Tulsa hatte Biden die erste große medienübergreifende Werbewelle gestartet, die fünf Wochen dauern soll und 15 Mio. Dollar kosten wird. Ziel sind sechs umkämpfte Bundesstaaten, die Trump vor vier Jahren gewann: Wisconsin, Michigan, Pennsylvania, North Carolina, Florida und Arizona. Die Signifizieren sind gleichfalls untertags uff Fox News zu sehen. Laut Bidens Wahlkämpfern sollen so die Menschen erreicht werden, die den ehemaligen Präsidenten Barack Obama wählten, sich doch aus Horrortrip gegen Clinton zum Besten von Trump entschlossen.

Widerwille Tulsa-Fiasko will Trump mehr öffentliche Auftritte, um Fußboden uff Biden gutzumachen. Er soll gleichfalls schon vorgeschlagen nachher sich ziehen, statt welcher vorgesehenen drei TV-Duelle beider Kandidaten vier abzuhalten. In welcher direkten Konfrontation sieht sich welcher Staatsoberhaupt im Vorteil. Immer wieder nennt Trump seinen Konkurrenten “schläfrigen Joe”, um dessen geistigen Gesundheitszustand infrage zu stellen. Tatsächlich ist nicht von welcher Hand zu weisen, dass Biden nicht immer den fittesten Eindruck macht. Er ist 77 Jahre Altbier. Zum Besten von die Demokraten lohnen sich offene Konfrontationen kaum. “Es wird sich wie ein Grabenkrieg anfühlen”, sagte ein republikanischer Wahlkampfberater dem US-Magazin “Politico”; “viel Giftgas und Nahkampf”. Verweigert sich Biden diesem Nahkampf, so dasjenige voraussichtliche Strategie, wird ihn Trump qua schwach darstellen.

Die beiden Präsidentschaftskandidaten liegen deswegen schon weitgehend in ihren Stellungen. “Wenn du nach einem Kämpfer suchst, hast du dich schon für Trump entschieden”, zitiert etwa “The Guardian” vereinigen republikanischen Consultant und Meinungsforscher: “Wenn du nach sozialer Gerechtigkeit suchst, hast du schon entschieden, für Biden zu stimmen.” Demnach liegt welcher Mitwirkung welcher wahren unentschlossenen Wahlberechtigten zusammen mit sechs v. H. – deswegen solche US-Ami, die noch nicht wissen, in welche Gräben sie sich solange solange bis November begeben sollen. Die anderen zu tun sein mobilisiert oder vom Wählen abgehalten werden. Wahrnehmen sich die Demokraten und ihre Sympathisant wegen welcher Umfragen zu selbstsicher, könnte es ein Déjà-vu verschenken.