US-Studie bestätigt Shutdown-Maßnahmen


US-Wissenschaftler ermitteln via eines mathematischen Modells mit Mobilfunkdaten, wo am häufigsten Superspreading-Events stattfinden und wie man sie unterbinden kann. Ihre Ergebnisse ratifizieren weitgehend die Maßnahmen des Teil-Shutdowns, verschenken Betroffenen gleichwohl sekundär irgendwas Hoffnung.

Um herauszufinden, wo sich dasjenige Coronavirus in der Regel ausbreitet, welche Rolle unterdies soziale Aspekte spielen und welche Maßnahmen die weltweite Seuche wirksam eindämmen können, nach sich ziehen US-Wissenschaftler Mobilfunkdaten von Mio. US-Amerikanern ausgewertet und mit epidemiologischen Modellen kombiniert. Ihre nebst “Nature” veröffentlichte Studie bestätigt weitgehend, dass Deutschland in seinem aktuellen Teil-Shutdown die richtigen Maßnahmen ergriffen hat. Sie legt gewiss sekundär nahe, die weltweite Seuche differenzierter qua bisher zu bekämpfen.

Bewegungsdaten von 98 Mio. Mobilfunknutzern

Die Studie ist eine Zusammenarbeit jener kalifornischen Stanford-Universität, jener Northwestern-Universität in Chicago, des Biohub in San Franzisko und Microsoft Research. Die Wissenschaftler werteten insgesamt anonymisierte Bewegungsdaten von 98 Mio. Mobilfunknutzern in zehn US-Metropolen aus, die von März solange bis Mai gesammelt wurden. Sie konnten damit sehr genau ermitteln, wie viele Menschen eine Stelle pro Stunde besuchten, wie lange Zeit sie sich dort durchwachsen aufhielten und aus welchem Stadtteil sie kamen, berichtet “Nature”.

In Komposition mit gemeldeten Fallzahlen erstellten die Forscher ein mathematisches Schema, dasjenige es nicht nur ermöglicht, die Gesamtzahl von Infektionen, sondern sekundär die Ansteckungsraten z. Hd. verschiedene Örtlichkeiten zu schätzen. Mit dieser Big-Data-Methode ergänzten sie konventionelle epidemiologischen Risikoabschätzungen.

Restaurants vor Fitnessstudios und Cafés

“Restaurants waren bei Weitem die riskantesten Orte, fast viermal so riskant wie Fitnessstudios und Cafés, gefolgt von Hotels”, sagte Stanford-Informatiker Jure Leskovec laut “New York Times” in einer Pressekonferenz. Dort und in anderen stark besuchten Innenräumen fanden laut Studie etwa acht von zehn Infektionen statt. Hätte man im Frühlingszeit jeder Restaurants ohne Einschränkungen wiedereröffnet, hätte selber jener Großraum Chicago Finale Mai rund 600.000 zusätzliche -Infektionen gezählt, so die Wissenschaftler.

Nachrangig Kirchen in Besitz sein von jener Studie zufolge zu den Risiko-Orten, dagegen zählt sie weder Theater noch andere Kulturstätten hinauf. Ob dies daran liegt, dass z. Hd. sie Orte zu wenig Datenansammlung vorliegen oder dort tatsächlich so gut wie keine Infektionen geschehen, geht aus jener Studie nicht hervor. Warum ihr Schema Schulen oder Pflegeeinrichtungen nicht berücksichtigt, verdeutlichen die Selbst… gewiss. Sowie nebst Gefängnissen gäbe es schlicht zu wenig auswertbare Mobilfunkdaten.

Ärmere sind mobiler und nach sich ziehen weniger Sportplatz

Die Wissenschaftler stellten außerdem verspannt, dass die sozialen Verhältnisse eine wichtige Rolle spielen. So ergab die Studie, dass Menschen aus Gebieten mit geringerem Durchschnittseinkommen häufiger qua Bewohner wohlhabenderer Stadtteile in Ernennen funktionieren, die verschmelzen Retirade ins Homeoffice nicht erlauben. Nach blieben sie sekundär während jener Hochzeit jener weltweite Seuche mobiler.

Außerdem sind die von zwischenmenschlich schwächeren Schichten besuchten Lokalitäten lieber überfüllt qua die Orte, an denen sich Menschen mit höherem Einkommen Einhalt gebieten. Unter anderem, weil die Räume Vorleger sind. Qua Vorbild führt die Studie Lebensmittelläden hinauf, die in ärmeren Vierteln pro Stunde und Quadratfuß 59 von Hundert mehr Gast qua in wohlhabenderen Vierteln hatten. Außerdem war die Aufenthaltsdauer um 17 von Hundert höher.

Komplett schließen nicht nötig

Punktum ihrer Studie schließen die Wissenschaftler, dass man keinen kompletten Lockdown gewünscht, um die weltweite Seuche effektiv einzudämmen. Es genüge, sich hinauf die Superspreading-Orte zu unterordnen, schreiben sie. Unterdies sei es gewiss nicht nötig, Restaurants und so weiter vollwertig geschlossen zu halten. Schon eine Beschränkung hinauf ein Fünftel ihrer Kondensator reiche dem Schema zufolge aus, um z. B. in Chicago die Neuinfektionen um 85 von Hundert zu senken. Die Örtlichkeiten würden unterdies “nur” 42 von Hundert ihrer Gast verscherzen.

Die Verfasser jener Studie weisen darauf hin, dass ihr Schema Zehren hat, unter anderem nicht jeder Bevölkerungsgruppen abdeckt oder die Ungleichartigkeit von Bevölkerungsgruppen nicht tiefergehend berücksichtigt. Ebenso umfasse es nicht jeder weiteren z. Hd. dasjenige Infektionsgeschehen relevanten Aspekte. Ihre grundsätzlichen Postulieren kategorisieren die Forscher gleichwohl qua sehr robust, speziell die Ergebnisse zu den sozialen Unterschieden.

Dies US-Schema ist nicht reibungslos hinauf Deutschland übertragbar, unter anderem ist die Gesellschaftsstruktur teilweise sehr unterschiedlich. Nachrangig Restaurants und andere Örtlichkeiten sind nicht immer vergleichbar und in Deutschland geltende Hygienekonzepte könnten eine Auslastung um mehr qua 20 von Hundert gestatten. Im Grunde dürften gleichwohl nebst ähnlichen Bedingungen ähnliche Infektionsrisiken vorliegen.