US-Vertreter – Werden Kurden in Syrien nicht gegen Türkei verteidigen


Istanbul (Reuters) – USA werden im Fall des offenbar bevorstehenden türkischen Angriffs in Nordsyrien die dortigen von der Kurden-Miliz YPG angeführten SDF-Kräfte nicht verteidigen.

Darüber habe den Kommandeur der Syrischen Demokratischen Streitkräfte (SDF) informiert, sagte am Montag US-Vertreter zu dem vom türkischen Präsidenten angedrohten Militäreinsatz. Das US-Militär habe zwei Beobachtungsposten in Tel Abjad und Ras al Ain im Nordosten Syriens nahe der Grenze zur Türkei geräumt. Die anderen US-Beobachter in der Region seien bislang noch vor Ort. Erdogan sagte, die US-Truppen hätten mit ihrem Abzug aus Nordsyrien begonnen. Er hatte zuvor mit US-Präsident telefoniert.

Erdogan hatte am Samstag gesagt, der Einsatz der Luftwaffe und von Bodentruppen im Gebiet östlich des Euphrats könne bereits am Wochenende beginnen. Es war seine deutlichste Drohung mit einem Militäreinsatz seit die Türkei und die USA verabredet haben, eine Sicherheitszone im Norden Syriens einzurichten. Die Türkei fordert, die YPG aus dem Gebiet abzieht. Die USA haben das von der YPG angeführte Rebellenbündnis SDF im Kampf gegen die IS-Miliz in unterstützt.



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