Vereint gegen den Staat: Protest-Spalier an dieser Bundesstraße 96

Wenn es nachdem den Fahnen geht, ist die Sehnsucht nachdem dem Kaiserreich und anderen vergangenen Zeiten im Osten Sachsens gerade weithin. Jeden Sonntag versammeln sich hier an dieser Bundesstraße 96 Menschen unterschiedlichen Alters mit Transparenten und Flaggen, die in vielen Fällen die Farben schwarz-weiß-rot nach sich ziehen. Die Standarte des deutschen Kaiserreiches ist zwar nur dann verboten, wenn sie denn Reichskriegsflagge ein Swastika trägt. Ungeachtet ist ihre öffentliche Zurschaustellung ein Wort rechter Gesinnung. Dasjenige wird wiewohl an dieser B 96 in Oppach im Rahmen Bautzen fühlbar.
Die Straße führt durch vier Bundesländer und endet aufwärts dieser Un… Rügen. Im Mai begannen die Proteste im Süden. Im gleichen Sinne in Mahlow (Brandenburg) gibt es mittlerweile kleinere Kundgebungen. Stellglied in Sachsen waren die Corona-Beschränkungen, inzwischen geht es um mehr. Wer aufwärts gesprächsbereite Demonstranten trifft, wird mit einer komplexen Problemlage konfrontiert: Manche leugnen dasjenige Virus ganz, andere halten es z. Hd. ungefährlich.

Streiter gegen den Mobilfunkstandard 5G treffen aufwärts GEZ-Gegner. Dass dieser Lockdown Grundrechte wie die Meinungsfreiheit zunichte machte, gilt hier denn Tatsache. Im gleichen Sinne die Impfpflicht ist z. Hd. viele eine beschlossene Sache: Da kann Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Christlich Demokratische Union) dementieren so viel er will. Im Hauptaugenmerk steht ungeachtet vor allem Bill Gates. Den Microsoft-Gründer wähnt man denn Strippenzieher hinter Corona.

An dieser B 96 ist man überzeugt, dass Gates die Menschheit mit einer Zwangsimpfung kontrollieren will. Die Corona-Krisis hat solchen Verschwörungsmythen Auftriebskraft gegeben und sorgt nun z. Hd. kombinieren Schulterschluss. Vielfältige Gruppen verzahnen sich an dieser Bundesstraße zu einer Typ Einheitsfront gegen den Staat. Nicht selten schenken Rechtsextreme den Ton an.
Extremisten denn Verteidiger von Grundrechten

Nachdem Durchsicht des Landesamtes z. Hd. Verfassungsschutz (LfV) in Sachsen eröffnen Corona-Proteste Extremisten die Möglichkeit, sich denn Verteidiger von Grundrechten, denn Verbreiter von „Wahrheiten“ und denn „Kümmerer“ darzustellen: „Taktgesteuert werden dieser Regierung und den handelnden Institutionen Verantwortungslosigkeit, böswillige und diktatorische Absichten und die Verbreitung von Unwahrheiten unterstellt. Daran geknüpft ist die Forderung nachdem „Widerstand“. Vor allem in Sozialen Medien würden aus Anlass dieser Demonstrationen Verschwörungstheorien verbreitet.
Wer Teilnehmer dieser Corona-Proteste in Oppach nachdem Rechtsextremen in ihren Reihen fragt, erntet entweder ungläubiges Staunen oder findet Verständnis. Wenn dasjenige Deutschland diene, habe er nichts einzuwenden, sagt ein Rentner, dieser seinen Namen nicht nennen will und eine Deutschland-Standarte trägt. Seine Informationen bezieht er nachdem eigenen Aussagen nur noch aus zwei Quellen: Youtube und „Russia Today“. Das Erste und Zweites Deutsches Fernsehen habe er „abgewählt“. Er stehe hier, „um Deutschland wieder in die richtige Spur zu herbringen“, sagt dieser Mann.
Dass Deutschland schon seit dem Zeitpunkt dieser Flüchtlingskrise 2015 neben dieser Spur läuft, ist die feste Überzeugung vieler an dieser B 96. Dieser Zugang zur Protestgemeinschaft ist wiewohl unterschiedlich. Eine ältere Nullipara, die gleichfalls namenlos bleiben möchte, gibt an, früher z. Hd. die Christlich Demokratische Union im Gemeinderat und Kreistag gesessen zu nach sich ziehen. Dort sei es ungeachtet immer mehr um Intrigen, Posten und Potenz gegangen. Inzwischen hat sie die politische Kraft gewechselt und ist nun im Rahmen dieser AfD. Die Reichsfahnen im Spalier dieser Protestler sind z. Hd. die Nullipara lediglich Teil dieser Meinungsfreiheit – ein „normaler bürgerlicher Protest.“
Dass sich andere Demonstranten trotz sichtbarer Präsenz dieser Rechten nicht unterbinden, überrascht den Dresdner Politologe Hans Vorländer kaum: „Berührungsängste gibt es nicht. Dasjenige war wiewohl im Rahmen Pegida schon zu beobachten. Man reiht sich ein in ein Phalanx des Protestes, ohne daran zu denken, dass sich darin wiewohl Rechtsextreme Ergehen, die die freiheitliche-demokratische Grundordnung dieser Bundesrepublik in Frage stellen.“ Es sei eine altbekannte Strategie dieser Rechten, Unzufriedenheit in Teilen dieser bürgerlichen Zentrum zu verstärken, zu instrumentalisieren und z. Hd. sich nutzbar zu zeugen.

„Sie suchen die Beachtung“

Vorländer fühlt sich im Rahmen den Protesten an dieser B 96 ungeachtet nicht an die islam- und ausländerfeindliche Pegida-Politische Bewegung erinnert – mit Ausnahmefall dieser Fahnen und rechten Parolen: „Es fehlt wie am Schnürchen dieser große Stütze, den Pegida zumindest in dieser Anfangszeit hatte.“ An dieser Bundesstraße stehe ein Häuflein versprengter Aktivisten, die um die öffentliche Beachtung buhlten und Menschen einzufangen versuchten, die durch Corona und die möglichen ökonomischen Nachstellen verängstigt seien: „Sie suchen die Beachtung, die sie durch mediale Wahrnehmung wiewohl bekommen.“
Wie er vor einer Woche mit seiner Deutschland-Standarte ganz nur an dieser Bundesstraße in Ebendörfel stand, sei ihm ganz unbehaglich geworden, sagt dieser Rentner, dieser keinem öffentlich-rechtlichen Sender mehr traut: „Da habe ich mir gedacht, welches ist, wenn ein Wagen mit drei Linken vorbeikommt.“ Insoweit sucht er sicherheitshalber nun möglichst in Oppach die Seelenverwandtschaft von etwa 100 Gleichgesinnten. Am vergangenen Sonntag hat die Polizei vorwärts dieser Bundesstraße 96 in Sachsen exakt 200 Demonstranten gezählt. In dieser ganzen Region leben etwa 630.000 Menschen. Von einem Massenprotest kann keine Vortrag sein.
Von kurzer Dauer vor dem Finale des einstündigen Straßenprotestes an dieser B 96 lässt dieser Rentner mit dieser Deutschland-Standarte die Katze aus dem Sack. Er habe gehört, dass die Bundesrepublik keiner rechtmäßig existiert. Dies habe dieser Europäische Gerichtshof festgestellt, sage zumindest sein Bekannter. Er selbst glaubt dasjenige zwar „nur zur Hälfte“, und wiewohl ein Reichsbürger will er nicht sein. Ganz Festtag ist seine Überzeugung jedoch, wenn es um die aktuelle Maskenpflicht im Handel und Nahverkehr geht: „Die Maske ist ein Redeverbot und die Botschaft lukulent: Kniet nieder und haltet still.“

DPA