Vergewaltigung: In jedem Chat neue Spur – Kriminalbeamter befreiten 50 Kinder

Manchmal hilft ein Vergleich. Vor allem, wenn es um Pipapo geht, die nicht solange bis ins Letzte in Worte zu fassen sind. „Man kann sich dasjenige wie ein Puzzle mit vielen Tausend Teilen vorstellen“, sagt Kriminaldirektor Michael Esser zusätzlich seine Arbeit. Den Rand, die ersten Teile, die habe man immer recht schnell miteinander. „Hingegen wenn man zur Zentrum will, wird es immer schwieriger“, sagt Esser, welcher im Kölner Polizeipräsidium sitzt und mit seinen Leuten verdongeln Sachverhalt aufklären soll, nebst dem sich unter jedem gefundenen Teilchen ein neuer Hölle auftun kann.

Und nebst dem noch gar kein Finale prädiktiv ist. „Wir werden ebenso erleben“, sagt welcher Polizist, „dass wir wenige Steine keiner finden werden.“ Es geht um den Sachverhalt „Bergisch Gladbach“.

Die Stadt, nur wenige Kilometer von Köln weit, ist ungewollt zur Chiffrenummer geworden. Zu Händen ein Geflecht von Männern, die Kinder misshandeln und sich darüber zusätzlich dasjenige World Wide Web eintauschen. Welcher Missbrauchskomplex bekam den Namen „Bergisch Gladbach“, weil von dort ein Verdächtiger stammt, welcher in gewisser Weise am Zustandekommen stand. Am Montag (10. August) soll welcher Prozess gegen den 43-Jährigen in Köln beginnen. Dies rückt die Arbeit welcher Polizei aufs Neue in den Vordergrund. Sie hat mittlerweile viele Erkenntnisse gesammelt.
Den Zustandekommen markierte eine Hausdurchsuchung im zehnter Monat des Jahres 2019 nebst dem Familienvater. Kriminalbeamter waren im Zuge eines anderen Verfahrens wegen Kinderpornografie gen ihn gestoßen. Wie sie die Räume absuchen, finden sie Tausende Bilder und Videos, riesige Datenmengen. Und vor allem: digitale Spuren zu Chatpartnern. Davon ausgehend kommen sie nachdem und nachdem immer mehr Verdächtigen gen die Spur. Wie sich herausstellt, hatten sie nur dasjenige erste Puzzleteil in welcher Hand.
50 Kinder befreit

Heute sprechen die Kriminalbeamter von einer neuen Dimension. Längst nach sich ziehen sich die Ermittlungen gen ganz Deutschland ausgeweitet. Sozusagen 50 Kinder wurden identifiziert und aus den Fängen welcher Täter befreit. „Kindesmissbrauch hat es ebenso schon vorher gegeben“, sagt Esser, welcher die Ermittlungsgruppe „Höhe“ leitet. Dies Besondere sei dasjenige brutale Vorgehen, dasjenige man festgestellt habe. „Wenn man in die Chats schaut und liest, welches dort geschrieben wird, hat man früher vielleicht gedacht: Da trägt einer dick gen. Hingegen wir stellen straff: Welches gesagt wurde, ist ebenso tatsächlich eingetreten.“ Etwa welcher Übergang von Kindern zum Vergewaltigung. Vereinigen besonderen „Täter-Typus“ könne er in diesem Fall bislang nicht charakterisieren. „Dies ist ein Querschnitt welcher Interessengruppe.“
Zu Händen die Polizei hat welcher Sachverhalt mehrere Herausforderungen. Die eine ist psychischer Natur: Dies Werkstoff muss angeschaut werden. Die sogenannten Auswerter sitzen in Köln in einem großen Raum zusammen, „damit sie reziprok gen sich Coitus interruptus können“. Sekundär Psychologen und Seelsorger stillstehen ihnen zur Seite. „Jene Fotos, Videos und vor allem die Eine Behauptung aufstellen in Chats zeugen die Seele laborieren, wenn man sie nicht be- und verarbeitet“, sagt Esser.
Die andere Herausforderung ist die Enttarnung welcher Täter, die sich in einer Parallelwelt im World Wide Web in Bewegung setzen und hinter Pseudonymen verbergen. Mit jeder Hausdurchsuchung kommen neue hinzu. „Wir reden von 30.000 unbekannten Tatverdächtigen“, erläutert Markus Hartmann, Leitweglenkungwelcher Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime NRW (ZAC NRW). Die Zahl klingt so unglaublich wie erschreckend hoch. Eine ganze mittelgroße Stadt voller möglicher Täter? An welcher ZAC ist eine Taskforce damit beschäftigt, den Pseudonymen echte Namen zuzuordnen.
„Deutschlandweite und europavernetzte Szene“

Natürlich gebe es in diesem Fall Unschärfen, sagt Oberstaatsanwalt Hartmann – nicht hinter jeder welcher 30.000 „digitalen Identitäten“ stehe ebenso exakt ein Tatverdächtiger. Vielleicht hat einer mehrere Identitäten, vielleicht gibt es in einem Forum Karteileichen. „Hingegen im Regelfall legen es die Täter in diesen Foren gen eine gewisse Reputation an“, sagt Hartmann. „Wer eine bestimmte Sorte Werkstoff anbietet, bekommt selbst mehr Zugriff gen andere Bereiche.“ Man gehe davon aus, „tendenziell verdongeln geringen“ Quote zeugen zu zu tun sein. „Dies ist keine Minimal-Szene“, sagt Hartmann. „Dies ist eine deutschlandweite und europavernetzte Szene.“

Intrinsisch dieser Szene finden die Täter verdongeln Resonanzraum, in denen ihre Taten ganz selbstverständlich besprochen werden. Hartmann nennt es eine „Wechselwirkung von Tatgeschehen und Kommunikation“. „Soll heißen: Wenn Volk eine Neigungswinkel zum Kindesmissbrauch nach sich ziehen, zwar sich nicht auskennen, wie sie es in die Tat umtopfen sollen – dann finden sie im World Wide Web Gesprächsgruppen, in denen sie dasjenige lernen.“
Dass am Finale 30.000 Bezichtigen erhoben werden, gilt wegen welcher technischen und rechtlichen Gegebenheiten wie utopisch. Obwohl sei die ganze Arbeit ungemein wichtig, sagt Hartmann. „Weil es erstmals gelingt, nebst Leuten, die sich offensichtlich zusätzlich Jahre hinweg sicher gefühlt nach sich ziehen, ein Preisschild an die Tätigkeit zu zeugen.“

DPA