Videos verleiten zu Selbstüberschätzung



Flugzeug landen? Kann ich!

Videos verleiten zu Selbstüberschätzung

Dies WWW ist voller Videos, die einem für verschiedensten Vorhaben helfen sollen – etwa beim Kochen, im Grünanlage oder für Reparaturen. Nur kann man nachher dem Renommee ein Flugzeug landen? Zumindest potenzieren die Videos den Vertrauen schenken daran – und verführen so zu Megalomanie.

Nachdem dem Besichtigen eines kurzen Videos von einem Landeanflug wächst für Menschen die Überzeugung, selbst ein Flugzeug zu Erdboden erwirtschaften zu können. Dies ist dies Ergebnis eines psychologischen Experiments neuseeländischer Forscher. Wieso dies bloße Besichtigen eines vierminütigen Videos, dies aus Sicht eines Piloten völlig unbrauchbar zum Fliegenlernen ist, zu einer derartigen Selbstüberschätzung führt, können die Forschenden nicht genau sagen. Unter Umständen erleichtere dies Filmchen den Menschen, sich selbst in jener Rolle eines Piloten zu sehen, welches dann zu einer Überschätzung jener eigenen Fähigkeiten führe, schreiben sie im Fachmagazin „Open Science“ jener britischen Royal Society.

Selbstüberschätzung sei nicht zwangsläufig irgendwas Schlechtes, zur Folge haben die Wissenschaftler um Maryanne Garry von jener University of Waikato (Neuseeland) aus. Ein positives Selbstbild könne Menschen zum Vorzeigebeispiel dazu erwirtschaften, vielmehr die möglichen Vor- qua die Nachteile einer Handlung zu sehen und jene dann engagierter zu verfolgen.

Dunning-Kruger-Ergebnis

Wohnhaft bei manchen Menschen sei die Selbstüberschätzung tief in jener Persönlichkeit verwurzelt. Lange Zeit vertraut ist etwa jener sogenannte Dunning-Kruger-Ergebnis. Er beschreibt, dass Menschen, ohne Rest durch zwei teilbar wenn sie wenig von einer Sache verstehen, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten überschätzen. Sie seien schlicht nicht dazu in jener Standpunkt, realistisch hinaus sich und ihr Können zu schauen.

Ergebnisse von Umfragen hätten gezeigt, dass Menschen tatsächlich bemerkenswert daneben liegen können, wenn es um die Schulnote ihrer eigenen Fähigkeiten – und deren Säumen – gehe, so die Forschenden weiter. Männer seien hierfür insbesondere nicht stabil. So seien in einer Umfrage mehr Männer qua Frauen davon überzeugt gewesen, jedes Tier in einem Kampf erobern zu können, darunter Bären, Adler und Königskobras, deren Bisse pro den Menschen meist tödlich sind.

Bilder und Videos können Vertrauen schenken an eigene Fähigkeiten stärken

Bilder und Videos können Studien zufolge den Vertrauen schenken an die eigenen Fähigkeiten stärken, zur Folge haben die Wissenschaftler weiter aus. So meinten Studenten etwa, den Klimawandel besser zu verstehen, wenn sie kombinieren Text darüber gelesen hatten, jener mit einem Grafik kombiniert war – sogar wenn null Informationen in diesem Grafik steckten.

Dies Team um Garry untersuchte diesen Ergebnis nun genauer. Sie baten insgesamt konzis 800 Probanden, sich vorzustellen, an Bord eines Kleinflugzeugs plötzlich die einzige Person zu sein, die dies Flugzeug landen kann, weil jener Pilot infolge eines Notfalls eigen ist.

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Die Hälfte jener Probanden bekam anschließend ein Video aus dem Fahrersitz zu sehen, dies aus jener Zielvorstellung eines Piloten für jener Landung aufgenommen war. Es hatte keinen Ton und die Sicht hinaus die Steuerungsinstrumente war weitgehend verschleiert. Ein erfahrener Pilot bezeichnet dies Video qua „100 Prozent wertlos“ pro dies Lernen eines Landemanövers.

„Fast unmöglich, wenn nicht ausgebildet“

Die Gesamtheit Probanden bekamen dann eine Schlange von Fragen gestellt, darunter „Wie zuversichtlich sind sie, dass Flugzeug landen zu können, ohne dabei zu sterben?“ und „Wie zuversichtlich sind sie, dass Flugzeug so gut wie ein Pilot landen zu können?“. Die Probanden konnten ihre Einschätzung hinaus einer Skala von „0 – überhaupt nicht zuversichtlich“ solange bis „100 – total zuversichtlich“ einordnen.

„Die Aufgabe, die von den Menschen verlangt wird, ist nahezu unmöglich, wenn sie nicht entsprechend ausgebildet sind“, erläutert Studienleiterin Maryanne Garry dies Setting des Experiments. Jede Verortung, die hinaus jener Skala gut dem Zahl 0 liegt, gleicht damit im Grunde einer Selbstüberschätzung – und jener erlagen viele Probanden. „Tatsächlich waren sowohl die Teilnehmer der Gruppe, die das kurze, wenig hilfreiche Video sahen, als auch die, die es nicht sahen, im Durchschnitt übermäßig zuversichtlich“, berichtet Garry.

Video machte Selbstüberschätzung noch schlimmer

Welches die Forscher ungeachtet vor allem interessierte, war die Wirkung des Videos. Und es zeigte sich, dass dieses die Selbstüberschätzung noch schlimmer machte. Die Forscher errechneten, dass die ohnehin unangebrachte Zuversicht in jener Posten jener Videogucker um rund 9 v. H. größer war. Sie Effektgröße liege in dem Gültigkeitsbereich, jener nicht zuletzt in ähnlichen Untersuchungen gezeigt worden sei.

„Tatsache ist, dass Menschen ziemlich häufig Darstellungen von geschicktem Verhalten ausgesetzt sind“, sagt Garry. „Wir denken, dass eine Verschiebung von 9 Prozent nach dem Betrachten einer einzigen kurzen Präsentation bedenklich sind.“ Es sei durchaus möglich, dass sich die Selbstüberschätzung für wiederholtem Besichtigen noch verstärke.

Womöglich rege dies Video die Vorstellungskraft jener Betrachter an, sodass sie sich selbst leichter in jener Rolle eines Piloten sehen können – samt dessen Fähigkeiten, spekulieren die Wissenschaftler. Dieser Zusammenhang sei ungeachtet nicht belegt. Unklar sei bisher nicht zuletzt, welche Aspekte des Videos die Selbstsicherheit jener Betrachter selbstüberzeugt habe. Die gezeigte Landung sei ruhig verlaufen. Ein problematisches Manöver hätte die Betrachter unter Umständen zu einer anderen Selbsteinschätzung geführt.

Außerdem habe es in dem Video keine konkreten Handlungsanweisungen gegeben – hätte jener Pilot Schrittgeschwindigkeit pro Schrittgeschwindigkeit ganz nötigen Handlungen des komplexen Manövers erläutert, könnte dies ebenfalls eine realistischere Einschätzung zur Folge nach sich ziehen.



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