“Viele Frauen weinen nur noch”


Schraubenmutter-Kind-Kuren sind z. Hd. viele Frauen eine welcher seltenen Möglichkeiten, mal innezuhalten und die Batterien wieder aufzuladen. In Pandemiezeiten wurden viele welcher Kuren abgesagt, obwohl sie dringender nötig sind denn . Sozusagen jedes zweite Elternteil fühlt sich täglich erschöpft. Speziell Mütter geraten an ihre Säumen.

Elisabeth Grochtmann leitet seitdem 20 Jahren die Kurklinik “Stella Maris” in Kühlungsborn. In zwei Jahrzehnten nach sich ziehen sie und ihr Team Tausende Mütter kennengelernt, die zur Schraubenmutter-Kind-Kur hierherkamen. Dennoch so erschöpft wie heute waren die Patientinnen noch nie. “Mütter sind gegenwärtig einem enormen Druck ausgesetzt. Zur doppelten und dreifachen Belastung als Berufstätige, Mutter und Familienmanagerin derzeit in Fällen noch das Homeschooling oder Homeoffice mit Kitakindern hinzu. Das bringt viele Frauen an ihre Grenzen”, sagt Grochtmann ntv.de.

“Im Erstgespräch fließen dann Tränen, viele Mütter weinen nur noch, wenn sie hier ankommen. Die meisten sind unendlich erleichtert, etwas Abstand zu haben, die Kinder hier in die Betreuung geben zu können und sich seit Monaten einmal wieder um sich selbst zu kümmern. Für sie war der erste Lockdown schon eine lange Durststrecke und die Vorstellung, das alles noch einmal leisten zu müssen, ist für viele Mütter eine absolute Katastrophe.”

Dies zeigt im gleichen Sinne eine Studie welcher DAK-Gesundheit aus dem Mai 2020: Jede zweite Schraubenmutter gab an, unter Erschöpfung zu leiden, 38 v. H. hatten Schlafprobleme, und jede Vierte fühlte sich traurig. Zusammen mit den Vätern lag welcher Mitwirkung derer, die sich erschöpft fühlten, nur c/o 39 v. H., Schlafprobleme waren c/o rund einem Drittel ein Themenkreis und nur 16 v. H. klagten mehr als pandemiebedingte Traurigkeit.

Totale Erschöpfung

Fernerhin Grochtmann sah die Auswirkungen des ersten Lockdowns und welcher dreifachen Spannungszustand aus Job, Homeschooling und Haushalt c/o ihren Patientinnen. Eine von , berichtet die Klinikleiterin, sei während des ersten Lockdowns tagtäglich um vier Uhr morgens aufgestanden, um irgendetwas funktionieren zu können, ehe ihre Kinder aufwachten. Nachdem sie solche versorgt und beschult hatte, kochte sie Mittagessen, erledigte den Haushalt und fuhr am Nachmittag noch 30 Kilometer zu ihren Erziehungsberechtigte, die zur Risikogruppe in Besitz sein von, und brachte ihnen Einkäufe vorbei. “Das kann auf Dauer keiner leisten, ohne zusammenzubrechen”, so Grochtmann.

Und es zeige sich im gleichen Sinne an den Krankheitsbildern. “Frauen kommen völlig erschöpft hier an, viele leiden unter leichten bis mittelgradigen Depressionen, psychosomatischen Beschwerden, Rückenschmerzen, - und Atembeschwerden. Für viele ist der Aufenthalt hier ein Licht am Ende des Tunnels, ein Rettungsanker, auf den sie Monate gewartet haben.”

Umso mehr freut es sie, dass die Klinik seitdem dem 9. Februar wieder Kuren zur Verfügung stellen kann – zuvor schloss sie ihr Haus, denn im letzter Monat des Jahres trat in Mecklenburg-Vorpommern eine Verordnung in Macht, laut welcher dasjenige Haus sämtliche Gemeinschaftsbereiche wie Teeküchen, Spielzimmer und die Bibliothek schließen musste. Nachdem sie zwei Kurstarts abgesagt hatte, kamen vor wenigen Wochen 25 Mütter mit negativem PCR-Testergebnis. Die Frauen werden vor Ort noch zweimal getestet – und erfolgreich sein regelrecht aufwärts. “Manche sagen, sie wollen gar nicht mehr weg, denn die meisten hatten zu Hause keine Kinderbetreuung und genießen es ungemein, hier einfach erst einmal durchatmen zu können”, sagt Grochtmann.

Wenig Respekt z. Hd. viele Mütter

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Um zu zeigen, wie Mütter wahrgenommen werden, macht Kinderärztin und Bestsellerautorin Karella Easweran gerne folgendes Test: Simpel mal die Phrase “Warum sind Mütter …” in eine Suchmaschine tippen und sehen, welche Ergänzungen vorgeschlagen werden. “Die häufigsten Vorschläge sind dann nicht etwa: Warum sind Mütter so wichtig?”, sagt Easwaran ntv.de. “Sondern: Warum sind Mütter so nervig? Warum sind Mütter so gemein? Oder so gestresst?”.

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Dies sage viel mehr als die Wahrnehmung dieser Rolle aus, nunmehr im gleichen Sinne mehr als den Zustand, in dem sich Mütter oftmals im gleichen Sinne schon vor welcher Weltweite Seuche befanden. “Dauernd gestresst, kaum wertgeschätzt, schlecht behandelt. Es ist furchtbar, wie wenig Unterstützung und Respekt viele Mütter bekommen. Oft halten sie alleine die ganze Familie aufrecht, und diese Leistung wird viel zu wenig anerkannt.”

In Zeiten welcher Corona-Weltweite Seuche sieht im gleichen Sinne die Kinderärztin in ihrer Realität immer mehr verzweifelte Mütter, die nicht wissen, wie sie Homeschooling oder Kinderbetreuung, den Haushalt und ihren Job unter verschmelzen Hut bekommen sollen. “Es gibt zwar auch engagierte Väter und Paare, die sich die Care-Arbeit gleichberechtigt aufteilen, aber zu 80 Prozent sind es immer noch die Mütter, die sich um die Kinder kümmern”, sagt Easwaran.

Synchron sei welcher Stress, unter dem sie stillstehen, gewachsen: Frauen sind heute berufstätig und kümmern sich um die Familie und den Haushalt. Dieser Kompression, in all diesen Bereichen Leistung zu mitbringen, steige stetig und Strukturen wie die Großfamilie, die früher z. Hd. Exkulpation sorgte, sein in vielen Fällen weggebrochen, so Easwaran. Spätestens durch Corona könnten die Großeltern sich ohnehin in den meisten Fällen nicht mehr in die Kinderbetreuung verdienen, derbei sei dieses “Dorf” z. Hd. Mütter sehr wichtig – denn Kinder großzuziehen sei kein Job, den man ganz ohne Hilfe anderer schaffen könnte.

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“Burn-out und Depressionen bei den Müttern haben auch schon vor der in den vergangenen zehn Jahren um rund ein Drittel zugenommen, diese Lage könnte weiter eskalieren. Das hat fatale Folgen für die ganze Gesellschaft: Kinder mit chronisch kranken Eltern haben ein erhöhtes Risiko, später ebenfalls zu erkranken. Die Mütter zu schützen und zu entlasten ist auch deswegen eine wichtige Aufgabe”, so die Ärztin.

Notlage-Strategien z. Hd. gestresste Mütter

Und welches können Mütter tun, die nicht mehr können? Säumen setzen, sagt die Ärztin. “Zum einen müssen wir kollektiv sagen: Homeschooling und Arbeit gleichzeitig, das geht nicht, das ist totaler Quatsch. Man kann sich nicht zweiteilen.” Fernerhin hilfreich: Die eigenen Ansprüche herunterschrauben. “Natürlich machen Eltern sich Sorgen, dass die Kinder den Anschluss verlieren. Aber eine Note drei in Mathe ist in der jetzigen Lage wirklich kein Weltuntergang. Die Kinder werden den Anschluss wiederfinden.”

Fernerhin Grochtmann rät ihren Patientinnen dazu. “In dieser Situation gilt es, die eigenen Erwartungen herunterzuschrauben. Vielen Frauen steht der eigene Anspruch auf Perfektion im Weg. Diese ziehen zu lassen, ist etwas, das hilft und das man auch in dieser oft ausweglos scheinenden Situation tun kann.”

Easwaran verfolgt außerdem den Prozedur des “beneficial thinking”, eine Technologie zur Stressbekämpfung, die sie entwickelt hat und in ihrem Buch “Das Geheimnis ausgeglichener Mütter” detailliert beschreibt. “Wenn ich unter Druck stehe oder mich in einer Gefahrensituation wähne, werden dabei Stresshormone wie Adrenalin und Kortisol ausgeschüttet. Das aktiviert den Hirnstamm und es kommt zu einer sogenannten Kampf-oder-Flucht-Reaktion, das rationale Denken ist dann gar nicht mehr möglich”, sagt Easwaran. Wichtig sei es, nicht in diesem Panikmodus zu bleiben, sondern mit gezielten Übungen wieder in dasjenige lösungsorientierte Denken zu kommen. “Dann kann ich besser reagieren, dem Problem begegnen und konstruktive Lösungen finden.” Denn, so die Medizinerin, man müsse jetzt lernen, mit welcher Weltweite Seuche umzugehen und nicht von ihr beherrscht zu werden.