Von Masturbation solange bis Oralverkehr: Verzögert viel Sex den Wechseljahresbeginn?


Regelmäßige sexuelle Aktivitäten können dies Einsetzen jener Menopause verzögern, besagt eine Studie. Dasjenige gelte beiläufig für jedes Oralsex und Selbstbefriedigung, nicht nur für jedes reinen Geschlechtsverkehr. Dem widersprechen deutsche Expertinnen – sie sehen vereinen anderen Zusammenhang.

Regelmäßiger Sex soll unter Frauen einer Studie zufolge mit einem späteren Beginn jener Menopause kovariieren. Dasjenige gelte nicht nur für jedes Geschlechtsverkehr, sondern generell für jedes sexuelle Aktivitäten wie etwa Oralsex, Schmusen und Selbstbefriedigung, schreiben Megan Arnot und Ruth Mace vom University College London im Fachzeitschrift „Royal Society Open Science“. Zwei deutsche Expertinnen widersprechen kategorisch. Sie in Betracht kommen von einem anderen Zusammenhang aus.

Die Menopause ist die letzte Menstruation im Leben einer die noch kein Kind geboren hat. Sie setzt unter Frauen medioker im am Lebensabend von 51 solange bis 52 Jahren ein – mitunter doch beiläufig merklich früher. Zuständig für jedes den Zeitpunkt seien vor allem genetische Faktoren, doch beiläufig andere Einflüsse wie etwa Rauchen, sagt die Hamburger Gynäkologin Anneliese Schwenkhagen, Expertin jener Deutschen Lobby für jedes Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und Vorstandsmitglied jener Deutschen Menopause Lobby.

Sammelstudie aus den USA

Um vereinen Macht sexueller Aktivitäten aufwärts die Menopause zu prüfen, werteten die Anthropologinnen Arnot und Mace eine Sammelstudie aus den USA aus. Darin machten kurz 3000 Frauen, die ursprünglich zwischen 42 und 52 Jahre altbacken waren, Informationen zu ihrem Leben und ihrer Gesundheit – einschließlich Familienstand und 7-Sep verschiedener sexueller Handlungen. In den folgenden zehn Jahren wurde die Erhebung jährlich wiederholt.

Im Studienzeitraum erreichte kurz die Hälfte jener Frauen (45 von Hundert) die Menopause, im am Lebensabend von medioker 52 Jahren. Dieser Berechnung zufolge setzte in den zehn Jahren die Menopause unter jenen Teilnehmerinnen, die mindestens einmal pro Woche Sex hatten, mit einer um 28 von Hundert geringeren Wahrscheinlichkeit ein wie unter gleichaltrigen Frauen, die seltener wie einmal monatlich sexuell in Betrieb waren. Unter jenen Teilnehmerinnen, die zwischen einmal wöchentlich und einmal monatlich Sex hatten, war die Wahrscheinlichkeit um 19 von Hundert kleiner.

Kein Sex – keine Kapitalanlage in den Follikelsprung

„Die Resultate unserer Studie deuten darauf hin, dass bei einer Frau, die keinen Sex hat und daher auch nicht schwanger werden kann, der Körper nicht mehr in den Eisprung investiert, was auch keinen Sinn mehr hätte“, erläutert Arnot in einer Mitteilung ihrer Universität. Dasjenige passe zur sogenannten Großmutter-Konzept, derzufolge die Menopause im Laufrad jener Evolution entstand, damit ältere Frauen sich mehr um ihre Enkelkind kümmern können.

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Ob die Teilnehmerinnen verheiratet waren oder mit einem Mann zusammenlebten, spielte für jedes den Beginn jener Menopause keine Rolle. „Die Menopause ist für Frauen unvermeidlich, und keine Verhaltensmaßnahme wird das Ende der Fortpflanzungsfähigkeit verhindern“, sagt Mace. „Dennoch liefern diese Resultate einen Anfangshinweis, dass der Zeitpunkt der Menopause eine Anpassung an die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft sein kann.“

Komplexe Beziehungen

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Ob die Teilnehmerinnen verheiratet waren oder mit einem Mann zusammenlebten, spielte für jedes den Beginn jener Menopause keine Rolle.

(Foto: imago/Photocase)

Doch räumen die Autorinnen ein, dass die Verbindung zwischen Sex und Menopause komplexer sein könne: „Es gibt möglicherweise eine gegenseitige Beziehung zwischen der körperlichen Verfassung einer Frau, die sich der Menopause nähert, und ihrem sexuellen Engagement.“ So könne ein abnehmender Östrogenspiegel etwa zu einer trockenen Schwertscheide münden, welches Sex unangenehmer mache. Doch hätten sie sowohl die Östrogenwerte berücksichtigt wie beiläufig die von den Frauen angegebene Einschätzung ihrer Gesundheit, exponieren die Forscherinnen.

Diesen Zähler bewertet die Hamburger Expertin Schwenkhagen skeptisch. Eine einmalige Messung jener Östrogenwerte sei schier nicht signifikant. „Der Übergang zur Menopause ist mit sehr starken Hormonschwankungen verbunden“, betont die DGGG-Expertin. Generell hänge jener Beginn jener Menopause von jener Zahl und Qualität jener verbliebenen Eizellen ab. „Dass die Sexualität ganz am Ende der langen Reproduktionsphase so einen starken Effekt haben soll, scheint mir sehr unwahrscheinlich“, sagt Schwenkhagen.

Kritik an mangelnder Differenzierung

Dass einzelne Östrogenwerte keine Wichtigkeit nach sich ziehen, betont beiläufig die Endokrinologin Cornelia Jaursch-Hancke von jener DKD Helios Klinik Wiesbaden. Generell sei die Sexualität von Frauen viel zu komplex für jedes solche einfachen Assoziationen. Befremdet zeigt sich die Hormonexpertin, die zum Vorstand jener Deutschen Lobby für jedes Lehre von inneren Drüsen (DGE) gehört, beiläufig darüber, dass in jener Studie verschiedene Gießen jener Sexualität nicht differenziert betrachtet wurden.

Unter ferner liefen Schwenkhagen bemängelt, unter jener Berechnung jener Ergebnisse sei nicht zwischen Selbstbefriedigung und partnerschaftlichem Sex differenziert worden. Demnach kritisiert die Gynäkologin, die beiden Autorinnen hätten keine biologische Hinweistext geheißen, wie die Sexualität den Beginn jener Menopause vortäuschen könnte.

Umgekehrt sei dagegen gut vorstellbar, dass dies Herannahen jener Menopause mit den damit verbundenen hormonellen Schwankungen und Phasen des Östrogenmangels Macht aufwärts die Sexualität nach sich ziehen könne, glaubt Schwenkhagen. Die Endokrinologin Jaursch-Hancke stimmt zu: „Eine geringere sexuelle Aktivität ist die Folge der einsetzenden Menopause mit Libidoverlust und Vaginalbeschwerden.“



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