Vulkanologen suchen Ausbruchsmuster hinauf Lanthan Palma


Von Interesse, wohl zerstörerisch: Seitdem zusätzlich 80 Tagen speit jener Vulkan in jener Cumbre Vieja hinauf Lanthan Palma Lava und Geld. Ein Finale ist nicht in Sicht. Um die unterirdischen Vorgänge zu sauber machen, versetzen Forscher dem Vulkan mit Hightech zu Leibe.

Leuchtende Fontänen schießen aus dem Krater, glühende Lavaströme wälzen sich die Hänge hinab zum Ozean, jener Nachthimmel strahlt rot. Seitdem sozusagen 80 Tagen spuckt jener Vulkan am Gebirgszug Cumbre Vieja hinauf Lanthan Palma Gestein, Gas und Geld aus. Schon jetzt ist es jener größte Eruption seit dieser Zeit Beginn jener Aufzeichnungen vor mehr qua 500 Jahren hinauf jener zwischen Touristen beliebten Kanareninsel. Derzeit lockt Lanthan Palma wohl lieber Vulkanologen und andere Forscher aus vielen Ländern an. Sie untersuchen, welches sich zusätzlich, wohl vor allem unter jener Erdoberfläche abspielt.

„La Palma gehört jetzt zu den bestüberwachten Vulkanregionen weltweit“, sagt Thomas Walter vom Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ), jener die Non… seit dieser Zeit September schon vielfach besucht hat. „Aber es gibt noch sehr viele offene Fragen.“ Dazu gehört vor allem die Vorhersage jener Betriebsamkeit – kurzfristig wie langfristig. Denn ein Finale ist bislang nicht in Sicht. Im Gegenteil: Am 30. November erreichte die Zahl jener Erdbeben dort mit 371 innert 24 Zahlungsfrist aufschieben ihren bisherigen Höhepunkt.

Solche Erdstöße entstehen, wenn Gestein in jener Tiefsinn unter dem Pressung des aufsteigenden Magmas und jener darin enthaltenen Gase zerbricht, wie Thor Hansteen vom Geomar Helmholtz-Zentrum zu Händen Ozeanforschung in Kiel erläutert. Mittelpunkt September durchbrach dasjenige Magma erstmals die Erdoberfläche, inzwischen klaffen in dem Bezirk ein halbes zwölf Stück neue Krater.

Seitdem Beginn des Ausbruchs mussten sich 7000 Bewohner in Sicherheit schaffen. Solange bis Entstehen Monat der Wintersonnenwende zerstörte die Lava in jener südwestlichen Inselhälfte sozusagen 2800 Gebäude und weit zusätzlich 70 Kilometer Straße. Mehr qua 1150 Hektar sind von einer meterdicken Lavaschicht wolkig – eine Fläche von rund 1600 Fußballfeldern. Und vor jener Westküste schuf die Lava eine sozusagen 50 Hektar große neue Landzunge.

„In der Vergangenheit waren die Ausbrüche auf La Palma meist nach etwa zwei bis vier Wochen vorbei“, sagt Walter. „Mittlerweile gehen wir davon aus, dass es diesmal selbst nach zwei Monaten noch deutlich länger dauern kann.“

Dicker Teppich Eruption, große Verheerungen

Leer Kanarischen Inseln außer Lanthan Gomera sind vulkanisch unter Strom stehend, wohl keine so sehr wie Lanthan Palma. Zu Händen Hans-Ulrich Schmincke, den langjährigen Rektor jener Referat Vulkanologie und Petrologie am damaligen Leibniz-Institut zu Händen Meereswissenschaften (IFM-Geomar) in Kiel, ist die Betriebsamkeit von dort keine unerwartetes Ereignis. Die meisten ozeanischen Inseln basierten hinauf Vulkanen, die vom Meeresgrund aus gewachsen seien. Insofern bildet wenn schon Lanthan Palma nur die Spitze eines gewaltigen Massivs, dasjenige aus dem Tausende Meter tiefen großer Teich aufragt.

Vom jüngeren Vulkanismus zeugt ohne Rest durch zwei teilbar die Cumbre Vieja: Die solange bis kurz 2000 Meter hohe Vulkankette zieht sich zusätzlich eine Länge von mehr qua zehn Kilometern zusätzlich die südliche Hälfte jener Non… weiter des Gipfelkamms solange bis zum Südzipfel. Darüber verläuft die zwischen Wanderern beliebte Ruta de los Volcanes – Vulkanroute -, die an Dutzenden Kratern vorbeiführt und Panoramablicke hinauf die Nachbarinseln Teneriffa, Lanthan Gomera und El Hierro bietet.

Generell, so Walter vom GFZ, zeigten die Kanarischen Inseln die ganze Spektrum des Möglichen, welches die Intensität angeht: So war etwa 1909 jener letzte Eruption hinauf Teneriffa am Chinyero, einem Schlackenkegel am Pico del Teide, nachdem wenigen Tagen vorbei. Dagegen verwüstete ein anderer Eruption vor etwa 180.000 Jahren die gesamte Non…, die sozusagen dreimal so weitläufig ist wie Lanthan Palma.

Rätselhafte neue Krater

Die derzeitigen Eruptionen an jener Cumbre Vieja Leben aus zwei Typen: Recht regelmäßig sind die Geysir-artigen sogenannten Strombolianischen Eruptionen: Dieserfalls platzen jeder paar Minuten im Magma aufsteigende Gasblasen. Gen zusammensetzen dumpfen Schlag spuckt jener Höhe Lavafontänen aus.

Kaum vorhersehbar sind dagegen plötzliche Veränderungen hin zu Explosionen, zwischen denen mächtige Aschewolken zusätzlich jener Non… kilometerweit in die Höhe steigen. „Der Ausbruch kann derzeit innerhalb weniger Stunden sein Gesicht völlig verändern“, sagt Walter. „Was diesen Übergang bewirkt, wissen wir noch nicht.“

Rätselhaft sei wenn schon die Entstehung neuer Krater: Seitdem September nach sich ziehen sich die Eruptionsorte um Hunderte Meter verlagert. Solange bis Entstehen Monat der Wintersonnenwende waren im Gipfelbereich des neuen, zuletzt 1124 Meter hohen Vulkankegels mindestens sieben Krater entstanden, die wie halbmondförmige Sicheln aussehen und sich teils überlappen.

Im Fachzeitschrift „Science“ beschreibt jener Vulkanologe Marc-Antoine Longpré von jener City University in New York, wie sich jener Eruption anbahnte. Neben… er betont, wie schwergewichtig sich die Betriebsamkeit jener Cumbre Vieja vorhersagen lasse. Unter ständig aktiven Vulkanen wie dem Ätna hinauf Sizilien oder dem Kilauea in Hawaii könne man spezielle Warenmuster umfassen, die eine bevorstehende Vulkanausbruch melden. Unter jener Cumbre Vieja mit ihren langen Ruhephasen sei dasjenige unmöglich.

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Jahrelange „Vorbereitung“

Seitdem dem Jahr 1500 gab es demnach sechs Ausbrüche, mittendrin lagen Pausen von einer Dauer zwischen 24 und 237 Jahren. Zuletzt war 1971 jener Teneguía am Südzipfel jener Non… ausgebrochen. Die derzeitige Betriebsamkeit bahnte sich offenbar zusätzlich mehrere Jahre an. Nachher einer langen Ruhephase bebte die Humus unter Lanthan Palma gehäuft ab zehnter Monat des Jahres 2017: Früher wurden innert acht Tagen 128 Erdstöße verzeichnet, weitere 84 folgten wenige Monate später.

„Rückblickend markieren diese einzelnen Erdbebenschwärme in 15 bis 30 Kilometern Tiefe wahrscheinlich das früheste Anzeichen vulkanischer Unruhe“, schreibt Longpré. Dieser eigentliche Eruption kündigte sich dann mit etwa einer Woche Vorlauf an. „Ab dem 11. September 2021 veränderten sich die Muster der Unruhe erheblich“, schreibt er. „Die Zahl der registrierten Erdstöße steigerte sich auf mehrere Hundert pro Tag. Sie konzentrierten sich auf geringere Tiefen und waren von größerer durchschnittlicher Stärke als vorher.“ Zudem begann sich die Oberfläche zu verformen, wohl durch die aufsteigenden Magmaströme.

Wenige Tage später unbewirtschaftet jener Vulkan am Nachmittag des 19. September in etwa 1000 Metern Höhe aus – zunächst durch zwei jeweils 200 Meter breite Spalten. „Das Magma nimmt den Weg des geringsten Widerstands und bricht dann an einer Schwachstelle durch“, sagt Hansteed.

Doch welches genau unter jener Humus passiert, ist weitgehend unklar. Eine Magmakammer in wenigen Kilometern Tiefsinn scheint es unter jener Cumbre Vieja – im Unterschied zu vielen anderen Vulkanen – nicht zu schenken. Vom spanischen Nationalen Geografischen Institut (IGN) veröffentlichte Wissen deuteten Entstehen Monat der Wintersonnenwende darauf hin, dass die meisten Erdstöße sich in zwei Bereichen zusammenfassen: in merklich zusätzlich 30 Kilometern Tiefsinn, folglich noch im Erdmantel, und in etwa 12 Kilometern Tiefsinn. Offenbar sammelten sich ohne Rest durch zwei teilbar dort große Mengen aufsteigender Magma an. „Das System wird periodisch nachgefüttert“, sagt Hansteen. Am Wochenende verlagerten sich die Erdstöße in die Zone in 10 solange bis 15 Kilometern Tiefsinn.

Vorsichtig mit Prognosen

Dieser Verlauf von Kanälen – senkrechten Schloten oder horizontalen Brüchen im Gestein – ist derzeit völlig unklar. „Die Störungen in den beiden Arealen unter La Palma laufen anscheinend kreuz und quer durcheinander“, sagt Walter. „Und in den noch flacheren Zonen sehen wir quasi keine Beben. Bis in acht Kilometer Tiefe ist Funkstille. Das ist bei dieser Eruptionstätigkeit sehr schwer zu erklären.“

Um mehr Einblick zu erlangen, reiste ein Team um Walter Entstehen Monat der Wintersonnenwende erneut nachdem Lanthan Palma – mit viel Ausrüstung im Gepäck: Seismometer sollen kleinste Erschütterungen registrieren und dazu hinzufügen, ein möglichst genaues Prototyp jener unterirdischen Aktivitäten zu erstellen. Satellitenbilder und bodengestützte GPS-Stationen verknüpfen kleine vertikale und horizontale Veränderungen jener Erdoberfläche, und sogenannte Tiltmeter wiedererkennen winzigste Neigungsveränderungen.

Genug damit den Verformungen – etwa dem Winkel von Hebungen – lassen sich Rückschlüsse etwa zur Tiefsinn jener ursächlichen Veränderungen umleiten. Und zu jener Schlüsselfrage, hinauf welchem Weg dasjenige Magma aus dem Erdinneren zu den Kratern aufsteigt. Dasjenige könnte Erschließung schenken, zu welchem Zeitpunkt und wo sich neue Austrittsspalten öffnen könnten. Und dasjenige wiederum hätte Macht hinauf den Verlauf weiterer Lavaströme. „Ich wäre nicht überrascht, wenn sich die Eruptionen wieder verlagern würden“, sagt Walter. Erst Entstehen Monat der Wintersonnenwende war ein aus einer neuen Spalte austretender Lavastrom an den solange bis dorthin verschonten Ort Lanthan Laguna solange bis hinauf 800 Meter herangeflossen.

Eine weitere Sorge jener Experten: Ein neuer Krater könnte sich oben hinauf dem Hauptkamm jener Cumbre Vieja oder östlich davon öffnen. Dann würden Lavaströme nicht wie bisher nachdem Westen fließen, sondern wenn schon die Ostseite jener Non… hinab. Würden sie dasjenige Ozean klappen, wäre jener Süden Lanthan Palmas vom Rest jener Non… hinauf dem Landweg völlig abgeschnitten – wie zwischen dem Eruption von 1949.

„Wir sind mit unseren Prognosen sehr vorsichtig geworden“, sagt GFZ-Großmeister Walter. „Man darf auf La Palma nichts ausschließen.“ Doch irgendwann wird wenn schon dieser Eruption enden. Und dann wird jener neu entstandene, bislang unbenannte Schlackenkegel zusammensetzen eigenen Namen bekommen.



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