Warum die Inzidenz an Stellenwert verliert



Erfordern wir noch PCR-Tests?

Warum die Inzidenz an Stellenwert verliert

Omikron breitet sich in Deutschland rasant aus. Synchron werden die Testkapazitäten konzis. Schon jetzt zeichnet dieser Inzidenzwert nur ein ungenaues Grafik dieser tatsächlichen Infektionslage. In den nächsten Wochen könnte er sogar gänzlich an Relevanz verlieren.

Wenn es um die genaue Zahl dieser Corona-Neuinfektionen geht, stochert Deutschland schon seit dem Zeitpunkt Wochen im Nebel. Schon im Monat der Wintersonnenwende, qua sich die aktuelle Woge aufbaute, können die Gesundheitsämter teilweise keine verlässlichen Datenmaterial an dies Robert-Koch-Institut (RKI) liefern. Grund ist unter anderem, dass manche dieser Behörden obig die Weihnachtsfeiertage nicht besetzt waren. Mit Omikron kommt zum Jahreswechsel ein neues Problem hinzu: Die ansteckendere Virusvariante breitet sich rasend schnell aus und bringt die PCR-Testlabore landesweit an ihre Säumen. Die Auslastung dieser Labore liegt mittlerweile im Zusammenhang 95 v. H.. Sozusagen jeder zweite Feststellung ist positiv.

Infektionsmodellierer Thorsten Lehr von dieser Uni Saarbrücken geht davon aus, dass „bei einer Inzidenz von 1.000 bis 1.300 deutschlandweit Schluss sein dürfte mit aussagekräftigen Zahlen“, wie er dem Westdeutscher Rundfunk sagte. Die Obergrenze dürfte in Kürze erreicht sein. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt inzwischen im Zusammenhang 1227,5. Problematisch findet dies Charité-Virologe Christian Drosten durchaus nicht. Man müsse im Zusammenhang dieser Überwachung dieser Covid-Erkrankungen ohnehin langsam dazu hinwegsetzen, vorhandene Instrumente zum Monitoring heranzuziehen, sagt er im NDR-Podcast und geht sogar vereinigen Schritttempo weiter: „Die intensive PCR-Testerei muss mittelfristig aufhören. Wir können nicht jede Infektion nachtesten.“

„Mit Omikron treten wir in eine neue Phase der Pandemie“, betonte RKI-Chef Lothar Wieler vergangene Woche mit Blick hinaus dies Pandemiegeschehen. „Die Summe der Fallzahlen ist nicht mehr das Entscheidende. Wir müssen in erster Linie auf Krankheitslast und Krankheitsschwere schauen.“ Sekundär im RKI-Wochenbericht ist neuerdings festgehalten, dass z. Hd. die aktuelle Lagebewertung „nicht die Erfassung aller Infektionen durch Sars-CoV-2, sondern die Entwicklung der Anzahl und Schwere der Erkrankungen im Vordergrund“ steht.

Luxus und Geld sparen

PCR-Tests sollen die Fortentwicklung dieser weltweite Seuche zeigen – vor allem sollen sie nichtsdestotrotz helfen, dies Virus auszubremsen. Mit letzterem „haben wir aber schon immer ein Problem gehabt“, sagt Drosten. Die Gesundheitsämter seien mit dieser effizienten Kontaktnachverfolgung und einem Durchbrechen von Infektionsketten seit dem Zeitpunkt Längerem überfordert. Grund sei nicht nur die Arbeitsüberlastung in den Behörden, sondern untergeordnet die Tempo, mit dieser sich dies Virus ausbreite. „In dem Moment, in dem ich eine Infektion nachweise, ist nicht nur die nächste, sondern schon die übernächste Generation infiziert, ohne es zu wissen“, erklärt Drosten im NDR.

Zurzeit zeigen die Tests in erster Linie an, wie weit verbreitet dies Virus in dieser Volk ist. Um ebendiese Information zu bekommen, genüge es jedoch, hinaus vorhandene Systeme dieser Überwachung zurückzugreifen, so Drosten. „Wir wollen wissen, was an Virus unterwegs ist. Das können wir aber auch einfacher haben.“ Wie im Zusammenhang dieser Influenza könnten hinaus dieser Sockel von Stichproben in Haushalten, Arztpraxen und Krankenhäusern 7-Sep und Schwere dieser Erkrankungen relativ zuverlässig hochgerechnet werden. Dies erspare zudem viel Luxus und Geld.

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Einzelne Infektionsketten nachzuverfolgen und zu durchbrechen, bliebe hierbei durchaus hinaus dieser Strecke. Drosten sieht dies durchaus pragmatisch: „Wir müssen uns eingestehen, gerade jetzt in der noch höheren Inzidenz mit einer milderen Virusvariante, dass wir das erstens gar nicht können und zweitens auch nicht unbedingt müssen.“ Entscheiden, müsse dies durchaus die Politik, so Drosten. „Ich denke, wir sind schon sehr nahe an diesem Punkt und wir sollten uns sehr ernsthaft in diese Diskussion begeben.“

Andere Unbekannte verschieben in den Vordergrund

Um die weltweite Seuche einschätzen zu können, nimmt dies RKI schon neue Instrumente zur Hand. Seit dieser Zeit vergangener Woche wird einmal wöchentlich die „Inzidenzschätzung symptomatischer Erkrankungen“ angegeben – sie stützt sich nicht hinaus die Fallmeldungen, sondern hinaus Corona-Fälle mit Krankheits-Symptomen. Sekundär die Datenmaterial aus den Krankenhäusern werden wichtiger, zum Denkweise die Zahl dieser Corona-Intensivpatienten und die Hospitalisierungsinzidenz.

In vorherigen Wellen hatte sich gezeigt, dass nur ein Unbekannte zur Einschätzung dieser Infektionslage nicht ausreicht. So wurde schon im Herbst lichtvoll, dass dieser ausschließliche Blick hinaus Krankheitslast und Krankheitsschwere untergeordnet Zehren hat. Zwischen dieser Hospitalisierungsrate handelt es sich zum Beispiel um vereinigen zeitverzögerten Unbekannte. Wer sich mit Corona ansteckt, erkrankt in dieser Regel nicht sofort so schwergewichtig, dass geradlinig eine Therapie im Krankenhaus unumgänglich wird. Die Auswirkungen des Infektionsgeschehens zeigen sich aus diesem Grund immer erst mit einem zeitlichen Zahlungsverzug.

Welches eine Infektion im Einzelfall bedeutet, hat sich im Streitfrage zum Pandemiebeginn inzwischen verändert. Geimpfte sollen heute nicht mehr so viel Sorge vor Covid-19 nach sich ziehen, wie noch vor einem Jahr. Wer geimpft und noch dazu geboostert ist, dem bleibt eine schwere Krankheit oder gar ein Wohnort hinaus dieser Intensivstation in den allermeisten Fällen erspart.

Ein milderer Krankheitsverlauf und die allmähliche Abkehr von dieser Inzidenz qua leitender Kennwert heißen hierbei nicht, dass es egal wäre, wie viele Menschen sich entzünden. „Je mehr Infektionen wir verhindern, je langsamer sich das Virus verbreitet, desto besser schützen wir die vulnerablen Gruppen und auch die kritischen Infrastrukturen“, betonte RKI-Staatschef Wieler. Durch die schiere Menge dieser Infizierten müsse man untergeordnet noch mit mehr Erkrankten rechnen.



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