„Warum? Warum? Warum?“ Mariupol versinkt in Verzweiflung


Dieser Krieg in jener Ukraine und die Belagerung jener Hafenstadt Mariupol forcieren die Schlagzeilen. Zahlen und Fakten dringen nachher äußerlich, doch so richtig erschließt sich die Einfluss nicht, wenn man hört, wie viele Tote es gab oder wie viel Wohnraum zerstört wurde. Umso wichtiger ist es, Berichte von vor Ort zu bekommen. Derzeit harren zwei Journalisten jener US-Nachrichtenagentur Associated Press in Mariupol aus. Sie sind die einzigen internationalen Journalisten vor Ort. Nun konnten sie verdongeln ausführlichen Neuigkeit aus Mariupol schicken. Ihre erschütternden Beobachtungen und teils drastischen Darstellungen und ihre Fotos jener Lebenden und jener Toten vermitteln eine Intuition von den Schrecken dieses Krieges.

Die Leichen jener Kinder liegen jeglicher hier, in diesem schmalen Graben, jener aus Mariupols gefrorenem Erdreich ausgehoben worden ist. Da ist jener 18 Monate Tussi Kirill mit den Schrapnellwunden am Kopf, die zu viel zum Besten von seinen kleinen Leib waren. Und da ist jener 16-jährige Ilija, dessen Beine zusammen mit einer Explosion zerrissen wurden – während er Pille spielte. Und da ist dies Mädchen, nicht älter qua sechs, dies verdongeln Schlafanzug mit Zerrbild-Einhörnern trug, qua eine russische Granate sein Leben beendete.

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Yachthafen Yatsko und ihr Kollege Fedor rennen am 4. März ins Krankenhaus von Mariupol. Aufwärts dem Bedürftig jener 18 Monate Tussi Kirill.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

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Die Ärzte versuchen die Gesamtheit, sie schaffen es nicht. Kirill stirbt.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Sie werden aufeinander gestapelt, zusammen mit Dutzenden anderen in diesem Massengrab am Rande jener Stadt. Ein Mann bezogen mit einer leuchtend blauen Tuch, eine die noch kein Kind geboren hat, eingewickelt in ein Betttuch, die Füße an den Knöcheln mit einem Stoffstreifen zusammengebunden. Arbeitnehmer werfen die Leichen in die Muttererde, so schnell sie nur können, denn je weniger Zeit sie damit zubringen, umso besser sind ihre eigenen Überlebenschancen. Dieser Lärm andauernden Bombardements ist eine ständige Wiedererleben daran.

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Massengräber am Rande von Mariupol

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

„Das einzige, das ich will, ist, das hier zu Ende zu bringen“, sagt Arbeitnehmer Wolodymyr Bykowskyj voller Zorn, während er Leichensäcke aus einem Laster zerrt. „Diese verfluchten Leute, die dies alles angefangen haben!“ Mehr Tote werden kommen, von Straßen, wo man sie überall sieht, und aus dem Stapel des Krankenhauses, in dem Kinder und Erwachsene aufbewahrt werden, solange bis man sie abholt. Dies jüngste Todesopfer trägt noch den Rest seiner Nabelschnur.

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Tote Kinder und Erwachsene im Stapel des nosokomialNummer 3 in Mariupol.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Drastischer könnte er sich nicht zeigen, jener Fluchen einer Geografie, die Mariupol direktemang in den Weg jener russischen Invasionstruppen platziert hat. Die Hafenstadt am Asowschen Weltmeer mit einst 430.000 Einwohnern ist ein Symbol zum Besten von dies Streben des russischen Präsidenten Wladimir Putin geworden, die demokratische Ukraine zu zermalmen – hingegen genauso zum Besten von den erbitterten Widerstand. In den beinahe drei Wochen seit dieser Zeit jener Krieg begann, waren zwei Journalisten jener US-amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press die einzigen internationalen Journalisten in Mariupol, die den Sturz jener Stadt in Mischmasch und Verzweiflung dokumentierten. Die Stadt ist jetzt von russischen Soldaten umzingelt, die langsam dies Leben aus ihr quetschen, mit einem Kugel nachher dem anderen.

Mehrere Appelle zur Institution humanitärer Korridore zum Besten von Evakuierungen blieben ineffektiv, solange bis ukrainische Offizielle dann am zweiter Tag der Woche berichteten, dass etwa 4000 Pkws mit Zivilisten die Stadt verlassen hätten. Raketen und Granaten nach sich ziehen eine Entbindungsklinik, die Feuerwehrabteilung, Privathäuser, eine Religionsgemeinschaft und verdongeln Schulhof getroffen. Zum Besten von die Hunderttausenden, die noch verblieben sind, gibt es praktisch keinen Ausweg.

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Mariupol ist inzwischen weitgehend zerstört. Die Gesamtheit wurde beschossen: Wohnviertel, Kindergärten und Schulen, Theater. Krankenhäuser.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Die Straßen in jener Umgebung sind vermint, jener Port ist gezwungen. Lebensmittel umziehen aus. Es gibt so gut wie keinen Strom mehr, Wasser ist konzis, die Einwohner schmelzen Schnee zum Trinken. Manche Erziehungsberechtigte nach sich ziehen sogar ihre neugeborenen Kinder im Krankenhaus zurückgelassen, vielleicht weil sie hofften, ihnen so, an dem verdongeln Ort mit verlässlichem Strom und Wasser, eine Möglichkeit aufs Leben zu spendieren.

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Frühzeitig geborene Babys wurden im Krankenhaus zurückgelassen – vielleicht, weil es dort unaufhörlich Strom und Wasser gibt?

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Es ist unmöglich, jeglicher Leichen zu zählen

Die Menschen verbrennen Möbelteile, um ihre Hände in jener Eiseskälte zu wärmen und dies kleinster Teil Esswaren zu kochen, dies sie noch nach sich ziehen. Dazu errichten sie Öfen, die sie aus dem Werkstoff zusammensetzen, dies nun im Fülle vorhanden ist: Ziegel und Metalltrümmer aus zerstörten Gebäuden, die uff den Straßen herumliegen.

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Die Versorgung Mariupols ist zusammengebrochen.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Dieser Tod ist überall. Örtliche Beamte nach sich ziehen mehr qua 2500 Tote gezählt, hingegen zusammen mit diesem ständigen Beschuss ist es unmöglich, jeglicher Leichen zu zählen. Man hat Familien aufgerufen, ihre Toten an die Straße zu legen, Beerdigungen abzuhalten sei zu gefährlich. Ärzte sagen, dass uff verdongeln verwundeten ukrainischen Soldaten zehn verletzte Zivilisten kommen. Viele jener von jener AP dokumentierten Toten waren Kinder und Mütter, welches Russlands Behauptungen widerspricht, Zivilisten seien nicht angegriffen worden.

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Eine tote die noch kein Kind geboren hat mitten uff einer Straße in Mariupol am 7. März.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

„Sie haben den klaren Befehl, Mariupol als Geisel zu nehmen, es zu verhöhnen, es dauerhaft zu bombardieren und zu beschießen“, sagte jener ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj am 10. März.

Noch vor Wochen schien Mariupols Zukunft rosig auszusehen. Wenn Geografie dies Schicksal einer Stadt eigen, dann war Mariupol mit seinen florierenden Ferrum- und Stahlfabriken, einem Tiefwasserhafen und einer großen Nachfrage nachher beidem uff dem Weg zum Gelingen. Selbst die Wiedererleben an die dunklen Wochen von 2014, qua die Stadt während teuflischer Straßenkämpfe so gut wie an von Russland unterstützte Separatisten fiel, verblasste langsam.

Und so kamen die ersten Tage jener Invasion vielen Bewohnern uff verdrehte Sorte traut vor. Etwa 100.000 Menschen verließen die Stadt laut dem stellvertretenden Ortssprecher Serhiy Orlow, qua sie noch konnten. Doch die meisten blieben und dachten, sie könnten dies, welches genauso immer noch kommen mochte, störungsfrei aussitzen oder irgendwann doch noch, wie so viele andere, Richtung Westen ziehen.

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Zwei Kinder von Mitarbeitern eines nosokomialin Mariupol warten am 4. März unter einer Schale uff ihre Erziehungsberechtigte. Welches aus ihnen geworden ist, wissen wir nicht.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

„2014 habe ich mehr Panik empfunden, jetzt fühle ich nicht dieselbe Panik“, sagte Anna Efimowa, qua sie am 24. Februar uff einem Markt einkaufte. „Es gibt keine Panik. Man kann nirgendwohin, wo können wir hin?“

Am selben Tag waren eine ukrainische Radaranlage und ein Flugplatz unter den ersten Zielen jener russischen Haubitze. Beschuss und Luftschläge konnten in jedem Moment erfolgen, welches sie genauso taten, und die Menschen verbrachten die meiste Zeit in Luftschutzkellern. Dies Leben war keineswegs normal, hingegen es war noch möglich, weiter zu leben.

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24. Februar, Kriegsbeginn. Die Russen überfallen die Ukraine und zerstören in Mariupol eine Radaranlage.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

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Zerstörte ukrainische Militärfahrzeuge am Tag des Überfalls jener Ukraine durch russische Truppen.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Sie konnten sie nicht sichern

Dies begann sich rund um den 27. Februar zu ändern, qua ein Krankenwagen ins Stadtkrankenhaus raste, an Bord ein kleines bewegungsloses Mädchen, noch nicht ganz sechs Jahre frühzeitlich. Ein Gummiband hielt ihr braunes Wolle von ihrem blassen Gesicht und uff ihrer Schlafanzughose klebte Lebenssaft von einem russischen Beschuss. Ihr verwunderter Vater war zusammen mit ihr, sein Kopf bandagiert. Ihre Schraubenmutter stand neben dem Krankenwagen und schluchzte.

Denn die Ärzte und Schwestern sich jenseits sie beugten, gab ihr einer eine Spritze. Ein anderer schockte sie mit einem Stromstoßgerät. Ein Weißkittel in blauer OP-Kleidung pumpte Sauerstoffgas in sie rein, und schaute damit direktemang in die Kamera eines AP-Journalisten, jener damit sein durfte, und fluchte. „Zeigt das Putin“, sagte er mit von Kraftausdrücken übersäter Wut. „Die Augen dieses Kindes und die weinenden Ärzte.“

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Gleichermaßen dieses Kind überlebte nicht.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

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Die Ärzte konnten sie nicht sichern. Sie bedeckten den winzigen Leib mit ihrer rosagestreiften Mantel und schlossen ihr sanft die Augen. Sie ruht nun in einem Massengrab.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Dieselbe Geografie, die einst Mariupol begünstigte, erwies sich jetzt qua todbringend. Die Stadt liegt zwischen zwei von Separatisten kontrollierten Gebieten und jener 2014 von Russland annektierten Peninsula Krim. Ihre Einnahme würde den Russen verdongeln Landkorridor und die Prüfung des Asowschen Meeres in die Hand spendieren.

Weiter  Worum geht es pro jener nuklearen Teilhabe?

Denn jener Februar zu Finale ging, begann die Belagerung. Vielleicht unruhig oder genauso nachlässig, wie Teenager es sind, trafen sich ein paar Jungen am 2. März uff einem Feld zum Fußballspielen. Eine Sprengsatz explodierte, zerfetzte Ilijas Beine.

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Artyom und Iliya wollten nur Pille spielen.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Er hatte schlechte Karten, genau wie die ganze Stadt. Dieser Strom fiel wieder aus, ebenso die meisten mobilen Telefon-Netzwerke. Ohne Kommunikation mussten die Sanitäter raten, welches Krankenhaus die Verletzten noch erläutern könnte und jenseits welche Straßen man noch dorthin pendeln könnte.

Iliya konnte nicht gerettet werden. Sein Vater, Serhij, sank uff die Kniegelenk, umarmte den Kopf seines toten Sohnes, weinte und klagte.

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Serhij, in den Armen den toten Iliya.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Zwei Tage später landete wieder ein Kind in derselben Notaufnahmestelle, Kirill, jener kleine Junge, dessen Kopf von Granatsplittern getroffen worden war. Seine Schraubenmutter und sein Stiefvater hatten ihn in eine Schale gehüllt. Sie hofften uff dies Beste und ertrugen dann dies Schlimmste. „Warum? Warum? Warum?“ fragte die Schraubenmutter, Yachthafen Jazko, schluchzend uff dem Krankenhausflur, während die medizinischen Vitalität hilflos dreinblickten. Sanft wickelte sie ihr lebloses Kind aus jener Schale, um es zu küssen und ein letztes Mal seinen Geruch einzuatmen, ihr dunkles Wolle fiel uff ihn.

Dieser Tag, an dem die Dunkelheit kam

Dies war jener Tag, an dem sich die Dunkelheit zum Besten von immer jenseits jener Stadt niederließ – ein Stromausfall sowohl jener Stromversorgung qua genauso des Wissens. Vom ukrainischen In die Röhre gucken und Rundfunk abgeschnitten, wurden Autoradios zur einzigen Verpflichtung nachher im Freien. Es liefen russische Nachrichtensendung, die eine Welt beschrieben, die nicht weiter von jener Wirklichkeit Mariupols hätte weit sein können.

Denn immer mehr durchsickerte, dass es keinen Fluchtweg gab, änderte sich die Stimmung in jener Stadt. Es dauerte nicht Menorrhagie, solange bis die Regale in den Geschäften leer waren, Tage ohne Wärme mit kaum irgendetwas zu essen, Menorrhagie Nächte in Bunkern forderten ihren Tribut. Aufwärts einer Straße brachen Menschen in Läden ein, holten sich dies kleinster Teil, welches noch zu nach sich ziehen war, um dann wieder in den Untergrund zu hasten.

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In einem Schutzkeller in Mariupol am 6. März.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

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Warmes Esswaren in einem Schutzkeller in Mariupol am 7. März.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Die Menschen wandten sich plötzlich gegeneinander, so wie es Verzweifelte überall tun. Aufwärts einer Straße mit einer Schlange abgedunkelter Geschäfte schlugen Menschen Scheiben ein, schoben Metallgitter hoch und griffen nachher allem, welches sie kriegen konnten.

Ein Mann, jener in ein Handlung eingebrochen war, fand sich plötzlich direktemang vor jener wütenden Ladenbesitzerin wieder, die ihn uff frischer Tat beim Raub eines Gummiballs zum Besten von Kinder erwischt hatte. „Du Bastard, du hast den Ball gestohlen. Leg den Ball zurück. Warum bist du überhaupt hier?“, verlangte sie zu wissen. Mit schamvollem Gesicht warf er den Tanzerei in eine Zinke und rannte weg.

„Leute, haltet zusammen …“

In jener Nähe tauchte ein Soldat vor einem anderen geplünderten Handlung uff, er kämpfte mit den Tränen. „Leute, haltet zusammen … dies ist euer Zuhause. Warum werft ihr Scheiben ein, warum stehlt ihr von euren Geschäften?“, rief er mit brechender Votum.

Noch ein Versuch scheiterte, eine Räumung auszuhandeln. Eine Menschenmenge kam an einer jener Straßen zusammen, die aus jener Stadt führt, hingegen ein Polizist versperrte den Weg. „Alles ist vermint, die Wege aus der Stadt werden beschossen“, sagte er ihnen. „Glaubt mir, ich habe eine Familie zu Hause und ich mache mir auch Sorgen um sie. Leider ist es für uns am sichersten, in der Stadt zu sein, unter der Erde in den Luftschutzkellern.“

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Ein Mädchen in einem Schutzkeller in Mariupol am 7. März.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Dort konnte man in jener Nacht Goma Janna finden, die neben eine Öllampe wimmerte, die irgendetwas Licht spendete, hingegen nicht genug Wärme, um die Wärmegrad aus dem Kellerraum zu nehmen. Sie trug verdongeln Schal und verdongeln lustigen Pullover mit Schneeflocken und sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, erst uff jener verdongeln, dann uff jener anderen Seite. Hinter ihr, jenseits eines schmalen Lichtscheins, kauerte eine kleine Schar Frauen und Kinder in jener Dunkelheit, sie zitterten, wenn oben irgendetwas explodierte. „Ich möchte mein Zuhause, ich möchte meine Arbeit zurück. Ich bin so traurig wegen der Stadt, der Menschen, der Kinder“, schluchzte sie.

Belagerung qua Taktik

Jene Qual gehört zu Putins Zielen. Die Belagerung ist eine militärische Taktik, die im Mittelalter populär wurde und die eine Volk durch Hunger und Heftigkeit zerschlagen soll, damit eine Angriffsmacht ihre eigenen Soldaten verschonen kann, wenn sie in eine feindliche Stadt eindringen. Stattdessen sterben die Zivilisten, langsam und schmerzvoll.

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Immer wieder vermöbeln Bomben und Raketen in Wohnhäusern ein. Niergendwo in Mariupol ist man mehr sicher.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Putin hat solche Taktik während seiner Jahre an jener Mächtigkeit verfeinert, erst in jener tschetschenischen Kapitale Grosny im Jahr 2000, dann in jener syrischen Stadt Aleppo im Jahr 2016. Er hat Ruinen aus beiden gemacht. „Was wir jetzt in Sachen Belagerung sehen, bringt die russische Kriegsführung auf den Punkt“, sagte Mathieu Boulegue, ein Russland-Sachkundiger jener Londoner Think Tank Chatham House.

Am 9. März reichte jener Lärm von russischen Kampfflugzeugen in jener Luft aus, um Menschen schreiend nachher Schutzmechanismus suchen zu lassen – irgendwo, um den Angriffen zu entkommen, die sicher kommen werden, genauso wenn man nicht wusste, wo.

Dies Dröhnen jener Jets erfüllte den Himmel, diesmal trafen sie die Entbindungsklinik, hinterließen verdongeln tiefen Krater im Hof des Gebäudes. Retter rannten mit einer schwangeren die noch kein Kind geboren hat uff jener Trage durch dies Geschiebe, sie strich jenseits ihren blutigen Magen. Ihr Kleinstkind starb in ihr, und sie wusste es, wie Sanitäter sagten. „Tötet mich, jetzt!“, schrie sie, während Ärzte in einem anderen Krankenhaus versuchten, sie zu sichern. Ihr Kleinstkind wurde tot geboren. Eine halbe Stunde später starb genauso die Schraubenmutter. Den Ärzten blieb keine Zeit, ihren Namen oder den des Babys zu versiert.

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Übergriff uff eine Klinik samt Entbindungsstation am 9. März. Die werdende Schraubenmutter und ihr ungeborenes Kind überlebten ihn nicht.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Eine weitere schwangere die noch kein Kind geboren hat, Mariana Wischegirskaja, wartete ohne Rest durch zwei teilbar im Geburtskrankenhaus darauf, ihr Kind zur Welt zu herbringen, qua die Bomben fielen. Ihre Braue und Wange nicht durchgebraten, stopfte sie ihre Sachen in eine Plastiktüte und stieg in einem gepunkteten Schlafanzug die mit Trümmerteilen übersäten Stufen herab. Vor dem zerstörten Krankenhaus, starte sie regungslos mit weit geöffneten blauen Augen in die knarzenden Flammen. Wischegirskaja brachte ihr Kind am nächsten Tag zum Klang von Artilleriefeuer zur Welt.

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Mariana Wischegirskaja. EinenTag später kam ihre Tochter zu Welt. Wo die beiden nun sind und ob sie noch leben, wissen wir nicht.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

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Kleinstkind Veronika tat ihren ersten Atemzug am 10. März.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Die beiden Frauen, die eine tot, die andere Schraubenmutter, wurden seitdem zu einem Symbol ihrer geschwärzten, brennenden Heimatstadt. Denn Reaktion uff die weltweite Verurteilung behaupteten russische Regierungsvertreter, die Geburtsklinik sei von rechtsextremen ukrainischen Kräften qua Stützpunkt übernommen worden, Patienten und Personal hätten sie zuvor verlassen.

In zwei Tweets postete die russische Botschaft in London AP-Fotos mit dem in Rot geschrieben Wort „FAKE“ darauf. Sie behaupteten, dass die Geburtsklinik schon Menorrhagie nicht mehr in Fertigungsanlage gewesen sei und dass Wischegirskaja eine Schauspielerin sei, die eine Rolle spielte. Twitter löschte die Tweets, weil die Regulieren des Netzwerks zerschunden worden seien.

Die AP-Reporter in Mariupol, die den Übergriff uff Video und mit Fotos dokumentierten, sahen nichts, dies darauf hingedeutet hätte, dass dies Krankenhaus qua irgendetwas anderes genutzt worden wäre denn qua Krankenhaus. Es gab genauso keine Hinweise darauf, dass Wischegirskaja, eine ukrainische Beauty-Bloggerin aus Mariupol, irgendetwas anderes qua eine Patientin war. Veronikas Geburt bestätigt die Schwangerschaft, die ihre Schraubenmutter zuvor sorgfältig uff Instagram dokumentiert hatte, darunter ein Postdienststelle, in dem sie verdongeln gepunkteten Schlafanzug trägt.

„Das Schlimmste kommt noch“

Zwei Tage nachher Veronikas Geburt bezogen vier russische Panzer mit einem aufgemalten Z Stellung nahe dem Krankenhaus, wo sie und ihre Schraubenmutter sich erholten. Ein AP-Journalist gehörte zur Schar von Sanitätern, die unter Scharfschützenfeuer gerieten, womit einer von ihnen in die Hüfte getroffen wurde.

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Russische Panzer mit dem typischen „Z“ in Mariupol.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

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Mariupol ist von russischen Truppen umzingelt. Die verbliebenen Bewohner jener Stadt sitzen in jener Fallgrube.

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Die Fenster erzitterten und die Flure füllten sich mit Menschen, die nicht wussten, wo sie hin sollten. Anastasia Eraschowa schluchzte und zitterte, während sie ihr schlafendes Kind hielt. Dieser Beschuss hatte ohne Rest durch zwei teilbar ihr anderes Kind und genauso dies Kind ihres Bruders getötet. An Eraschowas Kopf klebte noch Lebenssaft. „Ich weiß nicht, wohin ich fliehen soll“, schrie sie, womit ihre Panik mit jedem Schluchzen größer wurde.

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11. März 2022, Anastasia Eraschowa im Mariupol: „Wer bringt mir meine Kinder zurück? Wer?“

(Foto: AP/Evgeniy Maloletka)

Herkunft dieser Woche hatten russische Vitalität die Prüfung jenseits dies Gebäude übernommen und nutzten es qua Stützpunkt, wodurch es zum Besten von Ärzte und Patienten zur Fallgrube wurde, wie ein Weißkittel dort und örtliche Amtsträger sagten.

Orlow, jener stellvertretende Ortssprecher, sagt vorn, dass dies Schlimmste erst noch kommt. Dieser größte Teil jener Stadt sitze in jener Fallgrube. „Unsere Verteidiger werden bis zur letzten Kugel verteidigen“, sagt er. „Aber Menschen sterben ohne Wasser und Nahrung und ich glaube, in den nächsten Tagen werden wir Hunderte und Tausende Tote zählen.“