Warum welche Sehnsucht so sinnlos ist


In Zeiten welcher Corona-Weltweite Seuche wird heftig gut die Rückkehr welcher Fans in die Stadien gestritten. Hiermit wird vielmals verschwitzen, dass viele Spiel um das runde Leder-Sympathisant unter den momentanen Bedingungen keiner zurückwollen – untergeordnet wenn die Sehnsucht noch so weitläufig ist.

Dasjenige dumme Geschwätz fehlt mir am meisten. Selbige locker aus welcher Hose geschossenen Frotzeleien zwischen Menschen, die sich nur hier, nur nicht mehr da zwei Wochen treffen und die vielmals reziprok voneinander nicht einmal den Namen wissen. Selbst vermisse unsrige Dauerkarten-Combo, diesen Satz von wild zusammen gewürfelten Leuten, die sich nicht mehr da vierzehn Tage willkommen heißen, wie hätten sie schon von kurzer Dauer nachdem welcher Geburt Blutsbrüderschaft fürs Leben geschlossen. Hiermit sehen wir uns wirklich nur hier. Notizblock H1, im Bochumer Ruhrstadion. Unsrige kleine Oase des Glücks. Zum Besten von 90 Minuten plus Pinkelpause.

Früher bin ich gerne mit welcher U-Straße zum Stadion gefahren. Namentlich gerne an Freitagabenden im Winter. Hermetisch gedrängt standen wir dann in welcher Straße. Es war trotz welcher Wärme unter freiem Himmel hier drinnen brüllend sehr warm. Jener Schweiß, die Ausdünstungen, welcher Odem. Langsam beschlugen die Fenster. Kinder wischten die kühle Nässe mit ihren Handschuhen weg. Und dann fuhr die Straße ganz langsam die letzten Meter aus dem dunklen Tunnel hinaus in die Nacht – sie war grünlich hell erleuchtet. Jener Blick ging nachdem sinister.

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Durch die beschlagenen Fenster schaute man durch die Aufgänge rein ins Stadion. Die Flutlichtmasten schoben den Zigarettenqualm strahlend beiseite. Dann öffneten sich die Türen und die Neutralleiter schob sich reziprok hinaus. Nachdem sinister, nachdem rechts? Die Wettkampf wurde einem von welcher Mehrheit hier unter freiem Himmel hinauf dem Perron abgenommen. Man ließ sich reibungslos treiben.

Dasjenige Rund, dasjenige gar kein Rund ist

Wenn die Zeit noch reichte, traf man sich hinauf ein erstes Getränk hinauf welcher Terrasse des Tennisklubs hinter welcher Ostkurve. Gleichermaßen hier ein paar Nasen, die man nur nicht mehr da zwei Wochen sieht. “Und wie is?” “Muss!” “Wat meinste?” “5:1 heute!” Lachen. Galgenhumor deluxe. Jeder weiß Schreiben. Eine verschworene Nähe ohne viele Worte. Dann schnell austrinken und ab ins Stadion. Leer zehn Meter noch ein kurzes Schwätzchen, Händeschütteln und Mut zusprechen. “Wird schon nicht so schlimm werden. Bis nachher, beim Analysebierchen anne Theke!”

Endlich drinnen. Unten in den Katakomben. Und dann: Dieses Gefühl wie beim allerersten Mal, wenn du die Stufen des Aufgangs beschwingt und voller Zuversicht nachdem oben schreitest. Dasjenige Lächeln hinauf deinen Lippen, wenn welcher Lärmpegel langsam ansteigt, du die ersten Gesänge aus dem dumpfen Pampe heraushören kannst. Und schließlich hebst du den Kopf und schaust rein ins weite Rund, dasjenige gar kein Rund ist, im Kontrast dazu dasjenige ist dir in diesem Moment natürlich wurscht. Denn jetzt geht es die nächste Treppe hoch, die zu deinem Sitzgelegenheit. Und sinister und rechts des schmalen Gangs musst du Coitus interruptus, dass du nur ja kein begrüßendes Nicken vergisst. Sonst kommen später am Bierstand oder hinauf dem Knock-outdie Fragen: “Wat is los, du Arschloch? Kennen wir uns nicht mehr?”

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Am Sitzgelegenheit angekommen werden nicht mehr da hauptsächlich abgeklatscht, begrüßt und mit einem schnellen Urteilsspruch versehen. Dann wird genauer hingeschaut. Wer fehlt und warum? Naja, welcher Neuling ist nicht da. Seine Nullipara hatte ihn nachdem dem Erwerb seines Tickets gefragt, ob er denn jetzt wirklich zu jedem Spiel hingehen würde? Er hatte nur ungläubig den Kopf hin- und hergeschüttelt und gemeint: “Schatz, warum meinst du, heißt das Ding wohl Dauerkarte?” Seine Nullipara fand dieses Begründung wahrscheinlich nicht luzid genug.

Viele Männer und nasse Hosen

Hinauf seinem Sine tempore hat nun ein Kollege von ihm Sitzgelegenheit genommen. Den kannten wir noch nicht, egal, er scheint sich im Kontrast dazu im Rahmen uns wohl zu wahrnehmen. Und rücksichtsvoll ist er untergeordnet. Denn sein Gerstensaft nicht mehr da ist, schaut er in die Runde und fragt: “Noch einer?” Nicken. Von kurzer Dauer darauf kommt er mit einem Sechserträger in welcher einer Hand und zwei Bieren in welcher anderen die Stufen wieder hinauf. In welcher Hand mit den zwei Bieren hat er seine Finger tief in die Kelchglas versenkt. Es soll ja nichts verloren möglich sein hinauf dem Weg nachdem oben. Hat geklappt.

Wir sitzen intim aneinander gekuschelt hinauf unseren Plätzen. Cola-Andi hat in welcher letzten Spielzeit 25 Kilo verloren – sehr zur Freude seiner Sitzplatznachbarn. Nun muss er in der Tat um den Verlust seines Spitznamens bangen: Seit dieser Zeit er abnimmt, trinkt er reines Gerstensaft und nicht mehr dasjenige süße Cola-Pilsner-Gemisch. Trotzdem solange bis heute ist es im Rahmen Cola-Andi geblieben – die Gesamtheit andere wäre wohl untergeordnet zu kompliziert.

In welcher Pause muss schnell raus, welches vorher so genüsslich rein durfte. Doch noch dauert es irgendwas. Denn welcher Zugang zu “Herren” ist taktgesteuert untergeordnet welcher Resultat welcher WC-Temperament z. Hd. Männer. Massen-Kuscheln. So viel Nähe nach sich ziehen manche seit dieser Zeit Jahren nicht mehr mit ihrer eigenen Ehefrau gehabt. Jener Mann, welcher uns entgegenkommt, hat vorne die komplette Buchse nass.

Bilder fürs Leben

Er hatte sich die Hände waschen wollen und offensichtlich den ersten Sturzbach aus dem Zapfen falsch eingeschätzt. Nun ist rund um seinen Hosenstall die Gesamtheit tief blau gefärbt. Hinter uns schaltet einer schnell: “Ker, hättest doch wenigstens den Reißverschluss öffnen können, wenn du schon aufs Klo gehst!” Lautes Gelächter. Begeisterte Rufe welcher Zustimmung.

Gut den Selbst…

Ben Redelings ist ein leidenschaftlicher “Chronist des Fußballwahnsinns” (Manni Breuckmann) und Sympathisant des ruhmreichen . Jener Selbst…Filmemacher und Komödiant lebt im Ruhrgebiet und pflegt sein Schatzkästchen mit Anekdoten. Zum Besten von ntv.de schreibt er dienstags und samstags die spannendsten und lustigsten Geschichten hinauf. Weitere Informationen zu Bens aktuellem Buch und seinem gleichnamigen Tourprogramm (“Fußball. Die Liebe meines Lebens”) gibt es hinauf seiner Seite www.scudetto.de.

Nachdem welcher Halbzeit macht sich ein Mann unverhohlen neben mir lautstark wahrnehmbar. Sehr zur Freude welcher kompletten Kurve. Lächelnd versuche ich ihn zu einlullen. Es gelingt mir nur schwerlich. Cola-Andi dreht sich zu mir um: “War der schon immer so?” Selbst nicke und klopfe meinem Bruderherz hinauf die Schulter. Er grinst mich an. Er ist jetzt still – und wieder zurechnungsfähig. Gut so. Schließlich ist dasjenige Stadion untergeordnet welcher Ort, an dem wir uns jedwederlei regelmäßig sehen. Familienzusammenführung in Notizblock H1. Eine schöne Sache.

Und noch schöner, wenn ich meine beiden Blagen mit dieserfalls habe. Dann sehen sie ihren Onkel – und die anderen Kinder unserer Dauerkarten-Combo. Einmal tobten acht Mädchen und Jungs im Rahmen negativ 10 Stufe gut die verwaisten Plätze in unserem Notizblock. Hochdruckgebiet und runter. Immer wieder. Ein Treffer z. Hd. unsrige Team ist an diesem Tag leider nicht Gefälligkeit. Nichtsdestotrotz: Die Bilder dieses Tages sind Erinnerungen fürs Leben.

Und irgendwann werden neue Erinnerungen dazukommen. Solange bis dorthin werde ich an all die schönen Momente denken, die wir schon hatten. Wir nach sich ziehen uns nicht mehr da tief nicht gesehen. Selbst vermisse euch und euer Faselei – im Kontrast dazu ich kann warten.