Wegen abgefangener Nachrichtensendung: Prinz Harry verklagt Chaussee-Zeitungen


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(Foto: REUTERS)

In seinem Kampf gegen die bekanntermaßen aggressive britische Boulevardpresse weitet Prinz Harry sein juristisches Vorgehen aus: Er reicht Klage gegen die „Sun“ und die „Daily Mail“ ein. Die beiden Blätter sollen illegal Sprachnachrichten abgegriffen haben.

In seinem Streit mit britischen Zeitungen Prinz Harry jetzt eine Klage gegen die Eigentümer der beiden Boulevard-Blätter „Sun“ und „Daily Mirror“ eingeleitet. Wie mehrere britische Medien übereinstimmend berichteten, bestätigte der Buckingham-Palast, dass Harry die Zeitungen verklagte, weil sie illegal Sprachnachrichten abgegriffen haben sollen.

Der „Guardian“ berichtet, dass bislang noch keine Details zu dem Inhalt der Klagen bekannt sei. Jedoch seien sie von der Anwaltskanzlei Clintons eingereicht worden, die bereits mehrere Fälle vertreten hatte, bei denen es um gehackte Telefone ging – und dabei häufig hohe Summen für ihre Klienten erstreiten konnte. Laut BBC und „Guardian“ soll sich die aktuelle Klage auf einen Skandal um gehackte Telefone zu Beginn der 2000er beziehen.

Drei Tage zuvor hatte Prinz Harry erklärt, er und seine Frau Meghan hätten die „Mail on Sunday“ wegen der unerlaubten Veröffentlichung eines persönlichen Briefes verklagt. In einem offenen Brief warf er der britischen Boulevardpresse vor, seine Frau ebenso zu verfolgen wie einst seine Mutter Diana, die 1997 bei einem Autounfall auf der Flucht vor Paparazzi in starb: „Meine größte Angst ist, dass die Geschichte sich wiederholt.“

Aggressive britische Boulevardpresse

Die bekanntermaßen aggressive britische Boulevardpresse hatte die afroamerikanische Schauspielern zunächst mit Enthusiasmus in der britischen Königsfamilie willkommen geheißen. Doch schon zu Beginn ihrer Beziehung hatte sich Harry über den „rassistischen Unterton“ in einigen Zeitungskommentaren sowie über den „unverhohlenen Rassismus und Sexismus“ in den Online-Netzwerken beklagt.

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Über die Monate wurde die Berichterstattung der Boulevardmedien immer kritischer – unter anderem nahmen sie die zerstrittene der 38-Jährigen in den USA ins Visier und mokierten sich über Meghans angebliches Luxusleben.



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