Wegen Rechtsextremismus: Bundeswehr-Elitetruppe wird zum Teil durchgedreht

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (Konservative) will die Elitetruppe KSK nachher rechtsextremistischen Vorfällen zum Teil auflösen. Dasjenige Kommando Spezialkräfte könne „nicht in seiner jetzigen Form vorliegen bleiben“ und müsse gründlich reformiert werden, heißt es in einem Nachprüfung ihres Ministeriums an den Bundestag, jener AFP am zweiter Tag der Woche in Spreeathen vorlag.
In Teilen des KSK hätten sich „ein toxischer Führungsstil, extremistische Tendenzen und ein laxer Umgang mit Werkstoff und Munition entwickelt“, kritisiert jener Untersuchungsbericht.
Die zweite Kompanie, die wie Referenzpunkt rechter Umtriebe gilt, soll so gesehen ersatzlos durchgedreht werden. Hier sei „rechtsextremistisches Verhalten offensichtlich“ geworden, dies „zum Teil solange bis heute wie falsch verstandenem Korpsgeist durch einzelne matt wird“, heißt es in dem Nachprüfung. Mit jener Ausgang bleiben dem KSK nur noch drei Einsatzkompanien.
Solange bis ein Wiederanfang erreicht sei, werde die Spezialeinheit jener Bundeswehr nicht an internationalen Übungen und Einsätzen teilnehmen, kündigte dies Ministerium zudem an.
Es gehe nun um eine „Bewährungschance“, sagte Kramp-Karrenbauer jener „Süddeutschen Zeitung“. Wenn die Angehörigen des KSK „diesen Schuss jetzt nicht gehört nach sich ziehen, wird sich unausweichlich die Frage nachher einer Neuordnung des KSK stellen“, fügte sie hinzu.
Finale zehnter Monat des Jahres solle dann eine erste Bilanzaufstellung jener Neustrukturierung gezogen werden. Zündvorrichtung zu Händen Kramp-Karrenbauers Einschreiten war jener Waffenfund hinaus dem Privatgrundstück eines KSK-Soldaten in Sachsen, jener zuvor durch seine rechte Gesinnung aufgefallen war.
62 Kilogramm Sprengstoff beim KSK „verschwunden“

Denn „verstörend“ und „alarmierend“ bezeichnete die Ministerin neueste Erkenntnisse, denen zufolge beim KSK 48.000 Schuss Munition und 62 Kilogramm Sprengstoff verschwunden seien. Nun müsse händeringend geklärt werden, ob nur darüber hinaus Jahre hinweg schlampig Buch geführt worden war oder ob im großen Stil Kriegsmaterial entwendet wurde, sagte sie.
Kommandeur Markus Kreitmayr, jener seit dieser Zeit 2018 den Vereinigung führt und die Probleme merklich angesprochen hat, solle dies KSK durch den Reformprozess flankieren. „Die Wand des Schweigens bricht“, sagte Kramp-Karrenbauer jener Zeitung.
Jener Nachprüfung des Ministeriums schlägt eine ganze Warteschlange von Einzelmaßnahmen vor, die extremistischen Tendenzen in jener Eliteeinheit entgegenwirken sollen. Vorgesehen ist eine verstärkte Rotation des Personals, ein Zeitlimit zu Händen die Angehörigkeit zum KSK, eine Durchleuchtung des gesamten Personals und Änderungen im Rahmen jener Zucht.
Die Opposition begrüßte Kramp-Karrenbauers Ankündigungen, kritisierte welche ungeachtet zusammen wie zu tardiv. Jener Maßnahmenkatalog sei „nicht jener große Wurf, ungeachtet endlich passiert irgendwas“, sagte die Liberale-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann jener Nachrichtenagentur AFP. „Dasjenige hätte man vor drei Jahren längst in die Wege leiten können.“
Dasjenige gesamte KSK stehe nun „unter Bewährung“, sagte die Liberale. Lichtvoll sei ungeachtet gleichermaßen, „dass Deutschland Spezialkräfte jener Bundeswehr braucht“.
Die Grünen-Abgeordnete Agnieszka Brugger erklärte: „Dasjenige Ministerium scheint nachher viel zu langer Zeit den Grimmig jener Stellung endlich begriffen zu nach sich ziehen.“ Die Verteidigungsministerin müsse „den Kampf gegen Rechtsextremismus in den Sicherheitskräften zu einer Top-Prioritäten zeugen und den angekündigten Wegstrecke gleichermaßen konsequent weiterverfolgen“.

AFP