“Weiße können sich das nicht vorstellen”


Die Unruhen in den USA dauern an, die Schwarzen nach sich ziehen den anhaltenden im Nationalstaat sine tempore. Doch welche Rolle spielt Vorsitzender Trump beim Aufflammen welcher Proteste? Und wie ist die Position in Deutschland? Darüber diskutieren die Gäste im Zusammenhang .

In den USA sind die Menschen geschockt, qua sie dies Video von George Floyds Tod sehen. 8 Minuten und 46 Sekunden weit drückt ein weißer Polizist sein Kniegelenk hinauf Floyds Nacken. Welcher schwarze Mann bittet um Hilfe, sagt, er könne nicht Luft bekommen. Wenige Augenblicke später stirbt er. Während sich im Zusammenhang vielen US-Amerikanern Schreck breitmacht, entlädt sich im Zusammenhang welcher schwarzen Volk vor allem die Wut. Schon wieder stirbt ein Mensch im Zusammenhang einem brutalen Polizeieinsatz. Und schon wieder ist es ein US-Amerikaner afrikanischer Herkunft. Im ganzen Nationalstaat entnerven Proteste aus, es kommt zu Ausschreitungen. US-Vorsitzender Donald Trump schickt die Nationalgarde, droht mit dem Militär. Nichtsdestotrotz wie viel Verantwortung trägt welcher Vorsitzender für jedes die aktuelle Position? Dieser Frage geht Anne Will am Sonntagabend nachdem.

Beantworten soll dies unter anderen die Selbst… und Kolumnistin Samira El Ouassil. Z. Hd. sie steht Trump für jedes Spaltung. “Er ist jemand, der polarisiert”, sagt El Ouassil, und damit dies Gegenteil von Vorgänger Barack Obama. Zweitrangig Union-Urgestein Norbert Röttgen, neben welcher einzige Volksvertreter in welcher Runde, erkennt in Trumps Verhalten Weib Warenmuster. Er behaupte nicht einmal, welcher Vorsitzender aller zu sein, sondern spaltet weiter. Taktgesteuert stehe Trump unter immensem Kompression. Momentan kämen drei große Krisen zusammen: “Der wirtschaftliche Erfolg ist weg, das Management in der Pandemie ist schlecht und jetzt kommen diese Unruhen.” Anne Will möchte wissen, ob welcher US-Vorsitzender am Finale doch Profit aus welcher Position ziehen könnte? Wäre kommende Woche die Wahl zum Präsidenten, Röttgen rechnete mit einer Abwahl Trumps. Nichtsdestotrotz: “Kein Mensch weiß, was in den nächsten fünf Monaten passiert.”

Anne Will kommt zur Anfangsfrage zurück: Wie viel Verantwortung trägt Trump für jedes den Rassismus im Nationalstaat? Sie fragt im Zusammenhang welcher trendig qua Expertin begehrten Alice Hasters nachdem. “Es ist nicht umsonst so, dass die Proteste diesmal so stark ausfallen”, meint die Journalistin und Buchautorin (“Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen”). Punktum ihrer Sicht fehle es an einer Führungsperson, die eint und schlichtet. Attribute, die nicht zu Trump passen. In welcher Volk erkennt Hasters hierfür eine große Gegenwehr.

Ist dies die Eventualität zu einer Veränderung, fragt Moderatorin Will. “Was man auf jeden Fall merkt, ist, dass nicht nur in den USA, sondern weltweit diesmal etwas anders ist, die Aufmerksamkeit größer ist”, findet Hasters. Zweitrangig sie glaubt wie Röttgen an zusammensetzen verstärkenden Folge durch die Corona-Notlage. Von welcher seien US-Amerikaner afrikanischer Herkunft im Vergleich zu Weißen bombastisch betroffen. “Der strukturelle Rassismus wurde auch durch die Pandemie sehr deutlich.” Dasjenige mache sich in welcher hohen Arbeitslosigkeitsrate, demgegenüber gleichfalls in den Todeszahlen merklich. Die aktuelle Notlage in Verkettung mit welcher anhaltenden Polizeigewalt könnte laut Hasters somit dies Potenzial retten, den Widerstand zu vergrößern.

Özdemir: Trump brauche die Unruhen

Demnach sind die Proteste doch ein Risiko für jedes Trumps Wiederwahl? Zusammenführen Dammbruch hält “Tagesspiegel”-Journalist Christoph von Marschall zumindest für jedes möglich, demgegenüber nicht sicher. “Denn letzten Endes entscheiden die Wähler, wie sie das alles betrachten.” Von Marschall erinnert daran, dass die Fortbewegung Black Lives Matter im Wahljahr 2016 sehr weit war, demgegenüber gleichfalls Radikale angezogen worden seien und es gezielte Angriffe hinauf Polizisten gegeben habe. Solche Bilder hätten Trump im Zusammenhang welcher Wahl geholfen. Nehmen die Wähler im Zusammenhang den aktuellen Protesten vor allem die Plünderungen wahr, könne es wieder so kommen, meint von Marschall. Dasjenige sieht gleichfalls Politikerkollege Cem Özdemir so: “Zu seinem zynischen Kalkül gehört, dass er diese Unruhen braucht und verbal versucht anzuheizen.”

Denn mündlicher Pyromane hat Trump gleichfalls immer wieder gegen die Verdichter ausgeteilt und sie qua Feind des Volkes verunglimpft. Stefan Simons, Korrespondent für jedes die Krauts Woge, ist live zugeschaltet. Seit dieser Zeit vielen Jahren lebt er in den USA und beobachtet eine steigende Feindseligkeit im Vergleich zu Journalisten. Welche habe er schon mehrmals am eigenen Leib versiert. Zuletzt im Zusammenhang den Protesten in welcher vergangenen Woche, qua er und sein Team von welcher Polizei mit Gummigeschossen angegriffen wurden. “Wenn der Präsident es in die Köpfe der Menschen einhämmert, dass wir die Feinde des Volkes sind, dann hat das einen Effekt.” Berechtigte Wut sieht er hinauf welcher Seite welcher Demonstranten. “Wenn das nächste Video rauskommt, dann geht es wieder los.”

Zweitrangig El Ouassil betont die Potenz welcher gefilmten Tat, es sei die “schiere Sichtbarkeit dieser rassistischen Gewalt”. Endlich gebe es zusammensetzen Vorführung, “Weiße können sich das nicht vorstellen”, betont die Selbst… mit marokkanischen Wurzeln. El Ouassil rekapituliert manche welcher jüngsten Fälle von Polizeigewalt und Rassismus in den USA. Weltall dies sei schon vorher passiert, demgegenüber ohne Rest durch zwei teilbar würden sich die Ereignisse häufen – und sichtbarer werden.

Ein Einspieler liefert Zahlen: Nachdem offiziellen Datensammlung werden Schwarze mehr qua zweigleisig so oft wie Weiße im Zusammenhang Polizeieinsätzen getötet. Will fragt im Zusammenhang von Marschall nachdem: Welches können Präsidenten schier gegen Rassismus formen, wenn es schon nicht unter Obama gelungen ist? Welcher Journalist verweist hinauf die historische Kreation. Zweitrangig wenn sich die Gesamtheit unerträglich langsam ändere, stimme es nicht, dass sich gar nichts tue oder die Situation schlimmer geworden sei. Wenigstens sei ein US-Amerikaner afrikanischer Herkunft zweimal gewählt worden. Hasters ernster Miene sagt in diesen Momenten die Gesamtheit, demgegenüber noch ist sie nicht an welcher Schlange. Anne Will wirft ein, die Situation habe sich für jedes die Schwarzen nicht verbessert. “Doch“, erwidert von Marschall, “nur nicht für jedes genügend Menschen.”

Gibt es strukturellen Rassismus in Deutschland?

Von kurzer Dauer darauf zeigt von Marschall seine recht konservative Seite und polarisiert mit welcher Äußerung, im schwarzen Szene gebe es wesentlich mehr Kriminalitätsrate gebe qua im weißen. Journalistin Hasters grätscht rein, und die Sendung wird endlich zur Diskussion: “Die Probleme welcher schwarzen Gemeinschaft sind ja ein Ergebnis des strukturellen Rassismus.” Natürlich würden Schwarze versuchen, aus diesen rassistischen Strukturen auszubrechen, sagt Hasters, “demgegenüber solche Versuche wurden gleichfalls immer wieder zerstört.” Von Marschall nickt beschwichtigend: “Ja, es ist Kampf.” Mehr kann er weder noch sagen, Özdemir fällt ihm ins Wort, betont, Rassismus sei kein schwarzes Problem, sondern ein weißes. Von Marschall hat nichts einzuwenden.

Welcher Majorität welcher Sendezeit ist schon verstrichen, oben Rassismus in Deutschland wurde noch nicht gesprochen. Özdemir schafft die Überleitung: In den USA müssten die Menschen sich genauso wie hierzulande fragen, in welches für jedes einer Gesellschaftssystem sie leben wollen. Ist welcher Rassismus mit dem in den USA zu vergleichen, fragt Will. El Ouassil glaubt, er sei verschiedenartig, gleichfalls wegen welcher Historie Deutschlands. Doch die und die Gesellschaftssystem präge solange bis heute ein “weißes Grundrauschen”.

Norbert Röttgen bestreitet nicht, dass es in Deutschland sowohl Rassismus, Judenhass qua gleichfalls Islamfeindlichkeit gibt. Dann wird es kompliziert. Röttgen schließt zusammensetzen strukturellen Rassismus aus, trotzdem will er im Zusammenhang Versäumnissen nicht von Einzelfällen sprechen, da solche eine “gesellschaftliche Einbettung” hätten. Hasters hakt nach: Was ist es denn dann? Der Rassismus sei in Deutschland nicht Teil des Polizei- und Justizalltags, sagt Röttgen. Hasters widerspricht: “meine Wenigkeit würde schon sagen, dass wir ein strukturelles, institutionelles Problem nach sich ziehen gleichfalls in welcher Polizei, wenn es um Rassismus geht.” Sie erwähnt häufige verdachtsunbegründete Polizeikontrollen im Zusammenhang Schwarzen in Deutschland, Verbindungen von Polizisten in die rechte Szene.

Die Gäste sind warmgelaufen, dies Zeitmaß wird schneller. El Ouassil springt Hasters im Zusammenhang und erwähnt den Kern Oury Jallo, im Zusammenhang dem ein Mann unter fragwürdigen Umständen in Polizeigewahrsam zu Tode gekommen ist. Röttgen will nicht widersprechen, es gibt Probleme. Doch sieht er im Kontroverse zu den USA hierzulande zumindest den gemeinschaftlichen Willen, irgendetwas zu ändern. Leider ist die Sendung jetzt weitestgehend vorbei, für jedes die Missstände in Deutschland braucht es wohl noch mal eine eigene Fassung – genügend Substanz gibt es (leider) gewiss.



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