Welche Verein soll dies realisieren, Friedrich Merz?


Zu Gunsten von seine Behaupten zur muss sich viel Kritik und Schadensfreude Gefälligkeit lassen. Gut so. Denn in welcher Welt leben wir bitte sehr, in welcher Homosexualität in einem Atemzug mit Pädophilie genannt wird?

“Ich persönlich tue mich schwer damit.” Dieses Mantra wiederholte im Wahlkampf 2013 in der Regel, um ihre Abscheu gegen die Parität von homo- und heterosexuellen Paaren zum Fachausdruck zu einfahren. Dann kam dies Jahr 2017, ein virtuell lockerer Talk wohnhaft bei welcher Frauenzeitung “Brigitte” und eine Bundeskanzlerin, die wohnhaft bei welcher Frage nachdem welcher Ehe zu Gunsten von ganz gen einmal von einer “Gewissensfrage” eines jeden Abgeordneten im Bundestag sprach und die Stimmabgabe damit freigab. Welches folgte, ist vertraut: Männer die Erlaubnis haben seither Männer heiraten und Frauen Frauen.

Gut drei Jahre später antwortet Merkels Konservative-Parteikollege Friedrich Merz gen die Frage, ob er es normal fände, wenn ein schwuler Mann Kanzler würde: “Über die Frage der sexuellen Orientierung, das geht die Öffentlichkeit nichts an. Solange sich das im Rahmen der Gesetze bewegt und solange es nicht Kinder betrifft – an der Stelle ist für mich allerdings eine absolute Grenze erreicht – ist das kein Thema für die öffentliche Diskussion.”

Friedrich Merz wäre nicht Friedrich Merz, wenn er verstehen würde, welches an diesen Sätzen falsch ist. Und, wenn er aus Unlust nicht die Gesamtheit noch schlimmer macht.

Dass die Konservative die Parität von Homosexuellen heftige Menstruationsblutung verhindert hat und ein wertschätzender Umgang mit welcher -Seelenverwandtschaft zu Gunsten von Teile welcher politische Kraft noch immer ein Problem darstellt, ist nicht neu. Doch unterschiedlich denn die Bundeskanzlerin, die den Weg zu Gunsten von die Ehe zu Gunsten von ganz dann doch freimachte, ist Merz in welcher Vergangenheit stillstehen geblieben. Er scheint aus einer Zeit zu stammen, denn welcher Paragraf 175 des Strafgesetzbuches noch valide und Sex zwischen zwei Männern verboten war – 1994 demnach.

Welches hat dies, verdammt nochmal, mit welcher Frage zu tun?

Weder Armin Laschet noch Norbert Röttgen, Markus Söder, Olaf Scholz oder Robert Habeck sind schwul. Damit gibt es neoterisch keinen homosexuellen Kanzlerkandidaten. Wenn nicht doch noch aus dem Team mit Laschet aussteigt und bloß antritt, dann bleibt dies solange bis zur Bundestagswahl im kommenden Jahr wenn schon so. Merz war demnach vermutlich gen die Frage des “Bild”-Journalisten nicht vorbereitet. Hätte er sich ein paar Gedanken zu welcher Thematik gemacht, wäre er vielleicht darauf gekommen, dass es klüger wäre (und vor allem richtig ist), keine Verkettung zur Pädophilie zu ziehen.

Somit hätte Merz spätestens wohnhaft bei einem zweiten Interview zur selben Thematik mit welcher “Welt” exemplifizieren sollen, er habe sich missverständlich ausgedrückt. Stattdessen schwadronierte er dort von einem “bösartig konstruierten Zusammenhang”, um dann nochmal haargenau den gleichen hanebüchenen Vergleich zu ziehen. Hinauf die Frage, wie er darauf komme, zwischen Homosexualität und Pädophilie verdongeln Zusammenhang herzustellen, sagte er ernsthaft: “Die Toleranzgrenze ist immer überschritten, wenn Kinder betroffen sind, und da haben wir nun genug abscheuliche Dinge gesehen in letzter Zeit. Das werde ich auch so in Zukunft sagen, selbst wenn es offenbar dem einen oder anderen nicht gefällt.”

Welches hat dies, verdammt nochmal, mit welcher Frage zu tun? Homotropie ist keine Krankheit. Zähler. Pädophilie ist eine psychische Störung, die unter Strafe steht. Zähler. Zwischen beiden Themen gibt es keinen Zusammenhang. Wer Vorsitzender welcher mitgliederstärksten und einzig verbliebenen Volkspartei werden will, sollte dies wissen. Zumindest jedoch sollte er sich mit Beratern umgeben, die in welcher Stellung sind, ihn davor zu schützen, ein Interview zu legitimieren, wohnhaft bei dem wenn schon viele Konservative-Mitglieder die Augen verdrehen. Denn welche Verein soll es realisieren, kesser Vater in einem Atemzug mit Pädophilen zu nennen? Deutschland im Jahr 2020 jedenfalls nicht.

Vor zwei Dekaden sagte Merz noch obig den schwulen Klaus Wowereit, welcher sich weiland im Wahlkampf um dies Amtei des Regierenden Bürgermeisters in Spreeathen befand: “Solange der Wowereit sich mir nicht nähert, ist mir das egal.” Dies ist heftige Menstruationsblutung her, vieles hat sich seither verändert, wenn schon die Christdemokraten. Nicht ganz scheinen dies mitbekommen zu nach sich ziehen.

Kann so ein Mann Konservative-Vorsitzender und vielleicht sogar Kanzler werden? Solche Frage sollen die Delegierten des Konservative-Parteitags beantworten. Festtag steht schon jetzt: Dies erste Interview war nicht hilfreich, dies zweite war eine kommunikative Katastrophe. Wenn Merz in Stuttgart scheitert, dann wenn schon insoweit, weil er nicht verbergen kann, ein Mann von Vorgestern zu sein – und offenbar wenn schon noch stolz darauf ist.