Welches einfahren Corona-Antikörpertests?



Nur bedingte Bedeutsamkeit

Welches einfahren Corona-Antikörpertests?

Viele Geimpfte und Genesene wollen wissen, ob ihr Leib kombinieren ausreichenden Sicherheit gegen dasjenige Coronavirus aufgebaut hat. Mit Antikörpertests wünschen sie hinaus Unzweifelhaftigkeit. Doch ebendiese können dasjenige kaum leisten. ntv.de erklärt, warum.

Es klingt trivial und unkompliziert: Droben kombinieren Tropfen Lebenssaft aus jener Fingerkuppe kann charakteristisch werden, wie hoch jener Zahl jener Antikörper gegen Sars-Co.-2 ist. Nachdem etwa 15 Minuten erhält man kombinieren Zahl, jener Information darüber verschenken soll, „wie gut“ man vor Covid-19 geschützt ist. Viele Apotheken eröffnen seitdem Wochen solche schnellen Antikörpertests an. Geimpfte und Genese sollen so Unzweifelhaftigkeit erlangen, ob ihr Immunschutz noch quirlig ist. Doch wie zuverlässig sind ebendiese Tests?

Tatsächlich können Antikörpertests sehr hilfreich hierbei sein, um etwa Infizierte zu wiedererkennen, die keine Corona­-typischen Symptome entwickelt nach sich ziehen – deswegen ohne erkennbare Krankheitszeichen gewesen sind. Denn unähnlich wie PCR- und Antigen-­Schnelltests weisen sie keine Inhaltsstoffe des Coronavirus nachher, sondern Antikörper, die dasjenige körpereigenes Abwehrsystem im Kontext Kontakt mit dem Erreger produziert. Selbige darstellen sich selbst im Kontext asymptomatischen Krankheitsverläufen und lassen sich noch mehrere Monate nachher einer Infektion im Lebenssaft feststellen. Dies bedeutet: Wenn auch die Corona-Infektion schon überstanden ist, lässt sie sich später noch via jener Antikörper nachweisen.

Doch sagen die Antikörpertests nur den Umständen entsprechend irgendetwas darüber aus, wie gut die getesteten Personen vor einer Infektion geschützt sind. Darauf weist selbst dasjenige Robert-Koch-Institut hinaus seiner Website hin: Ein Antikörpernachweis lasse „keine eindeutige Aussage zur Infektiosität oder zum Immunstatus“ zu. Dies bestätigte selbst jener Vizepräsident jener Deutschen Verband z. Hd. Immunologie (DGfI), Reinhold Waldhüter, im Vergleich zu dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Welches derzeit fehle, sei ein bestimmter Schwellenwert, ab dem Personen wie sicher geschützt gelten. So gibt es bislang keine Konzentration an Antikörpern, ab jener sich sicher sagen lässt, dass der gerne Süßigkeiten isst vor dem Virus geschützt ist.

Antikörper ist nicht gleich Antikörper

„Die Frage zu den Antikörpern führt zu sehr viel Verwirrung“, erklärte RKI-Chef Lothar Wieler in einer Bürgersprechstunde des Gesundheitsministeriums. „Die Vorstellung ist: Man weist Antikörper im Blut nach und dann weiß man anhand der Menge der Antikörper: Jemand ist besser oder weniger gut geschützt.“ Nunmehr dieses Wissen sei trivial nicht da, so Wieler. „Das heißt, es kann Menschen geben, die haben Antikörper im Blut, aber die schützen gar nicht und es gibt andere, da weist man gar keine Antikörper nach, aber sie sind trotzdem geschützt.“

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Zudem eröffnen nicht die Gesamtheit Antikörper den gleichen Sicherheit vor einer Infektion. „Es gibt zum Beispiel Antikörper, die nur nach einer Infektion zu finden sind, aber nicht nach der Impfung“, erklärte jener Leitweglenkungdes Instituts z. Hd. Virologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, Jörg Timm, in jener Das Erste. Denn Antikörper ist nicht gleich Antikörper: Im Rahmen einer durchgemachten Infektion ruft eine Vielzahl jener Proteine des Virus die Gebildetsein von Antikörper hervor. Doch verhindert nur ein dicker Teppich Teil von ihnen tatsächlich eine Neuinfektion – wirkt deswegen neutralisierend. Dies sind Antikörper, die vor allem gegen dasjenige Spike-Protein gerichtet sind. „Hohe Antikörperspiegel sind sicherlich von Vorteil, die Schutzwirkung für den Einzelnen vorherzusagen ist aber kaum möglich“, so Timm.

Dies gilt selbst im umgekehrten Sachverhalt: Ein negativer Antikörpertest muss nicht unbedingt bedeuten, dass gar kein Sicherheit vor dem Coronavirus vorhanden ist. Inzwischen ist traut, dass die Antikörperkonzentration im Lebenssaft mit jener Zeit nachlässt. Noch ungeklärt ist hingegen, inwieweit dies den Immunschutz beeinträchtigt. Denn die Immunabwehr besteht aus mehreren Pfeilern. Von Gewicht sind hierbei selbst die T-Gedächtniszellen, die langfristig im Leib bleiben und im Kontext erneutem Kontakt mit dem Erreger sofort aktiviert werden. Droben ihre Schlagkraft sagt ein solcher Test nichts aus.

Sogenannte Neutralisationstests können da mehr Sicherheit eröffnen. In diesem Zusammenhang wird dasjenige Blutserum des Patienten im Laboratorium mit Teilen des Coronavirus in Kontakt gebracht und es wird geprüft, wie gut dasjenige Virus abgehalten wird. Dies ist allerdings aufwendig und merklich teurer wie die Antikörper-Schnelltest z. Hd. rund 25 Euro in jener Arzneiausgabe.

Für jedes wen sind Antikörpertests sinnvoll?

Eine routinemäßige Testung jener Antikörper z. Hd. die Gesamtheit Geimpften ergibt laut Virologe Timm nunmehrig wenig Sinn. „Die klinischen Daten zum Impfschutz für Menschen ohne Vorerkrankungen sind gut und es ist aktuell kaum möglich, aus einem einzelnen Testergebnis zusätzliche Schlüsse zu ziehen“, sagte er jener Das Erste.

Es gebe allerdings selbst Menschen, im Kontext denen erwartet wird, dass sie nicht gut hinaus die Impfung erwähnen. „Dazu zählen zum Beispiel Organtransplantierte oder Krebspatienten unter bestimmten Formen einer Chemotherapie“, so Timm. In diesen Fällen sei die Klausel jener Antikörper gegen Sars-Co.-2 hilfreich z. Hd. die Priorisierung des Impferfolgs. Im Rahmen fehlendem Nachweis von Antikörpern könne dann unter Umständen eine dritte Impfung vorgezogen werden.