Welches wir oberhalb die Ursachen des Fischsterbens wissen



Chemikalien, Pestizide, Algen?

Welches wir oberhalb die Ursachen des Fischsterbens wissen

Noch immer rätseln Forschungsteams und Behörden, welches dies massenhafte Fischsterben in dieser Oder ausgelöst hat. Inzwischen gibt es mehrere Theorien zu dieser Umweltkatastrophe. ntv.de stellt sie vor.

Es ist die größte Umweltkatastrophe in Brandenburg seit dem Zeitpunkt Jahrzehnten: In dieser Oder verenden seit dem Zeitpunkt mehr qua einer Woche massenhaft Fische. Solange bis zum Wochenende wurden rund 200 Tonnen tote Fische an die Ufer gespült. Dasjenige Massensterben begann in Richtung Quelle im polnischen Odergebiet und breitete sich dann stromabwärts aus. Doch wer oder welches ist dazu zuständig? Mittlerweile gibt es verschiedene Erklärungen zum Sterben dieser vielen Fische. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler umziehen davon aus, dass im Kontext dieser Oder-Katastrophe mehrere schädliche Faktoren zusammengekommen sind.

In ersten Wasserproben waren im Laboratorium eine sensationell hohe Konzentration verschiedener Salze, zu hohe pH-Werte und ungewöhnlich hohe Sauerstoffwerte festgestellt worden. Spekuliert wird von dort, dass Chemieabfälle zuständig zu Händen die organische Verschmutzung in dieser Oder seien könnten. „Es ist wahrscheinlich, dass eine riesige Menge an chemischen Abfällen in den Fluss gekippt wurde, und das in voller Kenntnis der Risiken und Folgen“, sagte Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki am Freitag. Ermittlungen wegen eines Umweltverbrechens laufen schon. Die polnische Polizei hatte solange bis vergangenen Mittwoch mehr qua 220 Zeugen vernommen. Schuldige wurden bislang nicht gefunden.

Dasjenige Landeslabor Bundeshauptstadt-Brandenburg wies zuletzt zudem überhöhte Pestizid-Werte nachdem. In Proben von dieser Messstelle Frankfurt/Oder Oder seien in dieser Zeit vom 7. solange bis 9. August hohe Konzentrationen eines Pestizids mit dem Wirkstoff 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure gefunden worden, teilte dies Brandenburger Umweltministerium mit. Es sei im Gegensatz dazu davon auszugehen, dass die nachgewiesene Dosis nicht unmittelbar tödlich zu Händen Fische gewesen sei. Jener Wirkstoff wird etwa zur Bekämpfung von Wildkraut eingesetzt.

Nicht einsam die Alge ist schuld

Nun gibt es eine neue Spur zur möglichen Ursache des Todes von Fischen und anderen Wassertieren: Wissenschaftler des Leibniz-Instituts zu Händen Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) wiesen in Wasserproben die Massenvermehrung dieser giftigen Algenart Prymnesium parvum nachdem. Wiewohl Satellitenbilder zeigten eine ungewöhnlich hohe Konzentration im Strahl. Dasjenige Massenwachstum dieser Algen könnte laut den Forschenden die spürbar erhöhten Messwerte im Kontext Sauerstoffgas, pH und Chlorophyll verdeutlichen.

Die Wirkung dieser Prymnesium-Toxine ist insbesondere zu Händen Kiemenatmer wie Fische, zu Händen Weichtiere wie Muscheln und wenn schon zu Händen Amphibien verheerend, da dies Algengift unter anderem die Schleimhäute und feinen Blutgefäße hart rangehen und zersetzen kann. „Wir möchten unterstreichen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt nur die Massenentwicklung einer potenziell giftigen Alge beweisen können, die Art und Konzentration eventueller Toxine aber erst in einigen Tagen feststehen wird. Unsere bisherigen Beobachtungen an der Oder und auch der Zustand der Fische und Muscheln passen aber zu unserer Vermutung“, sagt Jan Kohlfisch vom IGB.

Wiewohl Markus Weitere hält Prymnesium parvum qua Trigger dieser Katastrophe zu Händen möglich – hat im Gegensatz dazu noch Zweifel: „Wir brauchen Belege, dass die Alge tatsächlich Toxine produziert und dass ihr Vorkommen tatsächlich mit den Zeiten und Orten des Fischsterbens übereinstimmt“, sagte dieser Leitweglenkungdieser Bereich Fließgewässerökologie am Helmholtz-Zentrum sehr wohl im Gespräch mit ntv.de. Sogar wenn sich ratifizieren sollte, dass dies Massensterben an dieser Oder gen die giftige Alge zurückgeht, ist dies nachdem Datensammlung von Weitere und den IGB-Forschenden im Gegensatz dazu trotz lichtvoll eine menschengemachte Katastrophe. Denn erst dieser hohe Salzgehalt und Wärme nach sich ziehen eine Massenvermehrung in dieser Oder ermöglicht. „Die Algenart kommt eigentlich ausschließlich im Brackwasser vor und benötigt erhöhte Salzgehalte, die es auf der betroffenen Oderstrecke natürlicherweise überhaupt nicht gibt“, erklärt Kohlfisch.

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„Gewaltiger Eingriff in das Ökosystem“

Selten günstige Bedingungen zu Händen eine Vermehrung herrschten in den Staustufen im oberen Teil dieser Oder: „Sollte in diesen Stauhaltungen aufgrund von industriellen Einleitungen stark salzhaltiges, warmes und nährstoffreiches Wasser längere Verweilzeiten gehabt haben, käme das einem Bioreaktor für die Zucht von Brackwasseralgen gleich“, erklärt Kohlfisch.

Neben einer möglichen Chemikalien-Geleitwort spiele hiermit wenn schon dies durch die Trockenheit bedingte Niedrigwasser eine Rolle: „Bei Niedrigwasser entsteht eine Aufkonzentrierung, denn schädliche Substanzen werden in viel geringerem Wasservolumen transportiert“, IGB-Forscher Tobias Goldhammer. „Kommen zur bestehenden Belastung dann zum Beispiel weitere Gefahren wie toxische Algenblüten oder chemische Verunreinigungen hinzu, das schnell ganze Ökosysteme in Gewässern vernichten.“

Ein weiteres Problem zu Händen dies Umwelt sind die Ausbaumaßnahmen zu Händen die Binnenschifffahrt. Polen hatte trotz Trockenheit und Protesten wenn schon von deutschen Behörden mit dem Erweiterung begonnen. „Diese Arbeiten sind für sich schon ein gewaltiger Eingriff in das Ökosystem der Oder“, sagt Christian Wolter vom IGB. „Die aktuell laufenden Baggerarbeiten wirbeln Sedimente, Nährstoffe und häufig präsente Altlasten wie zum Beispiel Quecksilber auf.“ Wiewohl nachdem dieser Umwelt-Katastrophe will Polen am umstrittenen Erweiterung weiter festhalten. „Wir sind entschlossen, die Schiffbarkeit der Oder zu verbessern“, sagte Polens Vize-Außenminister Szymon Szynkowski vel Sek dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am gestrigen Sonntag. „Das hat nicht nur ökonomische, sondern auch strategische Gründe. Transportwege sind in heutigen Zeiten ein sehr wichtiger Aspekt der Sicherheit.“

Extremwetter und Nutzungsdruck

Nachher Behauptung dieser IGB-Forschenden zeigt dies Massensterben an dieser Oder im Gegensatz dazu wenn schon, wie wenig resilient die Flüsse inzwischen sind. Dasjenige müsse sich händeringend ändern. „Im Zuge des Klimawandels nehmen Extremwetterlagen zu, zeitgleich steigt der menschliche Nutzungsdruck immer weiter“, sagt Fachkraft Wolter. „Wenn die aquatischen Ökosysteme dem standhalten sollen, dann müssen sie dafür widerstandsfähig genug sein – dies lässt sich nur über deutlich verbesserte Vielfalt der Gewässerstruktur und der Artengemeinschaften erreichen, aber nicht über rein technische Lösungen.“

Qua geeignete Maßnahmen sehen die Wissenschaftler unter anderem mehr natürlichen Wasserrückhalt in angrenzenden Auen und ein Wiederanschließen von Nebengewässern wie zum Denkmuster Altarmen, damit die Tiere bessere Rückzugsmöglichkeiten im Kontext Extrem- und Verschmutzungsereignissen fänden. würde wenn schon die Selbstreinigungskraft dieser Gewässer spürbar gestärkt. Trotz sei lichtvoll, dass selbst solche Maßnahmen ein Extremereignis wie dies derzeitige Fischsterben nicht verhindern können.



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