Wenn aufs Kiffen die Psychose folgt


Gerade zum Besten von Jugendliche kann jener Verbrauch von Ganja gefährlich sein. Die Nachstellen werfen Familien aus jener Spur und zeugen Betroffene zu seelischen und körperlichen Wracks. Experten warnen insofern vor einer leichtfertigen Legalisierung jener Droge.

Stefan war fleißig und strebsam, allesamt Wege schienen ihm offenzustehen – die Erziehungsberechtigte Laura und Peter Müller (Namen von jener Redaktion geändert) sahen zum Besten von ihren Sohn nachdem dem Abiturprüfung eine Karriere qua Maschinenbaumechaniker vorne. “Er war ein Sonnenkind”, erinnert sich Laura Müller. Doch vor zwei Jahren wird die Gesamtheit unterschiedlich: Dieser Achtklässler kommt nicht mehr regelmäßig zum Schlafen nachdem internist in jener Schulgebäude plakativ und überdreht, wirkt teils bedrohlich. Solange bis es dem Rektor von Stefans Oberschule im nördlichen Württemberg zu viel wird: Er verweist ihn jener Schulgebäude. Dieser weiland 16-Jährige kommt erstmals in die Psychiatrie.

Die Diagnose ist ein Schock zum Besten von die Erziehungsberechtigte, eine Maschinenbauerin und ein IT-Ingenieur: schizophrene Psychose im Zusammenhang mit regelmäßigem Verbrauch von Ganja. Ein Kraut, dies gemeinhin qua harmlos gilt, hinwieder im Zusammenhang Jugendlichen irreversible Schäden kredenzen und dies Leben jener Erziehungsberechtigte uff den Kopf stellen kann. “Ich war verzweifelt”, sagt Laura, die wie ihr Mann nie zuvor mit dem Themenbereich in Berührung gekommen war. Beiderartig Erziehungsberechtigte plagen seitdem Schuldgefühle. Dieser eineinhalb Jahre ältere Bruderherz Stefans will mit jener Unglück nichts zu tun nach sich ziehen und zieht in Bälde in eine eigene Wohnung.

“Gerade in der Pubertät gefährlich”

Ganja ist die am weitesten entfernt verbreitete illegale Droge in Deutschland. Nachher Zahlen jener Bundeszentrale zum Besten von gesundheitliche Beobachtung nach sich ziehen 10 von Hundert jener Teenager und rund 40 von Hundert jener 18- solange bis 25-Jährigen schon mindestens einmal Ganja geraucht. Männer konsumieren demnach häufiger qua Frauen. Jeder zehnte männliche junge Erwachsene kifft regelmäßig. Nachher einer 2019 veröffentlichten europaweiten Kasus-Kontroll-Studie ist die Wahrscheinlichkeit einer psychotischen Störung im Zusammenhang täglichem Cannabisgebrauch dreimal, im Zusammenhang Verbrauch von im besonderen starkem Substanz fünfmal höher qua im Zusammenhang Nicht-Konsumenten.

Nachher Durchschau des Kinder- und Jugendarztes Wolfgang Kölfen ist Cannabiskonsum ohne Rest durch zwei teilbar in jener Pubertät gefährlich. “Das Gehirn ist da eine Großbaustelle und besonders irritierbar und leicht aus der Balance zu bringen”, sagt jener Vizepräsident des Berufsverbands jener Kinder- und Jugendärzte.

Gleichwohl die Drogenbeauftragte jener Bundesregierung, Daniela Ludwig, ist überzeugt, dass Ganja Psychosen bewirken kann: “Aus unzähligen, weltweiten Studien wissen wir: Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen einem regelmäßigen und frühen Cannabiskonsum und psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Ängsten oder auch chronischen Atemwegserkrankungen.” Mit einer neuen Social-Media-Kampagne “Kiffen ist nicht cool” will die CSU-Politikerin “aktiv gegen die falschen Verharmlosungsslogans der Hanffreunde vorgehen”.

Die Frage jener Legalisierung

Fürsprecher sehen in einer Legalisierung zum Besten von Erwachsene ein Finale des Schwarzmarktes. Mit einem kontrollierten legalen Markt könnten dies Verbot, Marihuana an Minderjährige zu verkaufen, sowie die Reinheit des Stoffes wirksam überwacht werden, legitimieren etwa die Grünen im Bundestag in einem Gesetzentwurf zum Besten von ein Cannabiskontroll-Verfügung. Darüber hinaus habe die bisherige Prohibitionspolitik Jugendliche nicht vom Verbrauch abgehalten und bedeute zum Besten von allesamt anderen zusammensetzen unverhältnismäßigen medizinischer Eingriff in die persönliche Ungebundenheit – ebenfalls im Vergleich zu Alkohol. Dieser Bundestag lehnte den Zeichnung 2017 ab.

Psychosen, wie sie ebenfalls Stefan hat, sind Störungen jener Wahrnehmung: Betroffene Vertrauen schenken, sich in einem Streifen zu entscheiden, durch den Rauchmelder beobachtet zu werden oder hinterrücks ausgelacht zu werden. Diesen Wahrnehmungen ist eines verbinden: Sie nach sich ziehen mit jener Wirklichkeit nichts zu tun. Stefan, ein kräftiger Typ, meint etwa, magersüchtig zu sein und mehr essen zu sollen. Die Erziehungsberechtigte können ihn nicht von dem Gegenteil überzeugen. Qua weitere mögliche Symptome des Ganja-Missbrauchs nennt Mediziner Kölfen: Bissigkeit, Stimmungsschwankungen, intern Leere, erhöhte Schweißbildung, fehlende Urin-Leistungsnachweis, Unvermögen, Selbstverletzungen und Suizidgedanken. Gleichwohl die kognitiven Fähigkeiten können beeinträchtigt werden. “Die jungen Menschen brennen sich sechs bis zehn IQ-Punkte weg – unwiderruflich.”

Stefan und jener Drehtür-Konsequenz

Stefans Weg nachdem dem Rauswurf aus jener Schulgebäude war vom sogenannten Drehtür-Konsequenz charakteristisch: mehrfache Aufenthalte in jener Psychiatrie, Mitschnitt in eine Spezialeinrichtung zum Besten von junge Psychosekranke, Wiedereingliederung und wieder in die Psychiatrie. Nun wartet er uff zusammensetzen Sitzgelegenheit im Berufsvorbereitungsjahr zum Besten von junge Menschen mit Handicap. Dies Schwierigste im Umgang mit Stefan ist dessen mangelnde Erkenntnis in den Teufelskreis von , daraus resultierenden Problemen und verstärktem Griffstück nachdem Dope. “Cannabis ist für mich die beste Medizin, das beruhigt mich”, sagt jener junge Mann. Im Fachgebiet seiner Wahl, dem Schreinerhandwerk, könne er ebenfalls “stoned” funktionieren, glaubt jener junge Erwachsene, jener langsam spricht und dessen eine Hand zittert.

Dieser Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC), jener psychoaktiven Substanz in jener Hanfpflanze, hat sich infolge von Züchtungen in den letzten Jahrzehnten massiv erhoben. “Wer die heutigen Substanzen mit den harmlosen Joints der 1968er-Generation vergleicht, liegt völlig falsch”, sagt Kölfen. “Das wäre so, als wenn man ein Bierchen mit einer Flasche Wodka gleichsetzt.” Kölfen warnt junge Menschen: “Kifft nicht eure Zukunft weg.”

Die Diskussion hoch die Legalisierung von Ganja sieht jener Chefarzt jener Klinik zum Besten von Kinder und Jugendliche an den Städtischen Kliniken Mönchengladbach ungelegen. “Bevor der Gesetzgeber daran denkt, sollte er nachweisen, wie die Jugendlichen geschützt werden.” Die Müllers nach sich ziehen mittlerweile ihre Erwartungen an ihr Kind uff ein Minimum heruntergeschraubt: Wenn Stefan ein mäßig selbstständiges Leben zur Folge haben könnte, wären sie schon zufrieden.



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