Wenn niemand ehrlich ist, verlieren jedweder


Robert Habeck wollte die Debatte um eine Atomreaktor-Laufzeitverlängerung irreversibel verfertigen. Mit seinem unlauteren Vorgehen erreicht er nunmehr dies Gegenteil. Doch sogar Kernkraft-Fürsprecher sind unehrlich, wenn sie behaupten, die drei alten Atomkraftwerke würden Deutschland in dieser Not weithin weiterhelfen.

Dasjenige war schon eine ganz große Show vom Bundesminister pro Wirtschaft und Schutz des Klimas. Robert Habeck ließ am Montagabend die vier Chefs dieser Übertragungsnetzbetreiber qua Experten vor dieser Hauptstadtpresse auflaufen, um die Ergebnissen des von seinem Ministerium in Auftrag gegeben Stresstests zur Energiesicherheit zu präsentieren. Und welches die Experten da sagten, war recht entspannend.

Deutschland hat demnach im kommenden Winter im Prinzip kein Stromproblem, weil sogar ohne russisches Gas genügend Strom produziert werde und im Ernstfall Strom aus dem Ausland importiert werden könne – so wie Französische Republik derzeit seine vielen Atomkraftwerksausfälle mit Stromimporten aus Deutschland kompensiert. Habeck ist dessen ungeachtet mit seinem eigentlichen Ziel gescheitert, die Debatte um eine Laufzeitverlängerung dieser Atomkraftwerke ein pro jedweder Male zu verfertigen. Und daran trägt er eine gehörige Mitschuld.

Denn dass dieser Grüne den Vortrag dieser Experten mit seiner Meisterschaft verknüpft hat, zwei Atomkraftwerke noch solange bis Mittelpunkt vierter Monat des Jahres in dieser Notreserve zu belassen, dann nunmehr irreversibel dies Themenbereich Atomstrom in Deutschland zu verfertigen, ist unlauter. Habeck zielte erkennbar darauf ab, den Eindruck zu erwecken, die Netzbetreiber trügen seine Meisterschaft mit all ihrer Expertise mit. Doch erstens ist derlei keiner ihre Problem, zweitens nach sich ziehen sie sich zu Habecks Meisterschaft nicht positioniert und drittens nach sich ziehen sie in ihrem Stresstestergebnis durchaus Argumente aufscheinen lassen, die pro vereinigen verlängerten Streckbetrieb oder gar eine Laufzeitverlängerung sprechen könnten.

Dasjenige Gutachten kommt zu dem Schluss, dass ein Weiterbetrieb dieser drei verbliebenen Atomreaktor, die zum Jahreswechsel hätten den Manufaktur tun sollen, sehr wohl in Krisenzeiten helfen könnte. Dann nämlich, wenn in Deutschland extrem viel Strom abgefragt wird, im Nation nicht genügend produziert wird und ausländische Stromproduzenten wegen eigener Probleme nicht in die Bresche springen können. Da müsste zwar schon sehr viel zusammenkommen, nunmehr Habeck beteuerte ja selbst: „Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen.“ Tritt daher ein solches Szenario ein, könnte die höhere Grundauslastung im deutschen Netzwerk durch den Atomreaktor-Weiterbetrieb dazu resultieren, dass im durchgerechneten Ernstfall nur 4,6 statt 5,1 Gigawatt Strom zur Deckung des zugrunde gelegten Bedarfs fehlen.

Die Netzbetreiber stellen eine Warteschlange von anderen Empfehlungen voraus, die vereinigen jeweils größeren Folge zur Wahrung nach sich ziehen sollen. Ein Atomreaktor-Weiterbetrieb wird dessen ungeachtet qua Vorkaufsrecht pro mehr Netzsicherheit gelistet. Dass Habeck nunmehr den möglichen Atomstrombeitrag abwägt gegen andere – seiner Darstellung nachdem ausschließlich sicherheitstechnische – Argumente, ist seine Sache qua zuständiger Ressortchef. Er kommt zu dem Schluss, dass die Risiken den Sinn nicht verfechten. Dazu nunmehr nach sich ziehen die Netzbetreiber nichts gesagt.

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Atomkraftwerke qua Rettungsanker?

Nebensächlich Habecks Vorausnahme, dass im Winter 2023/2024 die Gesamtlage viel entspannter sein werde, weil dann genügend Gas aus anderen Quellen, vornehmlich Flüssiggas aus Qatar und Nordamerika, zur Verfügung steht und die geplanten Eingriffe in den Strommarkt solange bis dorthin eine Preissenkung bewirkt nach sich ziehen werden, ist hauptsächlich genau dies: eine Vorausnahme. Nichts davon war Teil des Stresstests. Es wäre ehrlicher gewesen, hätte Habeck die Vorstellung dieser Prüfergebnisse und die Präsentation seiner Schlussfolgerungen entkoppelt. So nunmehr hat er Freie Demokratische Partei und Union nur Kost gegeben, die Debatte umso unbefleckt zu resultieren, obwohl sie sich in diesem Fall kein kleinster Teil ehrlicher verhalten.

Die Experten in Union und Freie Demokratische Partei wissen, dass dieser Atomausstieg gesetzlich beschlossen und nicht per Handstreich aufzuheben ist. Ihnen ist familiär, dass dies Kraftwerk Lingen mit sozusagen aufgebrauchten Brennstäben arbeitet, die pro die ganze Winterdauer nicht zu gebrauchen sind und dieser Betreiber RWE sogar kein Motivation an einem Weiterbetrieb zeigt. Sie wissen, dass die deutschen Atomkraftwerke nur noch wegen einer Sondergenehmigung im Manufaktur sind, obwohl die periodische Sicherheitsüberprüfung verspätet ist und in dem Moment, wo sie vorgenommen wird, hauptsächlich ein Herunterfahren dieser Kraftwerke verlangt, um echte Tiefenchecks vorzunehmen.

Sie wissen sogar, dass die Einsparung von 0,9 Terawattstunden in deutschen Gaskraftwerken nur einem Bruchteil des deutschen Stromverbrauchs von 580 Terawattstunden (Jahr 2019) entspricht. Sie wissen, dass Atomkraft wegen dieser niedrigen Pegelstände in Frankreichs Flüssen und technischen Problemen mit den dortigen Anlagen zur Stromkrise im laufenden warme Jahreszeit beigetragen hat. Sie wissen, dass die Behauptung, irgendetwas mehr deutscher Atomstrom im europäischen Strommarkt senke die Preise spürbar, in erster Linie eine Hoffnung ist. Zumal die geplanten Eingriffe in den Strommarkt den Preishebel-Folge dieser teuren Gaskraftwerke unspontan aufheben sollen.

So drängt sich dieser ernüchternde Eindruck uff, dass sich die beteiligten (Streit-)Parteien im Fratze einer sich anbahnenden Wirtschaftskrise pro irgendetwas politischen Raumgewinn in Kleinigkeiten verkämpfen. Robert Habeck wollte vier Wochen vor den Landtagswahlen im Atomkraft-sensiblen Niedersachsen dieser Debatte um eine womöglich doch zu erwägende Laufzeitverlängerung die Luft entziehen. Schluss gleichem Grund verschenken sich Union und Freie Demokratische Partei qua unideologische Vorkämpfer und inszenieren die deutsche Atomkraft qua Rettungsanker, dieser sie aus oben beschriebenen Gründen unmöglich sein kann. Die Bürgerinnen und Landsmann sowie die um ihr Überleben bangenden Unternehmen wären besser bedient, die maßgeblichen Kreise konzentrierten sich ohne Show-Gehabe uff die sichere und vor allem bezahlbare Versorgung mit den Energieträgern, die in relevanter Menge zur Verfügung stillstehen.