Wenn Pornos und Sex zur Sucht werden


“Flo” denkt nur an . Selbst gen welcher Arbeit konsumiert er . “Flo” ist dasjenige Kamerad Sendungsbewusstsein des Illustrators Florian Winter in dessen Graphic Novel “XES”. intensiver Einblick in den Leidensdruck eines Mannes, welcher an seiner Sexsucht so gut wie zerbricht.

Florian sitzt vor seinem Rechner und schaut sich zusammensetzen Porno an. Dies macht er immer und immer wieder. Er schwitzt, er will nicht gen den Glotze starren, nichtsdestotrotz er muss. Es ist wie eine innerer Wahlstimme, die ihn vorantreibt und gegen die er unfähig ist aufzubegehren. Dies schlechte Gewissen im Folgenden, es nagt an ihm.

Flo.jpg

Zu Gunsten von Flo ist Sex zur geworden.

(Foto: Avant-Verlagshaus)

Doch es ist nicht nur welcher massive Pornokonsum, welcher seinen Leidensdruck immer größer werden lässt: Es gibt Tage, an denen Florian stundenlang masturbiert, in ein Puff geht und sich zurückschauend leer fühlt. Florian ist sexsüchtig. Und solche Sexsucht ist wie ein Sog, welcher ihn ins Vermurksen reißt – ein Monster, dasjenige ihn zu verschlingen droht.

Dies ist nicht welcher Herkunft eines meiner Fallbeispiele, gen die ich mich in meiner regelmäßig erscheinender Artikel eines Autors mit Vergnügen beziehe, wohnhaft bei Florian (von kurzer Dauer Flo) handelt es sich um dasjenige Kamerad Sendungsbewusstsein des Krapfen Illustrators Florian Winter. In diesen Tagen ist seine Graphic Novel “XES” erschienen – ein autobiografischer Comicstrip, in dem uns welcher begabte Zeichner mitnimmt in die Welt eines Mannes, welcher am Finale seiner Vitalität ist.

Sexsucht: “Was soll das sein?” Dies fragen sich nebensächlich die Figuren in Winters Buch: “Davon habe ich noch nie was gehört.” (…) “Ich kenne niemanden, der sexsüchtig ist. Aber ich stelle mir das ganz schlimm vor.” Winter selbst antwortet gen die Frage: “Man ist sexsüchtig, man sagt: Ich bin sexsüchtig.”

Denn tatsächlich lässt sich solche Sucht, die nachhaltig nicht wie Krankheit galt, nicht zu Gunsten von jedermann gleich definieren. Peter und Monika können wie dreimal täglich miteinander schlafen und sich durch den häufigen Sex noch mehr verbunden wahrnehmen, andere Paare in Betracht ziehen zu häufige Lust lediglich wie ein kleinster Teil nervig. Solange welcher Sex nicht wie Zug empfunden wird, ist die Gesamtheit gut.

Dies Monster lauert immer

Winters Comicstrip ist so intensiv und herzergreifend, dass er zusammensetzen sofort in seinen Zauberspruch zieht und mitreißt in dasjenige eines Menschen, wohnhaft bei dem sich die Gesamtheit nur noch um dasjenige Eine dreht. Tatsächlich nichtsdestotrotz überrascht die geometrische Figur des Flo zunächst einmal. Dieser sensible, schlaksige Typ mit welcher großen Vorsprung und den schmalen Schultern hängt nächtelang vorm Rechner und klickt sich durch die einschlägigen Pornoseiten?

Sexmonster.jpg

Dies Monster ist immer da.

(Foto: Avant-Verlagshaus)

Wie konnte es nur so weit kommen, dass dieses Monster, wie Flo die Sucht selbst nennt, so viel Mächtigkeit gut ihn bekam? In Rückblenden nimmt uns welcher Illustrator mit in seine vaterlose Kindheit. Wir lernen die Schraubenmutter Kontakt haben, die nicht müde wurde, vor ihrem kleinen Sohn gut den Vater zu schimpfen, “dieses Arschloch”, dasjenige “eine Hochschwangere einfach sitzen gelassen hat”. Da ist dieser schüchterne Junge, welcher oft bloß ist und sich untröstlich fühlt: Die “Mutter war nie da, weil sie arbeitete”, die “Oma war nie da, weil sie arbeitete”, welcher “Opa war nie da, weil er plötzlich ging”.

Wir flankieren ihn zu Selbsthilfegruppen, in denen er gut seine Sexsucht spricht, sind mit derbei, wie er seiner Liebsten aus welcher Muffe hervor, sich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt zu nach sich ziehen, den Puff-Visite beichtet oder wie er Pornos schaut, während seine kleine Tochter nur wenige Meter neben ihm in welcher Wanne sitzt und badet.

Die Sucht belastet nebensächlich die Familie

Denn die Sucht, so Winter, ist wie wohnhaft bei vielen Suchterkrankungen nicht nur dasjenige Problem des Süchtigen, sondern nebensächlich eine immense Zug zu Gunsten von Familienangehörige und Freunde.

ANZEIGE

XES

*Datenschutz

Die Raffgier des Sexmonsters steigert sich ins Unermessliche. Irgendwann wird Flo sogar zu seinem Chef zitiert, weil welcher spitzkriegt, dass er selbst gen welcher Arbeit Pornos konsumiert. Sexuelle Fantasien rund um die Uhr, getriggert und stimuliert durch die kleinsten optischen Reize wie rote Haare, Dauererregung, Manie – am Finale lauert immer dieses riesige schwarze Loch und die Hass vor welcher eigenen Person. Flo ist ein Getriebener, stets gen welcher Suche nachdem dem nächsten Tritt, welcher oft nur zusammensetzen Klick von ihm weit ist.

“Das Sexmonster wurde – wie alle sterblichen Wesen – aus dem Nichts geboren. Seine Augen strahlten schon vor seiner Geburt eine unheilvolle Gier aus”, sagt Flo gut seine Krankheit. Inzwischen wissen wir, dass zwanghaftes sexuelles Verhalten sich ebenso schädlich gen Leib und Psyche ausübt wie zwanghaftes Gericht oder Trinken. Oft, so nebensächlich wohnhaft bei Flo, führt die Sucht in die totale Isolation. Hinzu kommen die unermessliche Schamgefühl, dasjenige sexuelle Verlangen nicht zügeln zu können, die Schuldgefühle, sich selbst und seine Mitmenschen zu belügen und die Muffe, in Zukunft schon zu Gunsten von immer von dem Monster verschlungen zu werden.

Ein Weg, sich dem Monster zu stellen

bc67ea37-1a52-46f8-839e-c849b394d45a.jpg

Ausschließlich in Deutschland gibt es schätzungsweise eine halbe Million Menschen, die sexsüchtig sind. Tendenz steigend. Denn nie zuvor war es so leichtgewichtig, sich Zugang zu pornografischem Filmmaterial zu beschaffen. Und wie wohnhaft bei Flo, welcher Hauptfigur in Winters Graphic Novel, fehlt es vor allen sexsüchtigen Männern im familiären Umfeld an positiven männlichen Vorbildern. Die Ermangelung des Vaters, welcher in welcher Familie nur wie “das Arschloch” galt, führte wohnhaft bei Flo zu einer erst fragilen, in Zukunft schon gestörten sexuellen Identität.

Winter selbst versteht seinen Comicstrip wie eine Mischung aus autobiografischer Paradigma und Ratgeber. Und so im Argen wie lehrreich “XES” nebensächlich sein mag: Am Finale weist welcher Illustrator zusammensetzen Weg, sich dem Monster in den Weg zu stellen. Seine Botschaft an die Gesamtheit Sexsüchtigen: Es ist ein harter Kampf, den man nicht nur zu Gunsten von sich selbst, sondern nebensächlich zu Gunsten von seine Lieben kämpft, denn Sucht, ist “immer Familienkrankheit”. Je größer die Hoffnung, die Sucht erobern zu können, umso dicker Teppich wird die Mächtigkeit des Monsters.