Werden Masken überschätzt?


Bundesärztekammer-Staatschef Reinhardt ätzt zwischen “Lanz” gegen Alltagsmasken und entfacht erneut die Diskussion droben deren Ziel. Sie wird so schnell kein Finale nehmen, denn wissenschaftlichen Beweise zu erbringen, ist in diesem Kern die Gesamtheit andere qua leichtgewichtig.

Zu Händen die WHO (WHO) spielen Masken im Kampf gegen die Streuung von eine “Schlüsselrolle”. Sie retteten Leben, heißt es hinauf dieser entsprechenden Infoseite. Dies RKI sprach sich in seiner heutigen Pressekonferenz hierfür aus, konsequent Masken in Bereichen zu tragen, in denen Menschen zusammenkommen, insbesondere in Innenräumen.

Virologe Christian Drosten sagte in seinem NDR-Podcast, Masken könnten pro die Übertragung des Coronavirus verantwortlichen Aerosole zwar nicht komplett eindämmen, nur Menschen, die sie tragen, würden sich nicht so schnell infizieren. Doch nicht aufgebraucht Wissenschaftler sind so vom Ziel dieser Masken im Kampf gegen Covid-19 überzeugt. Zu ihnen gehört Bundesärztekammer-Chef Klaus Reinhardt.

“Keine wissenschaftliche Evidenz”

Reinhardt wetterte zwischen “Lanz” gegen Alltagsmasken. “Im Nahverkehr und da, wo es eng wird”, kann er die Masken noch hinnehmen. Er sei nur von deren Wirkung nicht überzeugt und es gäbe gleichfalls keine wissenschaftliche Evidenz hierfür, dass sie hilfreich seien, sagte er. “Schon gar nicht im Selbstschutz und wahrscheinlich nur ganz wenig im Schutz anderer.”

Dieser Bundesärztekammerpräsident steht in seiner Einschätzung nicht einzeln da. Eine Wissenschaftler-Partie schreibt in einem Thesenpapier, “die Wirksamkeit der derzeit von der WHO empfohlenen und international üblichen Schutzmaßnahmen, eingeschlossen das Tragen von Masken”, sei noch nicht in einer randomisierten Studie untersucht worden.

In diesem Zusammenhang beziehen sie sich hinauf eine von dieser WHO in Auftrag gegebene kanadische Metaanalyse dieser WHO, die unter anderem zu dem Ergebnis kam, dass ein Mund-Nasen-Schutzmechanismus dasjenige Infektionsrisiko um 85 von Hundert senken kann. Wirklich habe sich nur eine einzige dieser 172 ausgewerteten Studien geradezu hinauf -Co.-2 bezogen, kritisieren die Wissenschaftler. Die weiteren Funktionieren seien zu den anderen Sars und gemacht worden.

Schwierige Risikoeinschätzung

Zu Händen problematischer halten sie nur, dass zwischen dieser Einschätzung, wo Masken getragen werden sollen, dasjenige sogenannte Fundament-Risiko nicht berücksichtigt wird. In diesem Zusammenhang handelt es sich um dasjenige Infektionsrisiko, dasjenige man prinzipiell in einer bestimmten Situation hat.

Gleichfalls die Selbst… dieser Metaanalyse weisen hinauf die Problematik hin. Am Exempel Norwegens schätzen sie, dass insgesamt 200.000 Menschen eine Maske tragen sollen, um pro Woche eine neue Infektion zu vermeiden. So könne eine 40-prozentige Reduktion des relativen Risikos erreicht werden. Divergent sehe es zum Beispiel zwischen Krankenhausangestellten aus. Hier könne dasjenige Risiko pro eine Infektion pro vereinen von zwei Berufstätigen im medizinischen Cluster wiederum um 40 von Hundert gesenkt werden, wenn aufgebraucht in diesem Umfeld eine Maske tragen.

Fordern leichter qua liefern

Die deutschen Wissenschaftler fordern randomisierte Studien zur Wirksamkeit von Masken. Dies ist durchaus leichter gesagt qua getan. Denn dasjenige bedeutet, dass eine Hälfte von Versuchspersonen keine Masken tragen darf. Wie hoch dasjenige Risiko pro sie ist, sich zu infizieren, weiß man nicht – dasjenige soll ja durch solche Studien erst bewiesen werden.

Welches die Forderung nachher wissenschaftlichen Beweisen betrifft, könnte man gleichfalls sagen, dass ein Vorführung fehlt, bedeutet nicht, dass Masken nicht wirken. Und wie schnell man daneben liegen kann, wenn man zwischen Covid-19 die Zügel zu locker lässt, kann man gleichfalls am Thesenpapier dieser deutschen Wissenschaftler sehen, dasjenige hinauf den 30. August datiert ist. Darin schreiben sie, im November seien tägliche Meldezahlen solange bis zu droben 3000 “nicht verwunderlich” und Volksvertreter sollten keine zweite Woge herbeireden. Heute zählte dasjenige RKI droben 11.000 Neuinfektionen.

Wird eine kritische Studie boykottiert?

Trotzdem nach sich ziehen die Forscher recht, wenn sie bessere wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit von Masken fordern. Tatsächlich wurde gleichfalls schon eine randomisierte Studie in Dänemark durchgeführt, zwischen dieser von 6000 Teilnehmern die Hälfte am Arbeitsstelle eine Maske trugen. Dieser Darstellung nachher soll durchaus herausgefunden werden, ob Masken die Träger vor Infektionen schützen. Offenbar geht es den Wissenschaftlern aus diesem Grund weniger drum, die Wirkung von Masken gegen eine Streuung des Virus zu sondieren.

Dem Wissenschaftsmagazin “Nature” zufolge, sagt einer dieser leitenden Wissenschaftler, Thomas Lars Benfield, sein Team sei noch nicht fertig, Resultate zu teilen. Uff Twitter kursiert eine E-Mail-Dienst Benfields, in dieser er schreibt, Ergebnisse dieser Studie sehe man, wenn eine Fachzeitschrift mutig genug sei, sie zu veröffentlichen. Gleichfalls die dänische Tageszeitung “Berlingske” hat dies berichtet.

Dies scheint verdächtig zu sein, liegt nur vielmehr daran, dass viele Studien hinauf eine Publikation warten. Dieser leitende Wissenschaftler dieser dänischen Studie Henning Bundgaard sagte dieser Zeitung “B.T.”, es sei gleichfalls sonst schon weit verbreitet, dass man Monate oder Jahre hinauf eine Veröffentlichung warte. Außerdem schicke man Studien nie taktgesteuert an mehrere Zeitschriften, sondern an eine nachher dieser anderen. “Es ist ein schwerer und kostspieliger Prozess für die Zeitschriften, eine Studie zu bearbeiten”, sagt er.

Neue Studie belegt Wirksamkeit

Eine kürzlich veröffentlichte kanadische Studie basiert zwar nicht hinauf randomisierten Ergebnissen, hat nur wohl trotzdem hohe Bedeutung. Wissenschaftler dieser Simon Fraser University in Burnaby nach sich ziehen die unterschiedliche Kreation in kanadischen Provinzen nachher Eröffnung einer landesweiten Maskenpflicht analysiert. Die Provinzen setzten selbige nämlich unterschiedlich schnell um, wenige brauchten hierfür solange bis zu zwei Monate.

Ein Vergleich dieser unterschiedlichen Infektionszahlen ergab, dass die Masken in den ersten Wochen nachher Eröffnung dieser Pflicht die wöchentlichen Fälle zwischen 25 und 46 von Hundert reduziert nach sich ziehen. Die kanadische Studie bestätigt damit unter anderem Erkenntnisse, die Wissenschaftler am Exempel von Jena gewonnen nach sich ziehen, dasjenige die Maskenpflicht offensichtlich früher eingeführt hatte qua andere vergleichbare Städte.

Es gibt noch viel zu läutern

Diskussionsbedarf besteht nur weiter, und zwar nicht nur, weil die genaue Schutzwirkung von Masken noch nicht wissenschaftlich festgestellt wurde. Es muss gleichfalls noch geklärt werden, welche Mund-Nasen-Bedeckungen effektiv schützen und wie sich Fehler zwischen dieser Umgang auswirken.

Zumindest welches die Wirksamkeit von einigen Alltagsmasken betrifft, sind Zweifel mehr qua dienlich. So empfiehlt die WHO nicht ohne Grund dreilagige Masken mit Filtergewebe. Vermutlich vollziehen die meisten Gemeinschaft-Masken nicht dieser Bedarf. Viel hängt gleichfalls vom eingesetzten Werkstoff ab. So filtern engmaschige Stoffe wesentlich besser qua grobmaschige. Einer US-Studie zur Folge halten von den Alltagsmasken OP-Masken Partikel das Mittel der Wahl ab, Halstücher nach sich ziehen kaum Wirkung.