Wie eine Uigurin dasjenige Speicher überlebte


Inhaftierungen, peinliche Befragung, Verfolgung – so geht VR China gegen Uiguren in welcher Region Xinjiang vor. Gulbahar Haitiwaji wird drei Jahre in ein Umerziehungslager gesteckt. Ihr Erfahrungsbericht „Wie das chinesische Lager überlebt habe“ erzählt von diesen Verbrechen.

Ursprung 2017 wird Gulbahar Haitiwaji im chinesischen Xinjiang festgenommen, inhaftiert und anschließend in ein Internierungslager zum Besten von Uiguren nicht zugreifbar. Sphäre dasjenige geschieht zehn Jahre, nachdem sie mit ihrer Familie nachher Grande Nation ausgewandert ist. Unter falschem Vorwand bestellt ihr ehemaliger Unternehmer sie in ihre Heimat. Es gehe um wichtige Dokumente zum Besten von ihren Vorruhestand, erzählt man ihr, eine Thema, die sich nur privat sauber machen ließe. Haitiwaji sagt oben sich selbst, nie politisch unter Strom stehend gewesen zu sein, sich nie merklich verhalten zu nach sich ziehen. „ habe einen solchen Angriff deshalb nicht für möglich gehalten“, berichtet sie im Interview. Und so bricht sie nachher Xinjiang hinauf. Sie will die Formalien schnell sauber machen, anschließend manche Familienmitglieder kommen und zwei Wochen später die Rückreise nachher Grande Nation übernehmen. Drei Jahre soll es dauern, solange bis sie nachher Hause zurückkehrt.

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Gulbahar Haitiwaji berichtet in „Wie ich das chinesische Lager überlebt habe“ oben ihre Zeit qua politische Gefangene in Xinjiang.

(Foto: Emmanuelle Marchadour)

Wie sie in ihrer ehemaligen Arbeitsstätte eintrifft, sich die Tür des Büros schließt und sie die beiden Zivilbeamten hinter sich bemerkt, dämmert ihr, dass sie in eine Fallgrube gelaufen ist. Man nimmt sie hinauf dasjenige örtliche Polizeirevier mit und steckt sie anschließend in ein Untersuchungsgefängnis. Die Tage vergehen, welcher Luftfahrzeugführer Richtung Grande Nation hebt ohne sie ab.

Gulbahar Haitiwaji verschwindet von einem Tag hinauf den anderen, weder Familie noch Freunde wissen, wo sie steckt. „Ich kann nicht sagen, ob es 30 Minuten gedauert hat, oder vier Stunden“, beschreibt Haitiwaji dasjenige erste zähe Verhör, hinauf dasjenige unzählige weitere verfolgen werden. Ihr wird ein Foto vorgehalten, dasjenige ihre Tochter zusammen mit einer Demonstration in Grande Nation gegen die Unterdrückung welcher Uiguren zeigt. Dieser Vorwurf: Staatsgefährdung und Terrorismus.

Hunger, Manipulation, Zwangssterilisierung

Hinauf ihre Untersuchungshaft folgt eine quälende und gewaltvolle Odyssee durch dasjenige lebensfeindliche Lagersystem in Xinjiang – ein System, dasjenige die Selbst… selbst qua „kafkaesk und lächerlich“ beschreibt und dessen Willkür schon zu Beginn ihres Erfahrungsberichtes entlarvt wird. Denn warum macht sich ihre Tochter mit welcher Teilnahme an einer friedlichen Demonstration in Grande Nation des Terrorismus schuldig? Und warum wird qua Konsequenz die Schraubenmutter festgenommen? Im Gespräch liefert Haitiwaji die ebenso einfache wie verstörende Erwiderung: Sowohl ihr Ehemann qua gleichfalls ihre Tochter besitzen mittlerweile die französische Staatsbürgerschaft, die chinesischen Behörden „konnten sie also nicht so einfach verschwinden lassen“. Haitiwaji selbst jedoch hat ihren chinesischen Reisepass behalten und ist somit ein wesentlich leichteres Angriffsziel. „Also haben sie mich geholt.“

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Während welcher Lagerhaft erlebt Gulbahar Haitiwaji, welches laut Schätzungen von Menschengerecht Rights Watch rund einer Million Uiguren in gut 1000 Umerziehungslagern in Xinjiang von den Socken wird. Sie verliert aufgrund von Mangelernährung stark an Hantel, wird gefoltert und zwangssterilisiert. Immer wieder muss sie in erzwungenen Geständnissen ihre vermeintliche Schuld gestehen, einsortieren, dass sie eine Terroristin sei. Sphäre dem begegnet sie mit einer beeindruckenden mentalen Stärkemehl. Sie spielt die Inszenierung falscher Geständnisse mit, hält tief in ihrem Inneren jedoch an ihrer Wahrheit und somit ihrer Unschuld stramm. Doch trotz aller Resilienz sind die schweren Verfolgen von psychischer Zugriff und peinliche Befragung solange bis heute spürbar. „Ich leide an einer posttraumatischen Belastungsstörung und kann oft nicht schlafen. Es fühlt sich an, als könne ich diese Erinnerungen nie hinter mir lassen“, schildert Haitiwaji im Gespräch.

„Den Kampf gegen China nie aufgeben“

Obgleich nimmt sie es mit diesen Erinnerungen hinauf, kehrt nachher ihrer Freilassung mit dem Schreiben ihres Buches „in die Zelle zurück“ und durchlebt ihre Lagerhaft noch einmal, so Haitiwaji. Sie trotzt welcher Polizei, die ihr und ihrer Familie droht, sollte sie ihre Erlebnisse nicht unter Verschluss halten. Verfasst sie „Wie ich das chinesische Lager überlebt habe“ zunächst noch fremd, wächst mit welcher Zeit zunehmend dasjenige Bedürfnis, dasjenige Erlebte unter ihrem Klarnamen zu veröffentlichen. „Mir wurde bewusst, dass sich nichts ändern würde, wenn ich mich weiterhin von der chinesischen Regierung einschüchtern ließe. Meine Geschichte durfte nicht zu einer weiteren unerzählten Geschichte werden“, so die 56-Jährige.

„Der erste Bericht einer Uigurin“, in welcher deutschen Übersetzung von Claudia Steinitz und Uta Rüenauver, wirft ein Schlaglicht hinauf die massiven Menschenrechtsverletzungen Chinas, hinauf die systematische Unterdrückung einer ganzen Volksgruppe. „In Xinjiang findet ein Genozid statt“, fasst Haitiwaji zusammen, woraufhin die chinesische Regierung mit weiteren Anschuldigungen reagiert. In einem offiziellen Statement bezeichnet die Regierung sie erneut qua Terroristin und ihren Erfahrungsbericht qua eine bloße Sammlung von Lügen. Gulbahar Haitiwaji weiß, dass sie gleichfalls in Zukunft unter Chinas ideologischem Beschuss leben wird. Doch ihr Kampf zum Besten von die Ungezwungenheit welcher Uiguren, zum Besten von die internationale Befolgung des Genozids in Xinjiang habe ohne Rest durch zwei teilbar erst begonnen: „Das ist bloß der Anfang“, verkündet Haitiwaji, „ich werde den Kampf gegen China nie aufgeben“.