Wie heftige Menstruationsblutung hält Laschet noch durch?



Regierungsanspruch war gestriger Tag

Wie heftige Menstruationsblutung hält Laschet noch durch?

Angezählter kann man kaum sein – historisch schlechtes Wahlergebnis, eigene Fehler derbei offensichtlich: Laschet will von seiner Forschheit am Wahlabend nichts mehr wissen, den SPD-Triumph bestätigen will er handkehrum untergeordnet nicht.

Einmal drüber schlafen hilft – dasjenige gilt zu Händen viele Situationen, handkehrum im besonderen zu Händen dasjenige Ergebnis welcher gestrigen Bundestagswahl und den Regierungsanspruch, den Armin Laschet nachdem den ersten Hochrechnungen aus diesem ableitete. Am Tag nachdem klingt welcher Unionskanzlerkandidat, welcher mit seiner politische Kraft ihr schlechtestes Ergebnis seither Dasein welcher Bundesrepublik eingefahren hat, spürbar unterschiedlich. „Für uns können wir sagen: Keine Partei kann aus diesem klaren Ergebnis für sich einen Regierungsauftrag ableiten. Auch wir nicht“, sagt Laschet vor welcher versammelten Zeitungswesen im Konrad-Adenauer-Haus.

Möglich, dass nicht nur eine, wenn untergeordnet vermutlich geringe Portion Schlaf, sondern untergeordnet die zuvor erfolgten Sitzungen von Bundesvorstand und Präsidium zu dieser veränderten Pose beigetragen nach sich ziehen. Zumindest kursiert welcher Fachausdruck „Demut“ verschiedentlich am Vormittag in den informellen Kanälen, die in die Parteigremien rein da sein.

Am Wahlabend strahlte Laschet hingegen was auch immer Mögliche aus – darunter Machtwillen, kombinieren gewissen Dreistigkeit und die Stand-By, dasjenige Wahldesaster mit größtmöglicher Ferne, beinahe unbeteiligt zu betrachten. Unterwürfigkeit war lieber nicht derbei. Am Montag will er von welcher Chuzpe des Wahlabends nichts mehr wissen. Er habe „gestern deutlich gemacht“, dass kein Regierungsanspruch erhoben wird. Die Wählerinnen und Wähler jedoch würden wollen, dass die Union Verantwortung übernehme und regiere, „deshalb haben wir gestern unsere Bereitschaft dazu erklärt“.

Befände sich Laschet ohne Rest durch zwei teilbar nicht in einer Pressekonferenz seiner politische Kraft, sondern in einer politischen Talkshow, wäre jetzt welcher Moment zu Händen den Einspieler: Rückblick uff den Wahlabend, Dachboden im Konrad-Adenauer-Haus, Kameras uff Armin Laschet gerichtet, welcher sagt: „Wir haben als Union von unseren Wählern und Wählerinnen einen klaren Auftrag erhalten.“ Man werde „alles daran setzen, eine Bundesregierung unter Führung der Union zu bilden“.

„Mein Wortlauf gestern war sehr präzise“

Doch untergeordnet ohne Einspieler kommen Nachfragen dazu, wie Laschet reichlich Nacht von „alles daran setzen“ zu „Bereitschaft erklären“ kommt, ohne selbst zu verspüren, dass da welcher Anspruch an die Rolle welcher Union zu Händen die kommende Legislaturperiode offensichtlich runtergeschraubt wurde. „Dieses Ergebnis, wenn man auf Platz 2 liegt, ist kein Regierungsauftrag“, sagt Laschet nun in irgendetwas unwirschem Ton, wie er ihn zuletzt oft anschlug, wenn er uff Widersprüche hingewiesen wurde. „Und wir erheben auch keinen Anspruch, auch wenn es so geschrieben wurde. Mein Wortlaut gestern war sehr präzise.“

In welcher Tat, welcher formulierte Machtanspruch vom Tag zuvor war präzise, vor allem entsprach er dem, denn welches Konservative und CSU sich definieren – Regierungspartei aus sich hervor, quasi genetisch vergleichsweise. Irgendetwas anderes denn Machtausübung ist schwergewichtig vorstellbar. Welcher Laschet vom Wahlabend verkörperte die DNA welcher Union, und um dasjenige zu unterstreichen, standen sie sämtliche hinter ihm – Kanzlerin Angela Merkel, Generalsekretär Paul Ziemiak, die Konservative-Vize Volker Bouffier, Jens Spahn und Silvia Breher sowie die Kabinettsmitglieder Anje Karliczek und Helge Braun – nicht nur zu Händen die Optik uff welcher Dachboden, sondern untergeordnet um seine kühne Vortrag zu schützend begleiten und inhaltlich zu unterstreichen, welches die Union in ihrer aller Augen wohl ist: Die politische Kraft, die Deutschland führt.

Und Laschet kann diesen Führungswillen so überzeugt verkörpern wie wohl kaum der gerne Süßigkeiten isst sonst, da seine eigene politische Karriere ohne Rest durch zwei teilbar untrennbar an dieser Führungsrolle hängt: Ende dem Wettkampf mit CSU-Chef Markus Söder um die Kanzlerkandidatur ging er defizitär und teilweise gelähmt hervor, nahm anschließend „jedes Fettnäpfchen“ mit, dasjenige es gab, so analysiert heute Bayerns Junge-Union-Chef Christian Doleschal, und schaffte es selbst im Endspurt des Wahlkampfs nicht, eigene Akzente und Themen zu setzen. Die einzige Möglichkeit, mit dieser verkettete Liste von Misserfolgen im Schlepptau denn Konservative-Chef durchzukommen, wäre, wenn er die politische Kraft am Finale doch noch in die Regierung führt. Folglich versucht Laschet nun genau dasjenige.

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Und untergeordnet, wenn er publik seinen zuvor erklärten Regierungsanspruch zur Kasse bitten muss, da zu Händen so viel Realitätsferne die deutsche Öffentlichkeit wohl kein Verständnis mehr hätte, so tut er dasjenige nur, non… er taktgesteuert untergeordnet welcher Wettstreit diesen Anspruch abspricht. Multipel verweist welcher Christdemokrat uff den beinahe-Patt im Wahlergebnis: „Wenn der eine 24 Prozent hat und der andere 25 Prozent, hat nicht der 25 Prozent hat automatisch eine Mehrheit im Bundestag“, sagt er. Die Konservative könne aus diesem „klaren Ergebnis“ keinen Regierungsauftrag erkennen, handkehrum „auch die SPD nicht“. Er wolle „mit anderen Partnern auf Augenhöhe“ sprechen, so Laschet, die Konservative stehe zu Gesprächen reichlich eine Jamaika-Koalition in petto.

Kretschmer und Demuth zeugen den Ursprung

Und so hat welcher Konservative-Chef mit einem beinahe verstörend forschen Gig am Wahlabend und einem halbherzigen Schrittgeschwindigkeit zurück am Tag darauf die nächste Hürde genommen uff dem Weg, ja, wohin gleichsam? Vorerst muss er sich wohl mit dem Ziel begnügen, dass er sich denn Konservative-Chef halten kann, durchaus mit starken Einbußen: Nicht nur hat er nun dasjenige Heft zu Händen die Gestaltung welcher Sondierungsphase aus welcher Hand gegeben und Olaf Scholz zumindest zeitlich den Vortritt gelassen. Darüber hinaus muss er fürchten, dass welcher schon erwähnte Ruf nachdem Unterwürfigkeit, nachdem Reformation welcher politische Kraft c/o Inhalt und Personal in den kommenden Tagen rein wird.

Dass Michael Kretschmer und Ellen Demuth heute den Ursprung zeugen, verwundert nicht. Welcher eine denn sächsischer Premierminister, welcher im vierter Monat des Jahres in seinem Konservative-Landesverband „viele Fürsprecher“ zu Händen kombinieren Kanzlerkandidaten Söder sah, die andere denn Vertraute von Norbert Röttgen, welcher Ursprung des Jahres im Rennen um den Konservative-Vorsitz unterlag. Am gestrigen Abend hatte sich schon Fraktions-Vizechefin Gitta Connemann geäußert mit welcher Erkenntnis, die Union sei „auf dem Weg, den Status als Volkspartei zu verlieren“, insoweit dürfe es kein Weiter so spendieren.

Am Montagabend kommt dasjenige erste RTL/ntv Trendbarometer: 67 von Hundert welcher Befragten wünschen sich Laschets Rücktritt, nur noch elf von Hundert welcher Bundesbürgerinnen und -bürger würden ihn denn Kanzler bevorzugen. Wiewohl unter Unionswählern kommt er nur uff 44 von Hundert Unterstützung. Olaf Scholz wäre 56 von Hundert welcher Befragten denn Regierungschef am liebsten, eine Lichtzeichenanlage-Koalition aus SPD, Grünen und Freie Demokratische Partei würden sich 50 von Hundert welcher Befragten wünschen. Laschets Jamaika-Vorkaufsrecht mit Grünen und Freie Demokratische Partei kommt uff 22 von Hundert, weniger denn die Hälfte.

Die spannende Frage ist nicht nur, wie viel Gegenwind Armin Laschet nun, da seine Niederlage feststeht, noch dulden kann. Welcher NRW-Premierminister hat in den vergangenen Monaten schon sozusagen übermenschlich anmutende Resilienz bewiesen. Doch die nicht minder spannende und vielleicht am Finale entscheidende Frage ist: Wie viel Resilienz hat – nachdem einem historischen Stimmenverlust von 16 Prozentpunkten in acht Jahren – seine Union? Ob und wie heftige Menstruationsblutung Armin Laschet noch an deren Spitze steht, die kommenden Wochen werden es zeigen.