Wie soll eine Langfrist-Strategie aussehen?


Die Weltweite Seuche wird noch Monate, vielleicht Jahre dauern. Rufe nachdem Langfrist-Strategien werden von dort immer unbefleckt. Wohl wie soll so irgendwas aussehen? Welche Maßnahmen sind effektiv, rational und hinnehmbar? Welche Ziele soll man verfolgen? Welches ist realistisch, welches unrealistisch?

Ob jener Teil-Shutdown im November die gewünschte Wirkung erzielen wird, ist noch ungeschützt, dennoch so viel steht wacker: Die Corona-Weltweite Seuche ist zu Weihnachten nicht vorüber, sie wird noch viele Monate weitergehen. Und sogar wenn gute Impfstoffe schon im Frühling oder warme Jahreszeit in ausreichenden Mengen zur Verfügung stillstehen sollten, bleibt die Frage: Wie soll dies Staat solange bis dorthin durchhalten?

Gen die eine oder andere Weise braucht man demgemäß eine längerfristige Strategie, um Volk und Wirtschaft nicht durch zusammensetzen ständigen Wechsel von Shutdowns und Lockerungen zu zermürben. Die Vorstellungen darüber, wie so irgendwas aussehen könnte, in Betracht kommen doch weit entzwei.

Strittiges Kurs-Buchwert-Verhältnis-Positionspapier

Große Stress verursachte dies von jener Kassenärztlichen Bundesvereinigung (Kurs-Buchwert-Verhältnis) und den Virologen Hendrik Streeck und Jonas Schmidt-Chanasit verfasste gemeinsame Positionspapier. Sie fordern darin eine Abkehr von jener Eindämmung selber durch Kontaktpersonennachverfolgung, ein national einheitliches Ampelsystem, eine Zusammenballung gen Risikogruppen und vorwiegend Gebote statt Verbote. Erneute Lockdowns bezeichnen sie wie reflexartige Konsequenz gen rasant steigende Neuinfektionen. Ein Rückgang jener Fallzahlen sei “politisch zwar eine dringende Aufgabe, aber nicht um jeden Preis”.

Dasjenige Papier wurde offenbar wie Gegenentwurf zum gegenwärtigen Teil-Shutdown veröffentlicht, welches von vielen Vertretern aus Medizin, Wissenschaft und Politik scharf kritisiert wurde. Unter anderem distanzierte sich die Lobby zu Gunsten von Virologie (GfV) von dem Kurs-Buchwert-Verhältnis-Positionspapier nicht nur, weil dieses nicht die gesammelte Meinung von Wissenschaft und Medizin widerspiegele.

GfV widerspricht

Eine alleinige Eindämmung nur durch Kontaktpersonennachverfolgung sei nie Strategie jener Pandemiebekämpfung gewesen, so die GfV. Sie sei immer kombiniert mit den AHA+L+A-Maßnahmen (Leerzeichen, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften, App) gewesen, sollte dennoch gleichfalls zukünftig immer ein wichtiger Teil jener Eindämmung jener Virusausbreitung sein. “Der besondere Schutz von Risikogruppen war und ist ein zentraler Punkt der Pandemiebekämpfung, muss aber berücksichtigen, dass diese auch in der Mitte unserer Gesellschaft leben.”

Dasjenige geforderte Ampelsystem wird ebenfalls heftig kritisiert. Unter anderem wies Virologe Christian Drosten schon Zentrum September in seinem NDR-Podcast darauf hin, dass die Verantwortlichen natürlich gleichfalls die anderen Unbekannte wie stationäre und intensivmedizinische Betreuungen im Blick hätten. Trotzdem bleibe die Zahl jener Neuinfektionen entscheidend c/o jener Evaluierung jener Weltweite Seuche. Selbige zeige schon nur Ansteckungen, die vor rund zwei Wochen passiert seien. Erst zu reagieren, wenn sich die Intensivbetten füllen, sei zu tardiv.

Lichtsignalanlage funktioniert nicht

Wie wenig eine Lichtsignalanlage hilft, sieht man am Denkmuster Bundeshauptstadt. Zeigt hier die Corona-Lichtsignalanlage zweimal Kadmiumgelb, signalisiert sie damit Beratungsbedarf, erst c/o zweimal Rot gibt es Handlungsbedarf. Am 6. zehnter Monat des Jahres zeigte die Lichtsignalanlage erstmals Doppel-Rot c/o Neuinfektionen und jener Reproduktionszahl R. Jener Senat reagierte unter anderem mit einer Sperrstunde ab 23 Uhr. Die Spannungszustand jener Intensivstationen sprang erst vor einer Woche gen Kadmiumgelb um, demgemäß ungefähr zu dem Zeitpunkt, jener zu erwarten war, da Hospitalisierungen mit entsprechender Zeitverzögerung den Neuinfektionen nachsteigen. Um dies zu wissen, braucht man keine Lichtsignalanlage.

Hätte Bundeshauptstadt solange bis zum Umspringen des Intensivbetten-Signals gewartet, wäre es wohl zu tardiv gewesen. Laut Lagebericht zählte Bundeshauptstadt am Sonntag schon 935 stationär behandelte -Patienten, 249 lagen gen Intensivstationen, 210 wurden beatmet. Eine Verdopplung jener Intensiv-Zuordnung wird intrinsisch von 13 Tagen erwartet.

Grade hat Bundeshauptstadt dennoch laut DIVI-Intensivregister nur noch 173 freie Intensivbetten. Und gleichfalls dies nur, weil schon die Notfallreserven angegriffen wurden. 440 Einlagern könnte Bundeshauptstadt intrinsisch von sieben Tagen noch bewilligen, vor einer Woche waren es noch 459. Ob zu Gunsten von sie im Notsituation gleichfalls in Maßen geschultes Personal bereitstünde, ist zur Diskussion stehend. Unter anderem will Bundeshauptstadt zu diesem Zweck Mediziner und Pfleger aus dem Ruhestand holen.

Wie soll man Risikogruppen schützen?

Sozusagen sämtliche Covid-19-Intensivpatienten sind betagt oder nach sich ziehen Vorerkrankungen. Mark jener Kurs-Buchwert-Verhältnis-Strategie ist es, sie Risikogruppen zu schützen. Dazu nach sich ziehen die Verfasser gleichfalls konkrete Maßnahmen genannt:

– Gast in Seniorenheimen, Pflegeheimen und Krankenhäusern erhalten in einem “Schleusen”-Prototyp nur nachdem negativem Antigen-Schnelltest Zutritt.
– Dasjenige ärztliche und pflegerische Personal sowie dies Reinigungspersonal werden regelmäßig getestet.
– Dasjenige ärztliche und pflegerische Personal sowie dies Reinigungspersonal und gleichfalls die Gast tragen beim Kontakt mit den Patienten/Bewohnern FFP2-Masken.
– Jener Gliederung und die Unterstützung von Nachbarschaftshilfen zu Gunsten von Personen, die jener Risikogruppe zugehörig sein, dennoch zu Hause leben, wird durch Städte, Kreise und Kommunen etabliert. Personen, die sich selbst isolieren, sollen hier unterstützt werden. Taktgesteuert muss ihre medizinische Versorgung gewährleistet werden.

“Irrsinnig schwierig”

Den vorgeschlagenen Maßnahmen widerspricht kaum ein Großmeister, viele halten es doch zu Gunsten von illusorisch, damit so viele Menschen effektiv schützen zu können, die in Deutschland zu Risikogruppen gezählt werden. Gesundheitsminister Spahn zählt 40 von Hundert jener Bundesbürger dazu: “Bei uns sind 23 Millionen Deutsche über 60. Wir sind ein Wohlstandsland mit Zivilisationskrankheiten: Diabetes, Bluthochdruck, Übergewichtigkeit. Alles Risikofaktoren für dieses Virus, wie für viele Infektionskrankheiten übrigens auch.”

Virologin Sandra Ciesek sagte in ihrem NDR-Podcast, mindestens 21,9 Mio. Krauts hätten Vorerkrankungen. “Das ist eine wahnsinnig hohe Zahl, die man sich bewusst machen muss, wenn man davon redet, wir schützen fortan nur noch die Risikogruppen”, sagte sie. “Wie sollen 21,9 Millionen Menschen mit einer Vorerkrankung vor den restlichen 60 Millionen geschützt werden? Da merkt man schnell, wie irrsinnig und schwierig das ist.” Wenn auch dies möglich wäre, sagt dies Kurs-Buchwert-Verhältnis-Papier nichts darüber aus, wie man die genannten Schutzmaßnahmen so schnell umtopfen könnte, dass sie jetzt oder gleichfalls nur mittelfristig umsetzbar wären.

Die Forderung von Kurs-Buchwert-Verhältnis, Streeck und Schmidt-Chanasit nachdem einer “Förderung und Evaluierung von Hygienekonzepten anstelle von Ausgangssperren”, um im Frühling bestimmte Veranstaltungen wieder zulassen zu können, trifft dagegen kaum gen Widerspruch. Um dies zu glücken, sollten Veranstaltungen mit Hygienekonzepten und Teststrategien unter wissenschaftlicher oder gesundheitsamtlicher nebenstehend durchgeführt werden, um herauszufinden, ob dies Risiko einer Virusübertragung gar in relevantem Umfang besteht, so dies Positionspapier. Dasjenige kann man sicher zeugen. Voraussetzung zu Gunsten von solche Experimente sind dennoch erstmal wieder kontrollierbare Neuinfektionen.

Einigkeit c/o Nachverfolgung

In Sachen Nachverfolgung von Infektionen trifft dies Positionspapier schon gen die Wirklichkeit. Denn wie gefordert subsumieren sich die Berliner Ballen Gesundheitsämter aus Überforderung schon gen Risikogruppen. Ebenso fordert die Bundeshauptstadt Betroffene dazu gen, Kontakte selbst zu informieren.

Dass c/o jener Nachverfolgung ein Strategiewechsel nötig ist, sieht nicht nur dies Kurs-Buchwert-Verhältnis-Papier so: Unter anderem fordert gleichfalls Drosten schon seit dieser Zeit dem warme Jahreszeit c/o knappen Ressourcen eine Cluster-Bekämpfung, statt nachdem Personen zu suchen, die sich vielleicht angesteckt nach sich ziehen könnten.

Impfstoffe essenziell

Impfstoffe sehen Streeck, Schmidt-Chanasit und Kurs-Buchwert-Verhältnis doch nur wie “ein Mittel unter vielen zur Bekämpfung der Pandemie” an, während Drosten sie wie essenziell zu Gunsten von eine Corona-Strategie betrachtet. Man müsse darauf setzen, man habe gar keine andere Wahl, sagte er c/o einem Vortrag in Meppen. Man werde mit dem Virus leben lernen, wenn die Herdenimmunität erreicht sei.

Damit meint Drosten dennoch nicht, die Lobby unkontrolliert durchzuinfizieren. Dies gelänge nur durch Impfungen jener selten gefährdeten Gruppen gen erträgliche Weise, sagte er. Dann könne man schrittweise höhere Infektionszahlen tolerieren.

Zu viele Ansteckungen dürfe man dennoch gleichfalls dann nicht zulassen. Denn dies würde zwangsläufig vermehrt zu schweren Krankheitsverläufen c/o Jüngeren zur Folge haben, die dann die Intensivstationen füllen und gleichfalls sterben würden. Unter anderem deswegen seien gleichfalls antivirale Medikamente zu Gunsten von die Überwindung jener Weltweite Seuche unverzichtbar.

Antigen-Schnelltests wollen sämtliche

Einig mit Streeck & Cobalt. ist Drosten c/o jener Einschätzung jener Gewicht von Antigen-Schnelltests zu Gunsten von eine längerfristige Strategie. Dasjenige Problem hier ist fortschrittlich dennoch noch die Verfügbarkeit. Insoweit sind Antigen-Tests laut jener seit dieser Zeit dem 15. zehnter Monat des Jahres gültigen Testverordnung gleichfalls vorerst Pflegeheimen, Arztpraxen und Krankenhäusern vorbehalten, um Personal, Gast sowie Patienten und Bewohner regelmäßig gen dies Coronavirus zu testen. Ein Kapitaleinsatz c/o Veranstaltungen, Fußballspielen oder vielleicht sogar in Clubs ist dennoch künftig vorstellbar.

Wie die jüngste Erfolgsmeldung von Biontech zeigt, ist dies Ziel eines kontrollierten Infektionsgeschehens mithilfe von Impfstoffen, Antigen-Schnelltests und den schon bestehenden Hygieneregeln durchaus realistisch. Und dies war und ist offenbar gleichfalls die Strategie jener Bundesrepublik. So twitterte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, jener Biontech-Zwischenbericht sei zu Gunsten von ihn “ein eindeutiger Beleg für die Richtigkeit der bisherigen Strategie gegen Covid-19 in Deutschland: Mit so wenigen Toten und dauerhaft Kranken durchzuhalten, bis 2021 große Teile der Bevölkerung geimpft werden können.”

Mehrere Wege zur Folge haben ans Ziel

Wie genau man solange bis dorthin durchhalten will, bleibt ungeschützt. Vermutlich zur Folge haben mehrere Wege ans Ziel. Man könnte sich etwa national gen eine grobe Richtung einigen und die Bestand jener Strecke den Bundesländern und Umwälzen überlassen. So wünschen sich etwa die Krauts Lobby zu Gunsten von Pneumologie und Beatmungsmedizin und die Krauts Lungenstiftung regionale Konzepte, die zwischen Ballungsräumen und Nicht-Ballungsräumen unterscheiden. Die Lungenexperten wünschen sich außerdem ein Krankenhaus-basiertes Benchmark-System zur besseren Steuerung von Präventionsmaßnahmen.

Ebenso wenn Politik und Wissenschaft dies Kurs-Buchwert-Verhältnis-Positionspapier sehr ungelegen betrachten, liegt es wohl gen jeden Sachverhalt damit richtig, dass eine längerfristige Strategie jetzt diskutiert werden sollte. Ebenso mit einem Vakzin bleibt die Situation noch viele Monate sehr schwierig. Und ein konkretes Ziel mit einer konkreten Strategie, wie man es glücken möchte, würde Volk und Wirtschaft gewaltig hier helfen, durchzuhalten.