Winzer simuliert Schiffshavarie z. Hd. Edelwein


Schmeckt besser, wenn man ihn unter Wasser lagert? Dasjenige wollte ein österreichischer Winzer wissen und hat vor einem Jahr Fässer im versenkt, in 60 Metern Tiefsinn. Dasjenige Ergebnis erstaunt unter ferner liefen Forscher.

Spätsommer 2020: Hinaus dies Schiff mit dem Hebekran prasselt dieser Regen. Welcher Himmel hoch dem Bodensee ist mausgrau. Eine Traube von Menschen an Bord blickt wartend aufs Wasser. Dann kräuselt sich die Oberfläche und ein großes Stahlfass taucht hinauf. Winzer Josef Möth reckt jubelnd die Faust in die Höhe: Dasjenige Fass vom Grund des Sees sieht unbeschädigt aus – nachher mehr denn einem Jahr unter Wasser keine Selbstverständlichkeit. In ihm lagert ein Schatz: 1000 Liter junger Chardonnay.

Zurück am Ufer schraubt dieser Bregenzer Möth den Kronenkorken des fassförmighinauf. Mit einem Weinheber – einer Genre Saugrohr – entnimmt er eine Kostprobe und trinkt. Ein Lächeln breitet sich hinauf seinem Gesicht aus. “Da kommt was auf uns zu!”, verkündet er dem lauschenden Publikum. “Cremig, exotisch, saftig, voller Wucht am Gaumen. Trotzdem mit ein bisschen Salzigkeit ausgestattet.”

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60 Meter unter dem Tümpel – nachher mehr denn einem Jahr in dieser Tiefsinn wird dieser Wein gehoben.

(Foto: RTL/ntv)

Möth ist sich sicher, dass dieser Gout des Weißweins sich verändert hat – und zwar zum Positiven: “Deutlicher Gewinn wieder”, ruft er lachend. Dasjenige “wieder” bezieht sich hinauf den Rotwein, den Möth schon im Juli gehoben hatte, nachher 417 Tagen im Bodensee. Denn unter ferner liefen dieser hatte durch die Zeit unter Wasser zusammenführen neuen Gout bekommen – dies bestätigten neutrale Verkoster im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung. Aromatischer sei er geworden, beeriger. Und, wie die meisten Tester fanden, besser. Noch steht gewiss die Laboruntersuchung beider Weine aus, die hinauf Molekularebene zeigen soll, welches genau dieser Bodensee mit dem Getränk gemacht hat.

Weine aus alten Schiffswracks oft hochklassig

Hinaus die Idee mit dieser Unterwasser-Lagerung hatte den Homo austriacus ein Zeitungsartikel gebracht. In einem alten Schiffswrack waren intakte Weinflaschen entdeckt worden. Kenner wissen, dass solche Funde zum Teil bestens gute Tropfen enthalten. Irgendetwas Besonderes scheint mit den Weinen am Grund des Meeres zu vorbeigehen. In der Art von teuer werden solche Schätze unter ferner liefen versteigert. Da fragte sich Möth, ob man so eine Schiffshavarie nicht unter ferner liefen so tun als ob könne.

Ein paar ähnliche Aktionen gab es schon – vor dieser Seeufer Brasiliens zum Paradigma oder unter ferner liefen im Mittelmeer, vor Santorini. Wirklich nach sich ziehen die Winzer dort in dieser Regel Flaschen versenkt, keine Fässer. Die Wassertiefen variierten zwischen 18 und 40 Metern. Josef Möth war dies die Gesamtheit nicht ambitioniert genug: 1000-Liter-Fässer sollten es sein und eine Wassertiefe von 60 Metern. Noch tiefer, und es wäre z. Hd. Tauchkolben zu gefährlich gewesen. Welcher Bodensee bot sich an, weil er freimütig vor dieser intern des Winzers liegt.

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Kostprobe mit dem Weinheber: Hat die Tiefenlagerung dem Tropfen gutgetan?

(Foto: RTL/ntv)

Wie teuer die Versenkung und anschließende Errettung dieser Fässer sein würde, hatte dieser 45-Jährige da noch nicht geahnt. Zusätzlich die genauen Preis schweigt er, witzelt im Unterschied dazu: Man hätte sich z. Hd. dies Geld unter ferner liefen zusammenführen Sportwagen kaufen können. Demgegenüber hier soll es schließlich um mehr umziehen denn nur um ein Spannung: Nebensächlich die Wissenschaft soll profitieren. zurückbegleitendwird dies Testlauf somit von Professor Robert Steidl, dem pensionierten Institutsleiter dieser Höheren Bundeslehranstalt z. Hd. Wein- und Obstbau in Klosterneuburg. Um zu untersuchen, ob die Wasserlagerung sich hinauf den Wein auswirkt, hat Steidl Vergleichsflaschen im Kühlraum des Instituts gelagert. Wohnhaft bei fünf Qualität Celsius, dieser gleichen Temperatur wie unten im Bodensee.

Laborergebnisse zeigen Veränderung

Zusammensetzen Monat nachher dieser Hebung des Chardonnay liegen nun nicht mehr da chemischen Analysen vor. “Ich hatte mir eigentlich nichts von der Wasserlagerung erwartet, fand aber, man könnte es mal ausprobieren”, berichtet Weinforscher Steidl. Dasjenige Ergebnis überrascht ihn: Welcher Rotwein – ein Cuvée aus Zweigelt und Syrah – schmecke mehr nachher Beere denn dieser Vergleichswein aus dem Kühlraum.

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Geschmacklich verändert: dieser Wein aus dieser Tiefsinn.

(Foto: RTL/ntv)

Beim Weißwein ist dieser Unterschied noch deutlicher, unter ferner liefen chemisch: Die Probe aus dem Bodensee enthält mehr Monoterpene, eine bestimmte Genre von Verbindungen, die Wein zusammenführen blumig-fruchtigen Gout spendieren. In diesem Kasus zusammenführen Gout nachher Prunus persica und Zitrone. Die Kühlraumprobe erinnert dagegen eigentlich an Dessertbanane und Denkzentrum.

Ist dieser Wein nun hochwertiger geworden? Dasjenige ließe sich so lichtvoll nicht sagen, meint dieser Meister, es hänge von dieser persönlichen Vorliebe ab. Verschlechtert habe er sich jedenfalls nicht. Und die meisten wissenschaftlichen Tester bevorzugten in einer Blindverkostung den Bodenseewein.

Die magische Zutat im Bodensee

Bleibt die Frage, welche Faktoren im Tümpel die Geschmacksänderung herbeigeführt nach sich ziehen. Die Temperatur scheidet aus, denn dieser Vergleichswein lagerte im Kühlraum ja ebenfalls im Zusammenhang 5 Qualität. Welcher Wasserdruck wäre eine Möglichkeit. Weinforscher Robert Steidl tippt im Unterschied dazu hinauf die “energetisch saubere” Umgebung unter Wasser, daher die Ermangelung von Handystrahlung oder Elektrosmog. Dass Strom tatsächlich zusammenführen Macht hinauf Lebensmittel hat, weiß man: Schlägt zum Paradigma nahe einem Gutshof ein Blitz ein, wird dort die Milch sauer. Im Bodensee könnte dieser Rebensaft daher tatsächlich störungsfreier gereift sein.

Winzer Möth kann nun je 1299 Flaschen von Rot- und Weißwein verkaufen. Wegen des hohen Aufwands liegt dieser Preis im Zusammenhang 101 Euro dies Stück. Zusätzlich 800 Reservierungen aus dem In- und Ausland habe er schon, versichert dieser Winzer. Weil die Gesamtheit so gut geklappt hat, möchte er die Unterwasserlagerung nächstes Jahr gerne wiederholen. Nur nicht mehr im Bodensee. Sie besondere Weinedition soll erstklassig bleiben.



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