Wir erfordern den Lockdown zu Händen Ungeimpfte



Dieser Weg durch den Winter

Wir erfordern den Lockdown zu Händen Ungeimpfte

Jetzt hilft nur noch eines: Ein striktes und strenges 2G plus. Deshalb 2G plus Testpflicht. Plus energischer Booster-Kampagne.

50.000 Neuinfektionen am Tag, Warnungen vor noch einmal 100.000 Corona-Toten. Förmlich schon tief, spätestens nichtsdestotrotz jetzt erfordern wir flächendeckend 2G. Landesweit und überall. Deshalb nicht nur in Restaurants, Fitnessstudios, Museen und im Kino, sondern vor allem im Büro, im Pflegeheim, im nicht versorgungsrelevanten Einzelhandel. Förmlich selbst in dieser Lokomotive, im öffentlichen Nahverkehr. Mühelos überall.

Ja, dies ist ein Lockdown zu Händen Ungeimpfte – kein harter, kein unfairer, sondern ein konsequenter und notwendiger.

Warum sollte man dies zeugen? Erstens, um Leben zu sichern, vor allem dies dieser Alten und Schwachen, die sich gegen die Ignoranz dieser Impfverweigerer nicht wehren können. Zweitens, um dies Volllaufen dieser Krankenhäuser zu stoppen, in denen schon jetzt wieder nicht spornstreichs notwendige Operationen verschoben werden. Denn zu diesem Zweck nach sich ziehen im Unterschied zum letzten Jahr die Geimpften – und dies Krankenhauspersonal – kein Verständnis mehr.

Lasst die Teenager wieder knutschen

Man sollte den Lockdown dieser Ungeimpften nichtsdestotrotz selbst insoweit unverzüglich in Gesetzestexte gießen, um achtjährigen Grundschulkindern den Schulbesuch ohne Maske und Teenagern wilde Knutschereien hinter dieser Turnhalle zu zuteil werden lassen, den Studentinnen und Studenten nachher drei Semestern Fernuni Teilhabe zu garantieren, die Konjunkturlage nicht abzuwürgen und den vielen Selbstständigen, Freischaffenden, Gastwirten, Künstlern ihr Recht aufwärts freie Berufsausübung zu sichern. Die Politik muss die Vulnerablen schützen und den 56 Mio. Geimpften ein halbwegs normales wirtschaftliches, kulturelles und soziales Leben möglich zeugen. Sie muss endlich dies tun, welches man von ihr erwartet. Sich ernsthaft kümmern und entschlossen handeln.

Doch stecken sich nicht selbst die Geimpften an? Ja, stimmt, tun sie. Doch nun mal klar seltener denn Ungeimpfte. Können nicht selbst Geimpfte dies Virus weitergeben? Ja, können sie. Doch sie sind klar weniger infektiös denn Ungeimpfte. Liegen nicht selbst Geimpfte im Krankenhaus und aufwärts den Intensivstationen? Ja, tun sie. Doch im Verhältnis zur Zahl dieser Geimpften ist ihr Quotient klitzeklein und sind ihre Krankheitsverläufe weniger schwergewichtig. Was auch immer zusammengenommen bedeutet dies: Dasjenige Infektionsgeschehen unter den Geimpften hätten wir im Stiel.

Und dies ist dieser Zähler. Die Gefahr, die von Ungeimpften ausgeht, nach sich ziehen wir nicht im Stiel. Die Ungeimpften setzen nicht nur ihre eigene Gesundheit aufs Spiel, sondern die aller. Und schränken damit letztlich die Bürgerrechte eines jeden Einzelnen ein. Leider hat sich die künftige Lichtzeichenanlage-Koalition hier völlig verrannt. Insbesondere die Freie Demokratische Partei ist in eine argumentative Sackgasse geraten. Sie ruft „Freiheit, Eigenverantwortung und Individuum“, lehnt eine Impfpflicht zu Händen Pflegeberufe ab und verhindert eine bundesweite 2G-Regulierung. Ganz zaghaft nur, so scheint es, dämmert es den Liberalen, dass die Ungebundenheit dieser Bürgerinnen und Bewohner, die individuelle Lebensgestaltung, dies Wahrnehmen von Verantwortung und die Entstehung dieser Vertrautheit nicht von Corona-Schalten, sondern von dieser Regellosigkeit in Frage gestellt wird.

Impfpflicht?

Im Zusammenhang einer allgemeinen Corona-Impfpflicht zu Händen aus – einzelne Berufsgruppen sollten zwingend darüber nachdenken – kann man da vielleicht noch mitgehen. Schon ganz praktisch ist es schwergewichtig vorstellbar, wie solche umgesetzt werden sollte. Wird ein c/o einer Prüfung enttarnter Impfgegner dann sinister und rechts von zwei Polizeibeamten in Uniform festgehalten, während eine begleitende Ärztin im weißen Kittel die Spritze setzt? Wohlfühlen kaum.

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Doch welches spricht gegen ein strenges 2Gplus? „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will“, schrieb Jean-Jacques Rousseau im 18. Jahrhundert. Diesem klugen Gedanken sollten wir nachstellen. Wer sich nicht impfen lassen will, dieser kann es bleiben lassen. Es ist zwar aus Sicht dieser Mehrheit dieser Bürgerinnen und Bewohner wahlweise unverständlich, verantwortungslos, lästig oder ichbezogen. Oder was auch immer zusammen. Doch es ist nun mal selbst dies Recht eines jeden. Er muss nicht tun, welches er nicht will. Unlust „schlimmster Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“ ist die Impfung ja leider nur ein Angebot. Und von dort sind konsequente 2G-Schalten selbst keine Impfpflicht durch die Hintertür. Wer sich nicht impfen lassen möchte, wird nicht dazu gezwungen, muss nur die Konsequenzen tragen.

„Wir können die Doofen nicht sterben lassen“

Dazu gehört: Wer die Impfung verweigert, kann nicht mehr was auch immer tun, welches er will. Schon alleinig insoweit, weil die Vertrautheit ja selbst zu Händen solche Menschen eine Verantwortung trägt. „Man kann nicht einfach erklären: Die, die sich verweigern, die zu doof zum Impfen sind, die lassen wir sterben“, sagt Alexander Kekulé. Da hat er Recht. Deshalb sollen wir solche Menschen vor sich selbst schützen. Und die Vertrautheit – Stichwort fehlende Intensivbetten – vor ihnen.

Die Zeit dieser ermüdenden Diskussionen mit Impfverweigerern, Schwurblern, diffus Ängstlichen oder mutmaßlich netten jungen Herren wie Joshua Kimmich ist vorbei. Die sollen jetzt leicht solange bis zum Frühsommer zu Hause bleiben. Dasjenige gilt übrigens selbst zu Händen die – Verzeihung – verstrahlten Pflegerinnen und Pfleger. Wahrscheinlich finden dies selbst Tante Mathilda und Opa Joseph in ihrer Vorrichtung besser, denn von infizierten Impfgegnern tot rein zu werden. Und wer jetzt empört „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ ruft, dem sei erwidert: Hör aufwärts zu jammern, lass dich impfen oder übe dich in Unterwürfigkeit. Es geht um Menschenleben, Solidarität und Respekt und nicht um Befindlichkeiten.

Wir kümmern uns jetzt leicht um die, die Schutzmechanismus erfordern und die c/o dieser Weltweite Seuche-Bekämpfung mitmachen. Dasjenige bedeutet:

  • Rasantes Hochfahren dieser Booster-Impfungen
  • Weg mit dieser starren Sechs-Monats-Regulierung – Auffrischungs-Verspritzen zu Händen aus, die wollen
  • Wiederöffnung dieser Impfzentren
  • Reaktivierung dieser Testzentren und kostenlose Schnelltests – in der Tat nur kostenlos zu Händen aus Geimpften

2G plus, geimpft und getestet, ermöglicht Spiel um das runde Leder im Stadion, Theater, private Weihnachtsfeiern, Reisen. Es sollen ja nicht gleich dreitägige Großhochzeiten in Innenräumen oder feucht-fröhliche Karnevalssitzungen sein.

Und wer soll dies was auch immer kontrollieren? Schalten nützen doch nichts ohne Überwachung? Ganz leicht. Sporadische Kontrollen reichen – c/o drastischen Strafen. 500 solange bis 5000 Euro je Verstoß, oder, wie es Karl Lauterbach vorschlägt, „sechs Wochen Schließung“, wenn sich ein Wirt nicht an 2G hält, fertig.

Dasjenige ist dieser Weg durch den Winter und raus aus dieser Weltweite Seuche. Ist ziemlich leicht fast wie.