“Wir haben gut und entschlossen reagiert”


Seit dem Zeitpunkt heute gelten neue Kontaktbeschränkungen. Verschmelzen ganzen Monat weit wird vor allem im Freizeitbereich und in jener Kultur so ziemlich was auch immer heruntergefahren, wo sich Menschen treffen können. Welches dies bedeutet, war am Abend vor dem Lockdown Themenkreis unter “ ”.

An diesem Abend konnten die Anne-Will-Zuschauer Zeugen eines Experiments werden: Wie oft muss man einem Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern die gleiche Frage stellen, solange bis er sie beantwortet? Dasjenige Test konnte leider nicht zu Finale geführt werden: Markus Söder musste die Sendung etwa in jener Zentrum verlassen, aus Zeitgründen. So sagte er nicht, welches vorbeigehen würde, wenn jener nur Zahlungsfrist aufschieben später startende Teil-Lockdown nicht den gewünschten Klopper nach sich ziehen sollte. Kanzleramtschef Helge Braun wurde unter dieser Frage ebenfalls nicht konkret, kündigte handkehrum ein Treffen mit den Ministerpräsidenten in zwei Wochen an. Dann werde man erörtern, ob ausreiche, welches solange bis dann erreicht worden sei, oder ob man vielleicht noch härtere Maßnahmen vereinbaren müsse. Am Freitag war jener saarländische Premier Tobias Hans im ntv-Frühstart da noch konkreter geworden: Er könne sich ebenfalls eine Verlängerung des Lockdowns gut den November hinaus vorstellen, hatte jener Union-Volksvertreter gesagt.

Doch “Anne Will” hatte ebenfalls nachher dem Weggang Söders noch einiges zu offenstehen: Dieser Zuschauer erlebte den Streit zweier Wissenschaftler, jener Physikerin Viola Priesemann und des Sozialmediziners Stefan Willich, gut die richtigen Maßnahmen zum Kampf gegen dies Coronavirus. Und Deutschlands bekanntester Jazztrompeter Till Brönner setzte sich Vehement zu Händen die Kulturbranche ein. Diesmal war richtig Zündstoff in jener Sendung. Ex-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kam da mit ihrem Streitfall nicht ganz so zur Geltung, konnte handkehrum zumindest ihre Meinung dezidiert verdeutlichen.

Nur zwei Alternativen

Dieser Teillockdown sei die richtige Zusätzliche, erklärte CSU-Volksvertreter Söder die Maßnahmen. Die andere Zusätzliche wäre gewesen, was auch immer so weiterlaufen zu lassen. Dann wären die Infektionszahlen weiter gestiegen, die Gesundheitsämter hätten die Nachverfolgung nicht mehr gewährleisten können, die medizinische Grundversorgung hätte nicht aufrechterhalten werden können, die Zahl jener Toten wäre angestiegen. Unter dem jetzigen Lockdown habe man Kitas und Schulen ungeschützt halten wollen, die Menschen sollten weiter ihrer Arbeit nachgehen. Trotzdem wollte man Kontakteinschränkungen glücken, und da sei nur jener Freizeitbereich geblieben. Es tue ihm leid, dass die aktuellen Maßnahmen beschlossen werden mussten, sagte Söder. Wohl zu diesem Zweck gebe es ja finanziellen Tilgung.

Die Freie Demokratische Partei-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger konnte den Beschlüssen nicht so viel Positives abgewinnen. Zum guten politischen Ton gehöre ebenfalls Verhältnismäßigkeit, sagte sie und kritisierte, dass in die Berufsausübung vieler Einwohner eingegriffen würde. Es müsse möglich sein, die beschlossenen Maßnahmen zu hinterfragen. Während Söder forderte, dies Infektionsgesetz zu “verbreitern” und zu stärken, sprach sich Leutheusser-Schnarrenberger strikt dagegen aus: Richtige Grundlagen zu schaffen heißt nicht, “dass alles geht.”

“Änderungen des Gesetzes kündigt Kanzleramtschef Helge Braun von der CDU an. Der Politiker, der die jetzt beschlossenen Maßnahmen richtig findet, versprach, dass zumindest das “Zusammenspiel” von Regierung und Parlament gestärkt werden soll.

Söders Visionen

Z. Hd. Söder war die nahe Zukunft vor allem wichtig. So viele Einwohner wie möglich müssten sich an die neuen Schalten halten, damit die Infektionszahlen intrinsisch von vier Wochen so weit wie möglich sinken. Risikogruppen müssten geschützt und die Zahl jener Toten weiter tief gehalten werden. Und dann werde ja ebenfalls vielleicht Finale dieses oder Werden nächsten Jahres ein Vakzin zugelassen. Z. Hd. die nächsten Wochen seien nun vier Sachen wichtig: “Selbstdisziplin, Geduld, gute Nervenkostüm und Optimismus.” Grund zum Optimismus habe Söder, sagte er, denn: “ nach sich ziehen gut und entschlossen reagiert.” Unser Gesundheitssystem sei gut, und im Sommer seien zusätzliche Intensivbetten angeschafft worden. Und: “Wenn wir die nächsten vier Wochen gut nutzen, erfordern wir keine anderen Maßnahmen.” Sprach’s – und entschwand.

Die beiden Wissenschaftler jener Sendung waren sich in einigen Punkten einig, zum Paradigma darin, dass die Maßnahmen zu diesem Zeitpunkt richtig sind. Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut, die erforscht hat, wie sich dies Coronavirus ausbreitet und wie man die Streuung eindämmen kann, fürchtet handkehrum zusammensetzen Erhöhung jener Todeszahlen. Davon geht jener Weißkittel Stefan Willich nicht aus. Dieser Mediziner leitet dies Institut zu Händen Sozialmedizin, Seuchenlehre und Gesundheitsökonomie an jener Berliner Ballen Charité. Er wies uff eine WHO-Studie hin, nachher jener eine Corona-Infektion nur unter 0,2 v. H. jener Erkrankten tödlich verlaufen würde. Wichtig sei eine Stabilisierung jener Ansteckungszahlen, notfalls ebenfalls uff hohem Niveau. Außerdem forderte Willich eine Neubestimmung des Schwellenwerts zu Händen Risikogebiete. Dieser Zahl von 50 Infektionsfällen uff 100.000 Menschen intrinsisch von sieben Tagen sei im März uff Wunsch jener Gesundheitsämter festgesetzt worden. Die müssten nun personell und Technisch besser ausgestattet werden, damit dieser Zahl uff 100 steigen könne.

Nur ein Reset kann helfen

Z. Hd. Priesemann ist dies keine Zusätzliche. Die Situation sei ausufern, jetzt könne nur noch ein Reset helfen. Sie forderte ein deutliches Absenken des R-Werts, jener beschreibt, wie viele Menschen ein Corona-Infizierter ansteckt. Dieser Zahl läge jetzt unter 1,4 und müsse uff 0,7 sinken.

Mehr Planbarkeit zu Händen die Kultur forderte jener bekannte deutsche Jazztrompeter Till Brönner, jener vor kurzem mit einem Youtube-Video uff die Situation jener Kulturbranche konzentriert gemacht hatte. Von dem Lockdown seien insgesamt 1,5 Mio. Menschen im Kulturbereich betroffen, von den Künstlern solange bis zu Roadies oder Technikern, so Brönner, jener seitdem dem Beginn jener schlimmer Zustand im März drei Konzerte schenken konnte, davon zwei unter freiem Himmel. Seit dem Zeitpunkt Februar sei die Industriezweig im Dauer-Lockdown.

Ex-Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger sprang dem Künstler unter. Sie sehe nicht ein, warum Kinos und Theater zugemacht würden, obwohl dort sehr genau uff Leerschritt und Masken geachtet werde. Im Unterschied dazu säßen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Flugzeugen die Menschen eng an eng. Kultur sei offenbar nicht systemrelevant.

Am Finale jener Sendung fasste Kanzleramtschef Braun zusammen, welches er zu Händen die richtige Strategie hält: Nachher dem Lockdown müsse man wieder zur Hotspotstrategie zurückkehren. Reichlich die richtigen Maßnahmen müsse wieder vor Ort entschlossen werden – handkehrum merklich schneller wie bisher.



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