“Wir haben hier alle Angst vor Weihnachten”


Krauts Kliniken sagen unisono: Unsrige Covid-Stationen funktionieren am Limit. Peter Schulz, Stationspflegeleiter im Klinikum Hauptstadt von Deutschland-Neukölln, beschreibt ntv.de, wie es sich anfühlt. Wenn nur noch dies Notwendigste passiert, pro Zuwendung keine Zeit bleibt und Weihnachten eine Gefahr ist.

ntv.de: Wie geht es Ihnen?

Peter Schulz: Gut, ich hatte gestriger Tag meinen ersten Werktag nachdem zehn Tagen in Quarantäne. Selbst war selbst mit Covid-19 infiziert.

Herrje.

Derzeit ist dies nichts besonderes, womit wir in dieser letzten Zeit Hochgefühl hatten. Heute hatte ich wieder verdongeln Covid-Kasus im Team, zugegeben davor war es ruhig. Mein Schnupfen brannte wie Feuer in dieser Vorsprung, dies ist typischerweise und sehr unliebsam. Kopf- und Gliederschmerzen hatte ich genauso. Normalerweise würde ich mich noch ein, zwei Tage rekonvaleszieren. Derzeit geht dies zugegeben nicht. Selbst bin kommissarische Stationspflegeleitung hinauf dieser Covid-Intensivstation im Klinikum Neukölln. Drum bin ich zurückgekommen, denn die Quarantäne vorbei war.

Wahrnehmen Sie sich jetzt – mit Antikörpern – weniger selbst gefährdet c/o dieser Arbeit?

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Peter Schulz leitet derzeit die Pflege hinauf dieser Covid-Intensivstation im Berliner Pfannkuchen Klinikum Neukölln.

(Foto: Monique Wstenhagen)

Vielleicht sorge ich mich nicht ganz so viel wie vorher. Zwar wir sind in dieser zweiten Woge ja genauso viel besser geschützt denn im Frühlingszeit. In vergangener Zeit nach sich ziehen wir uns Visiere selbst gebaut aus Laminierfolie mit Gummiringen. Architekturbüros nach sich ziehen uns welche gebastelt, Zahnarztpraxen nach sich ziehen Visiere mit ihrem 3D-Printer pro uns ausgedruckt. Dasjenige ist jetzt in dieser zweiten Woge ganz verschieden. Jetzt habe ich genügend FFP-Masken zur Verfügung und kann die Schutzanzüge wechseln. Trotzdem bleibt eine ständige Sorge um die eigene Gesundheit und die Gefahr, mit einer unbemerkten Infektion hier was auch immer lahmzulegen.

Ihre Schutzkleidung vom Frühlingszeit klingt verwegen. Eine andere Sache ist – solch direkte Hilfe und Mitgefühl von lateral hat Sie wahrscheinlich genauso ein Stück durch die schwere Zeit getragen?

In dieser ersten Woge habe ich die Menschen denn solidarischer empfunden. Es wurde geklatscht, es wurden Komplimente gepostet, wir nach sich ziehen viel Zuspruch bekommen. Wir nach sich ziehen genauso von Leuten, die wir nicht kannten, Nahrung oder kleine Aufmerksamkeiten hinauf die Station bekommen. Inzwischen sind die Menschen ungefähr genervt von Corona, wir ja genauso. Wir sollen uns selbst motivieren. Welcher Streit in dieser Politik drum, welche Pflegekraft den Corona-Provision bekommt und welche nicht, hilft da genauso nicht ohne Rest durch zwei teilbar.

Ihre Station ist personalmäßig hinauf 18 “normale” Intensivpatienten ausgelegt. Nun sollen Sie 22 Patienten versorgen, die jedweder infektiös und drum stromlos sind. Wie stemmen Sie dies?

Für jedes Hauptstadt von Deutschland-Neukölln kann ich sagen: Wir nach sich ziehen sogar noch mehr Einbetten zwanglos, zugegeben nun mal keine Pflegekräfte, die ebendiese schwergewichtig kranken Patienten versorgen können. Dasjenige Koje und die Geräte sind ja nicht was auch immer, Sie nötig haben ja genauso jemanden, dieser sie bedient und die Patienten betreut. Ebenso die Berliner Pfannkuchen Behelfsklinik, die hinauf dem Messegelände errichtet wurde, löst dies Problem nicht ohne Personal, dies die Patienten dort betreut.

Wie soll dies gar möglich sein, wo will man die Volk pro die Zusatzklinik herbekommen?

In den Vivantes Krankenhäusern wurden Kernteams aus Freiwilligen fähig. Wenn es unvermittelt auftretend wird, sollen die dort funktionieren und andere anleiten. Selbst selbst bin genauso im Kernteam. Welcher Plan in dieser ersten Woge war, dies Personal pro dies Reservekrankenhaus hinauf den eigenen Stationen durch Leasingkräfte zu ersetzen und so Pflegekräfte und Ärzte pro dies Reservekrankenhaus freizubekommen. Doch jetzt nach sich ziehen wir Winter, die Influenza grassiert, die Krankenquote ist sehr hoch und Leasingpersonal immer schwerer zu finden.

Wie nach sich ziehen Sie die Arbeit hinauf Ihrer Station verändert, um dieser Herausforderung Covid-19 zu begegnen?

Selbst denn Leitweglenkungarbeite länger, dies Team arbeitet mehr in derselben Zeit. Oft fällt genauso die Pause weg, weil ohne Rest durch zwei teilbar ein Notsituation reinkommt oder irgendetwas wichtiges ansteht. Die Arbeit selbst ist genauso verändert. Normalerweise würde die Tür zum Patientenzimmer ungeschützt stillstehen und man ginge immer wieder gucken, ob was auch immer gut ist, genauso wenn die Vitalzeichen – Blutdruck, Sauerstoffsättigung und so weiter – unter freiem Himmel hinauf dem Röhre angezeigt werden. Im Zusammenhang Covid-Patienten muss was auch immer stromlos, die Tür geschlossen sein. Wir nach sich ziehen drum Babyphones angeschafft, um in die Zimmer zu kommunizieren und uns verständigen zu können.

Dasjenige Zimmer eintreten Sie nur in Schutzkleidung?

Genau, die ziehe ich vorher an und retrospektiv wieder aus. Wenn ich im Innern bin, versuche ich soviel wie möglich hinauf einmal zu schaffen. Selbst merke mir, zu welcher Zeit welche Infusion aufgebraucht sein müsste, mache Körperpflege, wenn die noch im Zeitplan ist, ich muss mich gut mit den Kollegen absprechen. Wenn ich irgendetwas vergessen habe mit reinzunehmen, sage ich unter freiem Himmel weiterführend dies Babyphone Mitteilung, und dann wird es mir zur Tür gebracht.

Für jedes Klan ist die Station nicht zugreifbar?

Ja, zugegeben wir versuchen gewissermaßen c/o jedem Patienten, Kontakt wiewohl zu zuteilen. Manche würden am liebsten zehn Volk herbestellen, wir sagen dann, zehn ist irgendetwas viel, besser zwei. Solange wie sie nicht selbst unter Quarantäne sind – denn dies gibt es natürlich genauso – die Erlaubnis haben die Angehörigen kommen und sich mit einem Tablet unter freiem Himmel in verdongeln Aufenthaltsbereich setzen. Welcher Patient bekommt genauso ein Tablet und dann können sie Videotelefonie zeugen.

Und wenn dieser Kranke beatmet wird und im Koma liegt?

Dann halten wir dies Gerät, so dass die Angehörigen ihn wenigstens sehen können. Manchmal nötig haben die Menschen ebendiese Möglichkeit genauso, um gar zu verarbeiten, welches ohne Rest durch zwei teilbar passiert.

Und wenn sich abzeichnet, dass Sie den Kranken nicht werden sichern können?

Dann die Erlaubnis haben die Angehörigen genauso am Krankenbett Abschiedsakt nehmen, sie bekommen von uns Schutzanzüge und die Erlaubnis haben ins Zimmer rein.

Ist es schwieriger, verdongeln Covid-Patienten zu verlieren denn andere Patienten in normalen Zeiten?

Letztlich schenken wir in diesem Moment dieser Natur nachdem und zuteilen dem Kranken, schmerzlos zu sterben. Schlimm ist pro die Kollegen dies Gefühl zuvor, den einzelnen Patienten in dieser Pflege nicht mehr gerecht werden zu können. Mit diesem Frust wahrnehmen sie sich alleingelassen.

Wer mal Zeit hinauf einer Intensivstation verbringt, spürt, wie ungeheuer zugewandt dies Pflegepersonal ist. Dasjenige ist beeindruckender denn die ganze Technologie.

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Pfleger des Klinikums Hauptstadt von Deutschland-Neukölln bitten drum, Kontakte zu vermeiden. Ein Aufforderung aus dieser ersten Woge, heute noch dringender.

(Foto: Vivantes)

Zwar genau dies ist gar nicht mehr möglich. Die Kollegen sind total engagiert, zugegeben durch die Überbelegung, den hohen Krankenstand, den Wohlstand durch die Isolation können sie nur noch dies Notwendigste pro die Patienten tun. Wir erledigen medizinische Notfallaufgaben. Zwar dies, welches sonst unsrige Arbeit ausgemacht hat, die Patienten zu pflegen, sie zu mobilisieren, dies fällt ohne Rest durch zwei teilbar was auch immer hinten runter. Dasjenige setzt meinem Team gigantisch zu und mir genauso.

Welches wird Weihnachten?

Wir nach sich ziehen hier jedweder Bammel davor. Schon jetzt ist dieser Verdichtung gigantisch und kaum noch Luft nachdem oben. Wir nach sich ziehen Bammel, dass die Zahl dieser schweren Fälle weiterführend die Feiertage schon zu hoch wird. Und wir fürchten, dass die Zahlen durch die Familientreffen im Januar noch weiter steigen. Heiligabend habe ich Spätdienst.

Wie können Sie denn Leitweglenkungihr Team unterstützen?

Es ist pro mich schlimm zu erleben, wie ausgelaugt meine Kollegen sind, genauso materiell. Selbst organisiere was auch immer, welches geht, um die Arbeit zu vereinfachen. Selbst versuche ständig, Lücken zu stopfen. Eine große Hilfe sind zum Muster die Lagerungspfleger. Sie funktionieren im Operationssaal und sind zu diesem Zweck zuständig, Patienten in die passende Status zu schaffen. Inzwischen kommen sie vor und nachdem ihrer OP-Schicht zu uns, um uns beim Umlagern zu helfen. Um verdongeln beatmeten Patienten vom Verstellen hinauf den Magen zu kreisen oder umgekehrt, ohne dass er zerschunden wird, brauche ich drei solange bis vier Volk plus verdongeln Halbgott in Weiß. Darin unterstützt zu werden, hilft gigantisch.

Welches hilft Ihnen außerdem?

Uns helfen die “Tandems”, dies sind Kollegen ohne Intensivausbildung, die zugegeben jetzt hier mitarbeiten und Aufgaben verrichten, die keine Spezialkenntnisse erfordern. Uns hilft die Supervision, die wir jetzt bekommen, c/o dieser die Kollegen trivial mal meckern können oder genauso weinen, wenn ihnen die Situation sehr nahe geht. Denn genauso gegenseitige Stütze ist schwierig: Wir die Erlaubnis haben keine Pause zusammen zeugen wegen dieser Infektionsgefahr. Wir nach sich ziehen jetzt zugegeben eine Arschloch-Work-Zoom-Menschenschlag gegründet, um den Kontakt zueinander nicht zu verlieren. Und wir nach sich ziehen beim Jerusalema-Challenge mitgemacht.

Die weltweiten Tanzeinlagen zum Mut zeugen im Kampf gegen Corona?

Ja, viele deutsche Kliniken sind hiermit, und wir nach sich ziehen genauso getanzt. So irgendetwas hilft, um mal pro verdongeln Moment den Verdichtung loszuwerden. Gefreut nach sich ziehen wir uns neulich genauso weiterführend ein großes Päckchen Schokocreme pro die Station. Ein Patient hat sich damit nachdem seiner Feuerung bedankt, weil eine Schwesterherz ihm mitten in dieser Nacht ein Schokobrot geschmiert hatte, weil er darauf Hunger hatte. Dasjenige hat ihm offenbar viel bedeutet.

Mit Peter Schulz sprach Frauke Niemeyer