“Wir müssen weg von Flatten the Curve”



Neue Strategie soll Störungsbehebung sein

“Wir müssen weg von Flatten the Curve”

Dieser aktuelle Lockdown endet offiziell in zwei Wochen – dagegen vermutlich wird er verlängert. Dieser Frust in jener Volk wächst. Dies bisherige Vorgehen ist gescheitert, Vertrauen schenken manche Wissenschaftler. Eine Plan B taucht gen: No-Covid-Strategie. Trotzdem wie würde sie konkret aussehen?

Deutschland ächzt unter jener Weltweite Seuche. Die Zahl jener Infizierten sinkt zwar seit dem Zeitpunkt Wochen, dagegen Volksvertreter werden nicht müde, zu exponieren, dass dies Gröbste noch nachhaltig nicht geschafft ist. Solange bis zum 14. Februar gelten die aktuellen Corona-Beschränkungen. Trotzdem wie geht es dann weiter? Die Hoffnungen gen zügige Lockerungen werde unter anderem durch dies Emergenz von Coronavirus-Mutanten zunichtegemacht. Zweitrangig die Erlösung durch eine rasch herbei geimpfte Herdenimmunität rückt mit dem schleppenden Impfstart in immer weitere Ferne.

Gefühlt befindet sich dies Nation seit dem Zeitpunkt einem Jahr in einem Schaltschema aus steigenden Zahlen, Lockdowns, sinkenden Zahlen, Lockerungen und dies Ganze von vorne. Von einem “Jo-Jo-Lockdown” spricht Michael Hallek, Rektor jener Klinik z. Hd. Intern Medizin an jener Uniklinik Köln. Dieser Mediziner ist überzeugt, dass die derzeitige Eindämmungsstrategie gescheitert ist. Solche wurde vergangenes Jahr mit jener Parole “Flatten the Curve” beschrieben: Die Verteilung des Virus soll nicht komplett gestoppt, sondern lediglich gebremst werden. Die qua in qua Kurve dargestellte Zahl jener Infektionen flacht so ab, ohne jedoch komplett zu versiegen.

Dieser Versuch “mit dem Virus zu leben”, habe sich jedoch qua nicht praktikabel erwiesen, sagt Hallek im Kontext einer Pressekonferenz. Zu diesem Zweck sei Sars-Co.-2 zu kontagiös und zu krankmachend. Die derzeitige Strategie bringe vielmehr “das Schlechteste aus zwei Welten”, hohe Kranken- und Todeszahlen, während taktgesteuert die Wirtschaft “an die Wand gefahren” werde. Von dort: Weg von “Flatten the Curve”, hin zu einer klaren Leistungsnachweis des Virus. Wie dies umziehen soll? Hallek und andere Wissenschaftler wie die Virologin Melanie Brinkmann, die Politologen Elvira Rosert und Maximilian Mayer oder jener Physiker Michael Meyer-Hermann nach sich ziehen die sogenannte No-Covid-Strategie (nicht zu verwechseln mit jener Initiative “Zero-Covid”) vorgeschlagen, deren Vorlage vor rund zwei Wochen vertraut wurde.

Inzidenz massiv senken

Die Selbst… des No-Covid-Strategiepapiers verweisen gen Länder wie Down Under und , in denen dies Linie schon siegreich angewandt worden sei. Kernpunkte sind: Die Sieben-Tage-Inzidenz soll rapide gesenkt werden, gen zunächst 10 und schließlich gen null (bisher ist eine Inzidenz von unter 50 dies Ziel von Bundeswehr und Ländern). Wo dies gelingt, sollen sogenannte “Grüne Zonen” entstehen, in denen zur Normalität zurückgekehrt werden kann. Mit diesem Anreiz soll die Volk motiviert werden, Maßnahmen mitzutragen. Neue Ausbrüche sollen dann konsequent bekämpft werden, um dies Virus fernzuhalten. Die in jener Vergangenheit oft diskutierte Idee, vor allem die gefährdeten Risikogruppen wie Ältere und Kranke zu schützen, lehnen die Selbst… qua “weder umsetzbar noch vertretbar” ab.

Doch erfunden, Bundeswehr und Länder würden sich z. Hd. die No-Covid-Strategie entscheiden – welches würde dies z. Hd. die jetzige Situation bedeuten? Denn Allererstes dürfte man sich von einem Finale des Lockdowns am 14. Februar verabschieden, betont Hallek. “Wir müssen nur noch ein paar Wochen weitermachen.” Denn jener aktuelle Lockdown funktioniere schließlich – wenn er weiter entschlossen durchgeführt werde, könne man in “vier bis sechs Wochen” in die grüne Zone gelangen, demgemäß schon im März. Kreise und Regionen, welche die Inzidenz siegreich zwängen können, die Erlaubnis haben sich dann vom Lockdown verabschieden. Andere zu tun sein ihn länger einbehalten, solange bis sie ebenfalls am Ziel sind. den Umwälzen und Regionen könnte so ein “positiver Wettbewerb” entstehen, hofft Hallek.

Keine Polizeisperren, dagegen Stichproben

Doch die Verfechter jener No-Covid-Strategie exponieren wiewohl, dass es im Kontext jener konkreten Umsetzung noch viele offene Fragen zu reinigen gibt. Etwa, wie verhindert werden soll, dass Menschen aus “Roten Zonen” in “Grüne Zonen” reisen – etwa zum Urlaub zeugen, Einkaufen oder z. Hd. andere Freizeitaktivitäten. Es werde an den Straßen natürlich keine Polizeisperren schenken, so Hallek. Wirklich seien Stichproben wie im Kontext Verkehrskontrollen möglich, die entmutigend wirken dürften. Zweitrangig sollen Ausnahmen von jener Regel möglich sein – etwa, wenn ein Bewohner einer “Roten Zone” z. Hd. seine 80-jährige Schraubenmutter in jener “Grünen Zone” einkaufen geht.

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Um die Inzidenz in den “Grünen Zonen” tief zu halten, müsse wiewohl an anderen Stellen nachgebessert werden, betont Hallek – etwa im Kontext jener Teststrategie. Tests sollten “aggressiver und häufiger” eingesetzt werden, um dies Virus zu kontrollieren. “Wenn man in ein Altersheim in einen anderen Kreis muss, dann testet man vorher”, so jener Mediziner. Mehrmals pro Woche “oder auch täglich” könnte künftig getestet werden. Noch viel wichtiger sei, so Hallek: Die Schnelligkeit, mit jener nachdem den ersten Symptomen eine Quarantäne verhängt wird, müsse steigen. “Bisher dauert das mehrere Tage in Deutschland.”

Doch um die Inzidenz massiv zu senken, müsste wiewohl die Volk mitziehen. Mobilitätsdaten liefern jedoch Hinweise darauf, dass sich die Menschen im aktuellen Lockdown nicht mehr so stark begrenzen wie noch zur Zeit des ersten Lockdowns im Frühlingszeit 2020. Ähnliches kann wiewohl Cornelia Betsch berichten – die Professorin z. Hd. Gesundheitskommunikation an jener Universität Erfurt hat dies Snapshot Monitoring (COSMO) initiiert, dies erforscht, wie die Volk die Corona-Weltweite Seuche wahrnimmt. Es gebe im aktuellen Lockdown “sehr viel weniger freiwilliges Schutzverhalten als wir es im ersten Lockdown beobachten konnten”, sagt Betsch. “Wir sind alle pandemiemüde.” Eine aktuelle COSMO-Umfrage habe jedoch gezeigt, dass ein Strategiewechsel zusammenführen “Motivations-Push” schenken könne, so Betsch. Zudem würden sich sozusagen 80 von Hundert jener Befragten nachdem einem einheitlichen System sehnen.

“Vor das Virus setzen”

Ende Sicht von Dirk Brockmann, Leitweglenkungjener Forschungsteam z. Hd. komplexe Systeme an jener Humboldt-Universität zu Spreeathen, ist die No-Covid-Strategie ein “vielversprechender Ansatz”. Anstatt erst zu führend, welches zu tun ist, wenn die Fallzahlen anziehen – wie vergangenen zehnter Monat des Jahres – sollte man sich “in der Zeitskala vor das Virus setzen”. Statt Getriebene des Virus zu sein, könnte sich jener Mensch demgemäß zum Jägersmann des Virus wandeln – ein Perspektivwechsel demgemäß.

Doch schon nachdem die No-Covid-Strategie vor rund zwei Wochen zum ersten Mal vertraut wurde, folgte die Kritik. Denn “illusorisch” hatte etwa jener Epidemiologe Klaus Stöhr im Gegensatz zu ntv.de den Verfahrensweise bezeichnet. Im Zusammenhang einer hohen Infektiosität des Erregers, und weil noch mehr qua 90 von Hundert jener Volk keine Unempfindlichkeit dagegen entwickelt hätten, “können selbst drastische Einschränkungen die dauernde Viruszirkulation nur in einem begrenzten Umfang und dann nur über einen kurzen Zeitraum reduzieren”.

Die No-Covid-Selbst… wollen nun noch solche Woche eine “Toolbox” vorstellen – demgemäß konkrete Werkzeuge, die qua Hilfe jener Politik an die Hand gegeben werden sollen. “Aber natürlich müssen wir die wiederum diskutieren”, betont Hallek. Er ist jedoch zuversichtlich, dass die konkreten Werkzeuge bevorstehend zum Hinterlegung kommen könnten . Sei es am Entstehen wiewohl nur in einzelnen Umwälzen wie Münster oder Rostock – in beiden Gebieten liegt die Inzidenz derzeit unter 50. Dort könne man dann zeigen, dass die Weltweite Seuche unter Leistungsnachweis gebracht werden kann, so Hallek. Und er ist zuversichtlich, dass es gelingt. “Deutschland hat es ja schon einmal geschafft. Als wir entschlossener waren.” Im warme Jahreszeit vergangenen Jahres sank die Inzidenz im Tiefdruckgebiet gen 2,5 – zuletzt lag sie im Kontext rund 90 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche.