“Wir sind alle drei irgendwie Psychiater”


Die beste Buch welcher Welt ist endlich wieder da. Seitenschlag Jahre ist die Veröffentlichung des letzten Die-Ärzte-Albums “auch” schließlich schon her, zwei sind seitdem dem Release ihrer allumfassenden LP-Packung “Seitenhirsch” vergangen.

Nachher den Singles “Abschied” und “Rückkehr” im vergangenen Jahr, dem Corona-Song “Ein Lied für Jetzt” und den ersten beiden Singleauskopplungen “Morgens Pauken” und “True Romance” in diesem erscheint am Freitag nun endlich dies neue und damit 13. Studioalbum welcher Ärzte. Darauf zu finden sind Songs mit den z. Hd. sie so typischen Spaßtiteln wie “Woodburger”, “Warum spricht niemand über Gitarristen” oder “Achtung: Bielefeld”, doch zweitrangig mit den ebenfalls von ihnen gewohnten ernsteren Inhalten.

Farin Urlaub, Bela B und Rod Gonzalez nach sich ziehen mit ntv.de unter anderem darüber gesprochen, warum sie die Ängste welcher Fans um eine Ausgang welcher Buch nicht reproduzieren können und wie überrascht sie selbst übrig den rasanten Ausverkauf ihrer nun leider verschobenen Tour waren.

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ntv.de: Verspürt ihr nachdem so vielen gemeinsamen Jahren denn Buch zur selben Zeit den Wunsch, irgendwas Neues zu zeugen, oder muss dann doch einer von dreien Überzeugungsarbeit leisten?

Farin Urlaub: Es war dieses Mal offensichtlich komplizierter. Nachher welcher letzten Tour waren wir uns nämlich keiner mehr so unwissend. Wir konnten uns mühelos nicht mehr schnüffeln. Tatsächlich hätte ich dies Ganze wahrscheinlich komplett ad acta gelegt, hätte Bela nicht eine gewisse Verstocktheit bewiesen. Er hat doch erstmal nur gesagt: “Lass doch mal treffen und drüber reden.”

Bela B: Es war mühelos mal wichtig, dass wir uns mal external welcher gewohnten Arbeitssituation treffen, uns mindestens einmal im Jahr sehen, welches wir seitdem zweitrangig gemacht nach sich ziehen. Dann spielte ich mit einer Gipsy-Swing-Buch in Jamel aufwärts einem Musikaufführung gegen Rechts (“Jamel rockt den Förster 2016” – Anm.d.Red.), und da konnte ich die beiden überreden, dort mit mir “Schrei nach Liebe” zu spielen. Im Folgenden kam dann Leckermaul aus unserem Umfeld aufwärts die Idee, mal zu gucken, ob uns noch Volk aufwärts Festivals wahrnehmen wollen würden. Ungefragt. (lacht) Dies hat den Stein dann ins Schlingern gebracht. Trotzdem keiner von uns wollte, dass Die Ärzte nur Verwalter ihrer Vergangenheit werden und die “Westerland Tour 2020” spielen.

Farin: Dies war dann was auch immer sehr organisch. Wir dachten, wir spielen erstmal ebendiese größenwahnsinnige Europatour. Da war uns sehr wohl noch nicht lukulent, ob uns dies wirklich Spaß zeugen würde.

Bela: Es war uns nicht lukulent solange bis zum letzten Drittel des ersten Konzerts in Warschau …

Farin: Nee, im Zusammenhang mir hat es solange bis Zagreb (drittes Musikaufführung – Anm.d.Red.) gedauert, solange bis ich zugegeben habe, dass es total Spaß macht.

Bela: Zagreb war doch zweitrangig welcher kleinste Laden, in dem wir seitdem Ewigkeiten gespielt nach sich ziehen, 600 Volk.

Wie ja förmlich die ganze Tour gespickt war mit kleinen Läden, wie ihr sie in Deutschland nicht mehr bespielen würdet. Fühlte sich dies nicht an wie eine Reise zurück in die 1980er-Jahre?

Rod Gonzalez: Wie früher wäre es gewesen, wenn wir mit welcher ganzen Crew im Vito gefahren wären und jeglicher im Gemeinschaftszimmer im Hostel geschlafen hätten. Trotzdem wir waren schon aufwärts einer anderen Stufe; zwar kleine Hallen, doch wir sind viel geflogen, waren in guten Hotels.

Farin: Es war doch trotzdem ein Riesenspaß. Vermutlich meinst du ja eigentlich dies Gefühl beim Musikaufführung selbst?!

Ja, ich hätte mit Freude irgendwas Romantischeres gehört.

Bela: Insgesamt war es krass gut. In Italien hatten wir die größte Venue mit 3500 Leuten, dies war so gut wie schon unbequem, weil es so riesig war im Vergleich zum Rest. (lacht) Noch ehe wir dann im Interface die Festivals in Deutschland gespielt nach sich ziehen, beschlossen wir, ins Studio zu möglich sein.

Rod: Moment, die Reihenfolge war verschiedenartig. Wir nach sich ziehen erst beschlossen, im Winter eine Hallentour zu zeugen, und dann kam die Idee mit dem Album aufwärts den Tisch.

Um neues Werkstoff z. Hd. die Tour zu nach sich ziehen?

Farin: Sekundär dies war Teil welcher Diskussion. Rod hatte keiner so eine Lust aufwärts Studio. Dann nach sich ziehen Bela und ich doch Songs vorbereitet und er hat sich breitschlagen lassen. (lacht)

Er hat mithin erkannt, dass da Potenzial drinsteckte …

Farin: (lacht) Scheint so. Es ist doch zweitrangig nichts schlimmer, denn zu sagen: “Wir MÜSSEN jetzt mal wieder ein Album machen.” Dorthin wollten wir nie kommen.

Bela: Selbst wollte außerdem nicht, dass wir aufwärts den Festivals nur unseren Backkatalog verwalten. Farin hatte zwei sehr passende Songs in petto, so sind wir erst mal ins Studio gegangen und nach sich ziehen testweise “Abschied” und “Rückkehr” aufgenommen, damit wir welches Neues nach sich ziehen und die Konzerte nicht so nachdem Best-Of schnüffeln.

Und doch spielt ihr immer wieder mit welcher Angstgefühl welcher Fans, dass es tatsächlich ein Auseinandergehen z. Hd. immer sein könnte. Sekundär übrig dies neue Album wird ja schon wieder denn dies letzte spekuliert.

Bela: Nee, wir sind dies nicht.

Farin: Die Fans steigern sich total in welches rein. (lacht)

Bela: Die Volk lieben die Angstgefühl. Und wenn es in einem Jahr mit den Hygienedemos vorbei ist, sollen sie nun mal wieder vor irgendwas anderem Angstgefühl nach sich ziehen.

Naja, dass ihr z. Hd. eure neue Single dies Foto gewählt habt, dies zweitrangig schon aufwärts dem Cover welcher “Fleisch EP” eurer ersten Buch Soilent Laubgrün war, hat die Angstgefühl doch womöglich wieder einmal geschürt.

Farin: Dann erzähle ich mal die wahre Historie. Bela und ich nach sich ziehen telefoniert und rumgesponnen. Unter anderem übrig den Songtitel “Morgens Pauken”, welcher fiel einst schon. Basta Spaß sagte ich dann, dass wir aufwärts dies Cover dies Foto von welcher ersten Soilent-Laubgrün-Single packen. Bela fand die Idee geil, ein kleinster Teil back to the roots, doch zweitrangig ein kleinster Teil irrational. Rod fand Titel und Coveridee gut. Und nun gibt es Fans, die sagen, es schließt sich welcher Ring. Trotzdem hey, come on, es ist doch nur die Single! (lacht)

Bela: Es ging jedenfalls was auch immer sehr schnell, ebendiese Historie, doch zweitrangig die Sache mit ein “Ein Lied für Jetzt”, unserem Corona-Song. Selbst habe zu Hause die erste Strophe und Refrain mit dem Handy aufgenommen, Farin dies File geschickt, und drei Minuten später kam seine zweite Strophe. Dann nach sich ziehen wir noch drei Tage gebraucht, um Rod davon zu überzeugen. (lacht)

Hat euch welcher kreative und humoristische Vorgehen aus dem ersten Corona-Tiefdruckgebiet herausgeholfen?

Farin: Natürlich, wir nach sich ziehen es gemacht, um die Situation erstmal zu verarbeiten. Welches Bela mir geschickt hat, war spontan und nur z. Hd. uns. Die Idee, den Song ins Netzwerk zu stellen, kam erst folglich.

Bela: Zu dem Zeitpunkt war nicht lukulent, wie wir gar weitermachen können. Selbst lebe ja schon seitdem einiger Zeit in Hamburg, wie mithin sollten wir zukünftig verbinden zusammenführen Song rezipieren? Und dann entstand die Idee, es mit dem Smartphone zu versuchen. Im Folgenden dies Video. Jeder filmt sich selbst und wir zeugen dies mit Splitscreen. Dies Ganze hat doch zweitrangig gezeigt, wie blind und vor allem wie gut wir uns grad wieder verstehen. (lacht)

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Wie hat die neue Situation die Komplettierung des Albums gelenkt? Oder war da schon was auch immer in trockenen Tüchern?

Bela: Die weltweite Seuche hat uns jeglicher erst mal sehr getroffen, somit nach sich ziehen wir unsrige Studiozeit aufwärts Farins Wunsch hin verschoben. Erst um zwei, dann um vier Wochen. Wir mussten erst mal darüber nachdenken, wie wir damit umgehen. Im zehnter Monat des Jahres 2019 hatten wir Bass und Schlagzeug zu so gut wie allen Liedern aufgenommen, zu vielen zweitrangig schon Klampfe und Gesänge. Dann kam eine gewollte Pause, weil Rod schon länger eine Reise geplant hatte. Solche Pause wurde dann länger und länger.

Farin: Wir nach sich ziehen wirklich zusammenführen großen Teil des Albums unter Quarantäne-Bedingungen aufgenommen. Selbst habe zusammenführen Monat dies Studio kaum verlassen, nur zum Spaziergang am Nachmittag mit Maske. Dies war wirklich bizarr.

Bela: Den zweiten Teil nach sich ziehen wir in Hamburg statt wie geplant in Spreeathen aufgenommen. Dies Studio in Spreeathen war gefühlt zu mittendrin und ging mühelos nicht.

Die Tour musste nun aufs nächste Jahr verschoben werden. Hätte ihr euch zweitrangig ein Musikaufführung unter Corona-Bedingungen vorstellen können?

Farin: Ganz ehrlich, möchtest du ein Musikaufführung erleben, wo welcher Mensch, mit dem du pogen sollst, vier Meter weit steht?

So gut wie nicht. Und wie soll im Zusammenhang einer schon ausverkauften Tour zweitrangig entschlossen werden, wer hingehen darf und wer nicht?

Farin: Oder: Wer soll dies bezahlen? Dies Ticket muss dann 250 Euro kosten, damit wir gar aufwärts den Break-even kommen. Dann sind wir Kommerzschweine und es gibt trotzdem keine Stimmung. Vergiss es.

Rod: “Und jetzt eine La Ola von Peter und Stefan …” (lacht)

Farin: Um doch zweitrangig mal welches Gutes an welcher Situation zu finden, denn ich bin ja ein unverbesserlicher Optimist: Wir hatten sehr viel Zeit, uns aufwärts dies Album zu subsumieren, vornehmlich in welcher zweiten Rutsche. Es gab kaum Ablenkungen. Mit wem hast du dich getroffen? Mit niemandem. Welches hattest du zu tun? Nichts. Okay, die beiden Väter nach sich ziehen noch mal ein kleinster Teil mehr zu tun denn ich, doch es war schon sehr reduziert. Dies heißt, es ist sehr viel Liebe in dies Album geflossen und sehr viel Zeit, die man sonst mühelos keiner gehabt hätte.

Welcher Optimist glaubt zweitrangig, dass die weltweite Seuche gesamtgesellschaftlich mit uns welches Gutes macht.

Farin: Selbst glaube, eine Wandel ist nie nur gut, doch sie ist zweitrangig nie nur schlecht. Selbst kann nur z. Hd. mich selbst sprechen, doch innerdeutsche Flüge, die brauche ich zum Vorbild nicht mehr.

Bela: Dies Negative schreit uns mehr an. Wer hat sich vor Corona denn um Attila Hildmann geschert? Selbst glaube doch zweitrangig, dass es durchaus positive Veränderungen spendieren wird. Die Volk gucken kritischer aufwärts ihren Fleischkonsum und kaufen notfalls bewusster ein. Sie setzen sich kaputt mit den Belangen ihrer Mitmenschen.

Farin: Sie werden achtsamer …

Viele Verschwörungstheoretiker nötig haben vielleicht zweitrangig eigentlich zusammenführen Weißkittel, welcher sie mal psychologisch gründlich untersucht. Oder am günstigsten gleich drei Ärzte …

Farin: Wir sind ja jeglicher drei irgendwie Psychiater. (lacht)

Wohlsein zweitrangig deswegen habt ihr zweitrangig immer Nazis irgendwas entgegenzusetzen gehabt. Kann dies im Zusammenhang Verschwörungstheoretikern womöglich zweitrangig helfen?

Bela: Es sind ja erstmal gar keine Theoretiker, die beweisen ja nichts, sie behaupten nur. Sie sind Sympathisant von Verschwörungen. Und wer sich voluntaristisch zu diesem Zweck entscheidet, zu vertrauen, dass es da eine Verschwörung von reichen Menschen gibt, die zusammenführen Substanz namens Adrenochrom aus gefolterten kleinen Kindern ziehen … Selbst weiß nicht, wo ich herbeiführen soll, mit denen zu diskutieren. Keine Sachverstand. Es gibt ein paar Beantworten in unseren Liedern. In “Liebe gegen Rechts” zum Vorbild. Man macht die Tür nicht zu, jeder hat dies Recht aufwärts Liebe, jeder hat dies Recht, zuzugeben, dass er sich geirrt hat.

Liebe ist mithin die Auskunft aufwärts was auch immer?

Bela: Lichtvoll! Die Maske, welcher Stachel im Fleisch des Verschwörungsanhängers, tragen wir hauptsächlich unserem Im Vergleich zu zuliebe, weil es eine Übertragung verhindert. Dies solo ist schon ein Auftritt welcher Solidarität. Wer dies verweigert, muss nun mal damit zu Rande kommen, dass er ein asoziales Arschloch ist.

Farin: Wer sein ganzes Leben nur ich-bezogen war, dem leuchtet es natürlich nicht ein, dass er jetzt Sachen z. Hd. andere tun soll, ohne zu diesem Zweck extra gelobt zu werden. Da schimpft er möglichst und stürzt sich in Verschwörungstheorien. Selbst sehe da wenig ‘common ground’ z. Hd. eine Diskussion.

Bela: Dies hast du schön gesagt.

Im Kontext den meisten ist mithin schon in welcher Kindheit, in welcher Erziehung und in welcher Sozialisation irgendwas schiefgelaufen. Wie erklärt ihr euren Kindern, welches ohne Rest durch zwei teilbar passiert und welches zu tun ist?

Bela: Kinder nehmen dies mit den Masken hin, die stellen es nicht infrage, wenn sie von Erwachsenen nicht aufgehetzt werden. Dies sind jetzt die Schalten, und Kinder leben ja bewusster nachdem Schalten denn viele Erwachsene. Dies ist eine Krankheit, die kannst du kriegen, wenn du die Maske nicht aufsetzt und den Entfernung nicht einhältst. Fertig.

Ihr hattet in welcher Vergangenheit immer mal wieder Songs, die aufwärts dem Non… gelandet sind. Schaut man sich heute Texte diverser Deutsche Sprache-Rapper an, wirken eure dagegen vergleichsweise harmlos. Glaubt ihr, dass inzwischen mehr durchgewinkt wird oder eine Wesen Verrohung stattgefunden hat?

Bela: Selbst denke, dies kann man nicht vergleichen, denn die Deutsche Sprache-Rapper umwälzen ja nur um sich selbst. Misogyne, homophobe Texte …

Farin: … sogar von Frauen!

Bela: Leider findet da zweitrangig viel Judendiskriminierung statt. Da regt man sich übrig sehr schlechte Scherze welcher zusammenführen aufwärts, doch dann vertreten ein Kollegah oder Xavier Naidoo zum Vorbild ganz ungeschützt antisemitische Haltungen in ihren Texten, dies kann man zweitrangig nicht mehr verschweigen.

Farin: Wir dagegen sind ja unschuldig aufwärts dem Non… gelandet. “Geschwisterliebe”, dies immer noch indiziert ist, habe ich geschrieben, denn ich 15 war. Da hatte ich noch nicht einmal Sex gehabt, mithin nicht mit Penetration. (lacht) Dies Wort “flachlegen” hatte ich ohne Rest durch zwei teilbar kennengelernt und fand es super lustig. Heutzutage wird ganz verschiedenartig getextet. Man versucht, Säumen auszuloten oder massiv zu übersteigen. Dies war im Zusammenhang uns nie Sinn welcher Sache. Wir nach sich ziehen sogar verschiedenartig formuliert, um nicht indiziert zu werden.

Bela: Wir nach sich ziehen in ein paar Songs Straftatbestände erfüllt, Sachen gesagt, die verboten sind. Da mussten sie uns indizieren. Beim “Schlaflied” war es irgendwas anderes, dies war böser Wille, weil man uns aufwärts den Kopf zugesagt hat, wir würden Kindern willentlich Albträume bescheren. Damit nach sich ziehen wir noch zusammenführen draufgesetzt.

Farin: Es gab ein Urteil, mit dem einer die noch kein Kind geboren hat dies Sorgerecht zugesprochen wurde, weil sie nachweisen konnte, dass ihr Mann dem gemeinsamen Kind dies “Schlaflied” vorgespielt hatte.

Bela: Seelische Grausamkeit. Viele Volk denken ja, dass Die Ärzte solo schon seelische Grausamkeit sind. (lacht)

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Es gibt Studien dazu, dass welcher Mensch sich sein ganzes Leben weit beinahe nie älter denn 25 fühlt. Physisch schon, doch nicht im Kopf. Würdet ihr dies unterschreiben? Manche Texte des neuen Albums lassen den Schluss nämlich durchaus zu.

Rod: Selbst würde dies schon unterschreiben, doch mit dem Zusatzklausel, dass einem im Lebensalter gewisse Sachen zweitrangig mühelos scheißegal sind. Andere regen sich übrig Sachen aufwärts, die mir selbst nicht mehr wichtig sind.

Zum Vorbild?

Rod: Zum Vorbild so ein Verschwörungsanhänger.

Früher hättest du mit ihm diskutiert, heute lässt du in sinister liegen?

Rod: Ja lukulent. Heute würde ich mühelos sagen: “Danke fürs Gespräch.”

Farin: Wir nach sich ziehen dies Album gestriger Tag mal in dicker Teppich Haufen durchgehört und da ist mir im Zusammenhang zwei Stücken von mir selbst lukulent geworden, dass man mir jetzt durchaus vorwerfen könnte, dass ich Berufsjugendlicher bin. Die sind wirklich nicht aus welcher Sicht eines 56-Jährigen geschrieben. Selbst habe mich gefragt, woher dies kommt, ich mache dies ja nicht willentlich. Es ist, wie du sagst. Gewisse Sachen nach sich ziehen sich doch nicht geändert. Selbst bin hoffentlich ein kleinster Teil weiser geworden, habe ein kleinster Teil mehr Verständnis, ein kleinster Teil mehr Entspanntheit. So zusammenführen grundsätzlichen heißer Ofen aufwärts Sachen habe ich wie früher.

Via die eigene Sterblichkeit macht ihr euch – denn Mensch, nicht denn Buch – bislang keine Gedanken? Die Einschläge im beruflichen und privaten Umfeld kommen ja immer näher irgendwann …

Farin: Qua welcher erste Tod in mein Leben kam, da war ich noch einstellig. Da habe ich begriffen, man kann zweitrangig denn Kind sterben. Vielleicht hat mich dies zäh. Selbst will jetzt nicht kaltherzig sagen …

Bela: Doch, doch, kaltherzig. (lacht) Dies Gute daran, aus welcher Punkszene zu kommen, ist, dass es wegen welcher Drogen die ersten Kollateralschäden schon recht frühzeitig gab.

Farin: Achtung wurde immer eigentlich lütt geschrieben. (lacht)

Ihr habt unter anderem an einer Online-Lesung teilgenommen, um Geld z. Hd. dies legendäre und durch die weltweite Seuche nun bedrohte SO36 in Spreeathen Währungs… zusammenschließen. Wie weitläufig ist die Sorge, die ihr euch um die Kunst- und Kulturszene macht?

Bela: Wir sind tätig in einer Industrie, die eh ständig struggled, erst durch illegale Downloads, dann durchs Streaming. Eine Industrie, in welcher sich Musiker neue beziehungsweise andere Verdienstmöglichkeiten suchen, immer mehr live spielen, um übrig die Runden zu kommen. Dies macht uns Sorgen, lukulent. Jeder z. Hd. sich und zweitrangig mit anderen zusammen nach sich ziehen wir vielen Initiativen geholfen. Trotzdem wir wünschen, dass welcher Spuk bevorstehend vorbei ist.

Wenn welcher Spuk jetzt von einem Tag aufwärts den anderen tatsächlich vorbei wäre, könntet ihr offenherzig den Schalter verstellen und euch mit Tausenden Fans in eine ausverkaufte Halle stellen?

Farin: Dies kommt vermutlich aufwärts dies persönliche Phobie-Level an, doch dies wird schnell wieder möglich sein. Man guckt sich dies vermutlich eine Woche weit an, und dann …

Bela: … dann: “Läuft schon, allet jut!”

Rod: Meine größte Angstgefühl ist förmlich, dass welcher ganze Unterbau, welcher uns keiner betrifft – die kleinen Clubs -, dass es dies was auch immer irgendwann nicht mehr gibt. Dass junge Volk damit nicht heranwachsen werden, weil es ebendiese Kultur nicht mehr gibt. Die kleinen Bands, die jetzt ihre Touren absagen sollen, wissen womöglich keiner mehr, wo sie spielen sollen im nächsten Jahr, weil es nun mal die kleinen Läden nicht mehr gibt.

Farin: Trotzdem Kultur wird sich immer wieder bahnbrechen, selbst, wenn es jetzt ein paar Jahre keine Struktur zu diesem Zweck spendieren wird. Selbst glaube nicht, dass dies dann z. Hd. immer so sein wird. Welcher Kunstschaffende macht dies ja aus einem Zwang hervor und will sich darstellen, wenn er zum Vorbild Musiker ist.

Bela: Trotzdem z. Hd. jeglicher Volk, die z. Hd. den Firma funktionieren, ist dies Ganze katastrophal. Unsrige Roadies zum Vorbild. Z. Hd. die geht dies Mannjahr erst im März richtig los. Dann zusammenschließen sie die Jobs solange bis zum Finale des Jahres, um dies Währungs… verdienen, dies sie fürs Leben, z. Hd. die Familie nötig haben. In dem Moment, wo Leckermaul Hartz IV einsteigen muss, ist er nicht mehr geschäftsfähig und irgendwann raus aus dem Job. Dies Positive doch in unserem Sektor ist, dass die Volk, die dies Ganze seitdem Jahren durch ihre Habgier lädieren – große Firmen, legitimierter Schwarzmarkt – dass zweitrangig die ohne Rest durch zwei teilbar richtig leiden und teilweise vor welcher Pleite stillstehen. Volk, die Fans abzocken wie Viagogo.

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Kommen wir an dem Zähler noch mal aufwärts die Tour zurück. Habt ihr nachdem welcher langen Pause damit gerechnet, dass eure Konzerte intrinsisch von Sekunden besetzt sein würden, oder hat euch dies überrascht?

Rod: Die Tour war intrinsisch von vier Tagen besetzt. Oder waren es vier Zahlungsfrist aufschieben?

Maximal vier Minuten. Selbst würde wirklich eigentlich Sekunden schätzen …

Bela: Die Karten waren save intrinsisch von 30 Sekunden besetzt. Dies war Rekord. Dann nach sich ziehen sie nochmal eine halbe Stunde gebraucht, um die Zusatzgigs ins Netzwerk zu stellen und zweitrangig die offenherzig auszuverkaufen.

Z. Hd. viele Fans, die leer ausgingen, ein Riesenärgernis.

Farin: Dies Problem ist die Informationsasymmetrie. Wir wissen nicht, wie viele Tickets wir theoretisch verkaufen können. Wie viele Volk wollen uns sehen nachdem welcher langen Pause? Und die Fans wissen nicht, wie viele Konzerte wir wirklich noch spielen werden, solange wir leben.

Bela: Wir werden schon noch sehr viel mehr touren. Schlimmer ist es, wenn Volk Tickets z. Hd. 300 und mehr Euro aufwärts Ebay oder zwielichtigen Portalen kaufen. Die lügen dich an. Da gibt es dann zum Vorbild Innenraumkarten, die nah an welcher Dachboden teurer sind denn weiter hinten. Solche Preisunterschiede gibt es im Zusammenhang uns doch nicht. Es sind nur drei, vier Klicks, um dies herauszufinden, z. Hd. die die Volk oft zu verrottet sind.

Dass die Karten schnell weg sein würden, war doch schon irgendwie lukulent – zumindest jedem Fan. Euch nicht?

Farin: Selbst erzähle jetzt mal, wie es wirklich war: Am Tag, denn welcher Vorverkauf losging, war ich im Studio in Hamburg. Selbst brauchte neue Turnschuhe und bin in die Stadtzentrum gelaufen. Dies Studio war ungefähr eine Stunde von dort weg.

Bela: Barfuß?

Farin: Genau. Barfuß durch den Schnee. (lacht) Qua ich losgegangen bin, hieß es ohne Rest durch zwei teilbar: Wir möglich sein gleich in den Vorverkauf. Und dann habe ich die Schuhe gekauft und denn ich damit fertig war, habe ich mal angerufen und nachgefragt, wie es so läuft. Da hieß es dann, wir seien besetzt. Selbst habe gefragt, welches Musikaufführung besetzt sei. Trotzdem die ganze Tour war besetzt, damit war ich doch erst vor einer Stunde losgegangen.

Bela: 30 Sekunden, ich sag’s ja!

Farin: Mein Gesprächspartner am Telefon meinte dann, ich könne mir mithin noch ein paar Socken kaufen. Dies war im zehnter Monat des Jahres. Selbst hatte gedacht, wenn wir so im zwölfter Monat des Jahres die Hälfte besetzt nach sich ziehen, wäre ich total happy.

Hast du nicht vorhin behauptet, ein unverbesserlicher Optimist zu sein? Wenn du wirklich gedacht hast, welcher Vorverkauf könnte sich schwieriger gestalten, bist du eigentlich dies Gegenteil.

Bela: Dies ist für immer ein Widerspruch. (lacht) Qua ich ein Kind war, war die größte Kondensator in Spreeathen z. Hd. ein Musikaufführung die Deutschlandhalle mit 5000 Plätzen. Frank Sinatra hat dies besetzt und Liza Minelli. Sonst niemand. Die größten Bands habe ich im Metropol gesehen, zum Vorbild The Cure, aufwärts dem Höhepunkt ihrer Karriere. 1500 Volk. Erst Jahre später nach sich ziehen wir dies geschafft. Dies ist wirklich was auch immer so explodiert. Heute verkaufen ehemalige Vorbands von uns die Wuhlheide aus. (Beatsteaks, 17.000 Zuschauer – Anm.d.Red.) Mehrmals. Dies Spektakel, dies Musikaufführung denn solches, ist gewachsen, damit doch zweitrangig die Habgier und die Ausbeutung welcher Fans durch Vorverkaufsbörsen. Dies hat mir große Sorgen gemacht, da findet meiner Meinung nachdem ohne Rest durch zwei teilbar eine Gesundung statt. Dies nochmal zu den hoffentlich positiven Seiten welcher derzeitigen Situation.

Spontane Musikaufführung- und Theaterbesuche sind aufgrund von Corona, doch zweitrangig schon davor dank des Internets nicht mehr möglich, weil immer nahezu was auch immer weit im Vorne besetzt war. Dies kann zweitrangig nerven …

Farin: Dies ist zweitrangig meine Beweisführung. Dann sagt man mir doch: Du willst mithin, dass 140.000 Volk zu deinem Musikaufführung kommen, ohne Plan vor welcher Halle stillstehen und sich wechselseitig totschlagen? Nein, dies will ich natürlich zweitrangig nicht. (lacht)

Dies will keiner. Sind personalisierte Tickets die passende Auskunft aufwärts die Schwarzmarkt-Manipulation?

Bela: Selbst wollte mir vor zwei Wochen Tickets z. Hd. Helge Schneider kaufen. Selbst wollte vier Karten nach sich ziehen und dann mal sehen, wer mitkommt. Und ich war zur Hand, meinen Namen z. Hd. jeglicher vier einzutragen, doch es mussten vier Namen mit Denkschrift sein, Geburtsdatum, Fingerabdruck und welches weiß ich. Dies hat mich schließlich davon abgehalten. Selbst verstehe es ja, wir nach sich ziehen zweitrangig immer wieder diskutiert, ob wir dies zeugen …

Farin: … weil wir nicht wollen, dass sich Arschlöcher an uns und unseren Fans bereichern.

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In dem Kern könnte es vielleicht doch zweitrangig mit Corona zu tun gehabt nach sich ziehen, um mögliche Infektionsketten besser nachverfolgen zu können. Im Regelfall sollte es einem einzelnen Käufer doch schon möglich sein, aufwärts seinen Namen zwei oder zweitrangig vier Karten zu bekommen?!

Bela: Ja, meiner Meinung nun mal zweitrangig. Manche Fans wünschen sich inzwischen, dass wir personalisierte Tickets bieten, damit welcher Ausverkauf nicht mehr stattfindet.

Z. Hd. die Tour 2021 müsst ihr euch darüber ja keine Gedanken mehr zeugen. Trotzdem vielleicht dann z. Hd. die darauf folgende – zum 40. Bandjubliäum?

Bela: Wer Die Ärzte kennt, welcher weiß, dass wir Jubiläen nie dann feiern, wenn sie hinschlagen. Vielleicht touren wir erst wieder zum Tod eines Bandmitglieds. (lacht)

Mit Farin, Bela und Rod sprach Nicole Ankelmann

Dies Album “Hell” ist ab dem 23. zehnter Monat des Jahres zugänglich.