Wo Honig draufsteht, ist nicht immer Honig im Innern



Gepanscht, gestreckt, verfälscht

Wo Honig draufsteht, ist nicht immer Honig im Innern

Deutschland ist Honigweltmeister. Im Schnittwunde isst jeder von uns wie ein Kilo des süßen Bienengolds pro Jahr. Doch weltweit verfälschen professionelle Lebensmittelschwindler dasjenige Naturprodukt – zum Leidwesen welcher Verbraucherinnen und Verbraucher, die zig-mal keiner wissen, welches genau sie sich da aufs Wecken schmieren.

Wenn 72 Länder weitestgehend ein Jahr weit unter Federführung welcher europäischen Polizeibehörde Europol und welcher internationalen kriminalpolizeilichen Organisation Interpol zusammenarbeiten, dann geht es um Kriminalitätsrate im ganz großen Stil. Ebenso Deutschland beteiligte sich an welcher nun zu Finale gegangenen “Operation OPSON X”, eine welcher wohl größten Aktionen im Kampf gegen Lebensmittelbetrug. Jedes Jahr findet eine solche Initiative statt. In diesem Jahr lag welcher Kern welcher Lebensmittelermittler unter anderem uff Honig. Denn welcher gehört laut Bundesamt z. Hd. Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit weltweit zu einem welcher am meisten gefälschten Nahrungsmittel. Ebenso im Zusammenhang uns in Deutschland ist dasjenige ein echtes Problem.

Im Ranking welcher beliebtesten Brotaufstriche in Deutschland, rangiert Honig nachher Marmelade uff dem zweiten Spielfeld – noch vor Schokoladencreme. Einzeln schaffen es die deutschen Imker nicht, solche Lust zu stillen. Welcher Selbstversorgungsgrad hierzulande liegt den Datensammlung zufolge ohne Rest durch zwei teilbar einmal im Zusammenhang rund 30 von Hundert. Welcher überwiegende Teil wird darob aus dem Ausland importiert. Nun führt Deutschland dem Statistischen Bundesamt zufolge jährlich mehr wie 80.000 Tonnen Honig im Zahl von rund 250 Mio. Euro ein – so viel wie kaum ein anderes EU-Nation. Die wichtigsten Lieferländer sind in diesem Zusammenhang Mexiko, Argentinische Konföderation, Ukraine und gleichermaßen Reich der Mitte. Und genau solche Importware steht immer wieder im Verdächtigung, verfälscht und gestreckt zu sein.

Honigschwindler nutzen raffinierte Methoden

Die Betrugsmöglichkeiten im Zusammenhang Honig sind vielfältig. So stellen wie Firmen in Fernost speziellen Sirup her, denen sich Honig verfälschen lässt. Dessen Zuckerstruktur sei welcher von echtem Honig so verwandt, dass sie sich nur mit sehr aufwendigen Untersuchungen nachweisen lasse, sagt Martina Janke, Laborleiterin am Institut z. Hd. Bienenkunde in Celle. Es gebe bestimmte chemische Merkmale, sogenannte Marker, die vereinen authentischen Honig betragen. “Aber diese Marker kann man auch kaufen und sie können eingemischt werden. Man muss moderne Techniken ausreizen und ausschöpfen, damit man dieser ganz ausgefeilten Verfälscher-Praktik auch auf die Spur kommen kann. Einfach ist das nicht.”

Etiketten-Vertigo sowie die unerlaubte Zugabe von Farbstoffen, Enzymen und Pollen sind weitere gängige Methoden, um Fake-Honige uff den Markt zu einfahren. Es ist mittlerweile sogar möglich, Speisehonig herzustellen, in dem gar kein echter Honig im Innern steckt.

Bienen eines Bienenstocks. Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

Non… z. Hd. Verfälschung? Aufwärts dem Weltmarkt ist mehr Honig verfügbar, wie Honigbienen produzieren.

(Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild)

Doch weil die Verfälschungsmethoden immer raffinierter werden und sich die Verfälscherpraktiken immer wieder verändern, ist es z. Hd. Labore extrem aufwendig, den manipulierten Honig aufzuspüren. Verfälschern und Lebensmittellaboren hat sich ein Katz-und-Mouse-Spiel entwickelt, im Zusammenhang dem die Schwindler welcher neuesten Analysetechnik meist vereinen Schrittgeschwindigkeit vorne zu seien scheinen. Ungesund ist dasjenige z. Hd. Verbraucher in welcher Regel zwar nicht. Richtig ungesund wird es gewiss, wenn die Honigmischungen wie durch Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat verunreinigt sind.

Hinter welcher Trickserei steckt ein simples Ziel: Weil Honig kostbar ist und seine Gewinnung aufwendig, verfälschen die Schwindler dasjenige Produkt, um aus wenig Honig möglichst viel Neutralleiter und damit bares Währungs… Vorteil verschaffen. Honigschwindel ist längst ein globales Mio.- Business. Ihn aufzudecken und die Schwindler Dingfest zu zeugen, erfordert offenbar die gesamte Mächtigkeit von Europol und Interpol. Wer Honig in Deutschland verfälscht, begeht übrigens eine Straftat. Laut Honigverordnung handelt es sich um ein Naturprodukt, dem weder Stoffe hinzugefügt noch entnommen werden die Erlaubnis haben.

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Situation welcher heimischen Berufsimker verheerend

Es ist trotzdem wenig erstaunlich, dass gleichermaßen in deutschen Supermärkten Honigverfälschungen und minderwertige Mischhonige im Umwälzung sind. Zum Pein welcher Verbraucher, denn die werden massiv getäuscht. Wohl gleichermaßen zum Pein welcher heimischen Berufs- und Erwerbsimker. Während die Honig-Fakes aus Südamerika, Osteuropa oder Asien zu Dumpingpreisen von teils unter drei Euro pro 500 Gramm-Glas verkauft werden, ringen Imker mit großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Längst ist Honigproduktion im Zusammenhang uns kaum noch rentabel und die Zahl welcher haupterwerblichen Imkereibetriebe hierzulande sehr klein. Nur noch rund 50 Berufsimker in Deutschland schaffen es wirklich, ausschließlich von welcher Honigproduktion zu leben. Welcher Rest betreibt die Imkerei im Nebenerwerb. Damit die heimischen Imker in Grundzügen wettbewerbsfähig bleiben, zu tun sein gleichermaßen sie ihre Preise erheblich zwängen – und zeugen in diesem Zusammenhang Verlust. Ein Teufelskreis, welcher immer mehr Berufsimker zum Die Waffen strecken zwingt. Diejenigen die weitermachen, wollen ihre Liebe und Leidenschaft z. Hd. den Honig nicht beilegen und wünschen, dass aus zwischenzeitlichen Verlusten irgendwann wieder Gewinne werden.

“Also ein fairer Preis für ein Glas Honig, dass man wirklich gut davon leben könnte und auch eine Familie davon ernähren könnte, wären mindestens 15 Euro. Beim Verkaufspreis von acht bis zehn Euro bleiben wenn es hoch kommt 50 Cent bis 1 Euro übrig”, sagt die Präsidentin des deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes Annette Seehaus-Arnold.

Für jedes die heimischen Imker gibt es derweil Hoffnung. Sie klingt zwar bürokratisch, könnte im Gegensatz dazu einfahren: die Etikettierungspflicht. “Es gibt Gemische, wo wir importierte Honige nach sich ziehen oder gestreckte Honige – und dasjenige weiß welcher Verbraucher nicht. Selbst will, dass welcher Verbraucher sehr souverän entscheiden kann, welches er kauft“, gab sich Bundeslandwirtschaftsministerin im Zusammenhang ntv Mittelpunkt Mai militant. Sie wolle sich z. Hd. eine europaweite Problembeseitigung einsetzen. Wie genau solche Pflicht ausgestaltet werden kann, sagte sie im Gegensatz dazu nicht.

Imker fordern schon länger, dass die “Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern”- Angabe abgeschafft werden müsse. Stattdessen bräuchte es detaillierte Informationen über die Herkunft und vor allem über die prozentuale Zusammensetzung von Mischhonigen nach Region und auch nach Sorte und Pollengehalt auf den Etiketten. “Die jetzige Prahlerei bedeutet ja nur, dass welcher Honig nicht vom roter Planet komme”, unterstreicht Seehaus-Arnold die Forderung nachher einer Etikettierungs-Reform. Durch transparentere Datensammlung, könnte es Honigschwindlern künftig schwerer gemacht werden, ihre Ware unentdeckt uff den Markt zu einfahren.

Nebst welcher weltweiten Lebensmittelüberwachung “Operation OPSON X” wurde in zwei Fällen in Deutschland derweil ein Strafverfahren gegen Honigschwindler eingeleitet. Weitere Ermittlungen sollen uff europäischer Flachland verfolgen. Die Dunkelziffer dürfte im Gegensatz dazu wohl um ein Vielfaches höher sein.

Mehr reichlich dasjenige Lokal mit dem Honig, die Situation welcher Imker und wovon Verbraucher vereinen guten Honig wiedererkennen, sehen Sie in welcher ntv Wirtschaftsreportage “Dasjenige Lokal mit dem Honig”, am Sonntag, 01.08.2021, um 18.30 Uhr im Zusammenhang ntv oder uff Einblick im Zusammenhang TVNOW.