Zahl rechtsextremer Drohmails nimmt zu – Hessen meldet 69 Schreiben

Die Zahl rechtsextremer Drohmails mit dem Absender NSU 2.0 nimmt offensichtlich weiter zu. Wie dieser „Spiegel“ in seiner aktuellen Aushändigung berichtet, möglich sein die Kriminalpolizist von Trittbrettfahrern aus, die nun ebenfalls rechtsextreme Inhalte, Drohungen und Beleidigungen an Volksvertreter, Medien, Künstler und andere Prominente verschickten. Indem seien die Drohungen mittlerweile unüberschaubar geworden, hieß es.

Hessens Minister für Inneres Peter Beuth (Union) hatte am zweiter Tag der Woche mitgeteilt, dass solange bis dorthin 69 Schreiben, die einem oder mehreren Tätern zugerechnet würden, von Rang und Namen seien. Empfänger waren demnach unterschiedliche Personen des öffentlichen Lebens, die meisten von ihnen Frauen. Zuvor waren deren Datenansammlung mutmaßlich von hessischen Polizeicomputern abgerufen worden. Dies Sigel NSU 2.0 erinnert an die Terrororganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU).

Verbreitet wurden die Drohmails laut Medienbericht weitestgehend immer gut verknüpfen russischen Internetdienstleister. Ein Rechtshilfeersuchen dieser Wiener Würstchen Staatsanwaltschaft an russische Sicherheitsbehörden sei bisher unbeantwortet geblieben, hieß es unter Lebensziel aufwärts Aussagen von Ermittlern.

AFP