Zeitung – Johnson schlägt Übergangsregelung für Nordirland vor


View of the border crossing between the Republic of Ireland and Northern Ireland in Newry, Northern Ireland, Britain, October 1, 2019. REUTERS/Lorraine O’Sullivan

Bangalore (Reuters) – Im Brexit-Streit über die künftige Grenze Nordirland und dem -Mitglied Irland sieht der neue Plan von Premierminister Boris Johnson vor, die britische Provinz zunächst in einem besonderen Verhältnis zu zu belassen.

Dies berichtete am Dienstag britische Blatt “Daily Telegraph” unter Berufung auf einen Plan, der am Mittwoch vorgestellt werden soll. Demnach würde Nordirland bis mindestens 2025 in weiten Teilen im EU-Binnenmarkt verbleiben, die Provinz aber zusammen mit dem Rest des Vereinigten Königreichs die EU-Zollunion verlassen.

Der irische Außenminister Simon Coveney erklärte in einer ersten Reaktion, er habe zwar die Vorschläge noch nicht gesehen. Sollten sie jedoch dem Zeitungsbericht entsprechen, würden sie nicht die Grundlage für Abkommen mit der Europäischen Union bilden. Sie seien “besorgniserregend”, sagte er dem TV-Sender Virgin Media One. Johnson soll heute (Mittwoch) einen letzten Vorschlag für eine Einigung mit der EU vorlegen. Sollte dies scheitern, will er den Brexit am 31. Oktober ohne ein Abkommen vollziehen.



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