Zu welchem Zeitpunkt wissen wir, wie gefährlich Omikron ist?



Kekulé erklärt Mutationsgefahr

Zu welchem Zeitpunkt wissen wir, wie gefährlich Omikron ist?

Die Omikron-Variante des Coronavirus verbreitet sich eventuell schneller denn Delta. Noch ist es doch für jedes seriöse Schlussfolgerungen zu frühzeitig, warnt Virologe Kekulé. Er kann sich vorstellen, dass Omikron nur eine „Regionalliga-Mannschaft“ ist, die in dieser Königsklasse scheitert.

Seit dieser Zeit gut eineinhalb Wochen sorgt eine neue Corona-Mutante in vielen Teilen dieser Welt für jedes Bedrohungsgefühl und Schrecken. Unter Umständen verbreitet sie sich schneller denn Delta, eventuell kann sie sogar die Impfstoffe von Biontech, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson umgehen.

Nichtsdestoweniger dass Delta nicht die letzte Corona-Mutante sein würde, war Experten schon vorher lukulent. „Es gibt ständig Mutationen, das ist ganz normal. Das Virus multipliziert und multipliziert, die Mutation war nur eine Frage der Zeit“, sagt Gisela Schneider im ntv-Podcast „Wieder was gelernt“.

Schneider ist Direktorin des Deutschen Instituts für jedes Ärztliche Mission in der Schwarze Kontinent – dieser möglichen Heimat von Omikron. Forscher in Botswana hatten die Variante zwischen einer Gensequenzierung entdeckt. Nun wurden etwa 50 Mutationen nachgewiesen, die es zuvor zwischen keiner Corona-Variante gegeben hatte.

Woher Omikron genau stammt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Stark ausgebreitet hat sich die Variante zwar vor allem in Südafrika, dem südlichen Nachbarland von Botswana. Nichtsdestoweniger dies bedeutet nicht, dass sie sich tatsächlich dort entwickelt hat. Es ist genauso gut möglich, dass dies Virus schon länger im südlichen der Schwarze Kontinent zirkulierte, doch planar in einer Region, in dieser dies Erbgut dieser Erreger nur selten untersucht wird.

„Mutation war Frage der Zeit“

Südafrika hatte die Erfindung von Omikron letztendlich publik gemacht. Damit sich die Welt vorbereiten kann hinaus dies, welches da notfalls kommt. Zunächst wurde die Variante vor allem zwischen jungen Menschen festgestellt, mittlerweile verbreitet sie sich doch zunehmend gleichermaßen unter Älteren. „Sie ist offensichtlich ein bisschen infektiöser als das, was vorher in Südafrika unterwegs war, sonst hätte sich diese Variante nicht so ausgebreitet. Wir sehen, dass zumindest dieses S-Protein, also der Teil des Virus, welcher für das Andocken des Virus in der Wirtszelle verantwortlich ist, sehr viele Veränderungen hat, die ein bisschen beunruhigend sind, weil sie anders aussehen als das, was wir von bisherigen Varianten kennen“, hat Virologe Alexander Kekulé Finale November in einem ntv-Interview übrig Omikron gesagt.

Demnach gibt es zwei Möglichkeiten, wie sich eine Virusvariante ausbreiten kann: Entweder sie ist spürbar ansteckender denn die vorherige, in diesem Kernpunkt Delta, und verdrängt ebendiese mühelos aus dem Weltweite Seuche-Geschehen. Oder sie kann dies körpereigenes Abwehrsystem von Geimpften und Genesenen besser überlisten. Die Möglichkeit einer solchen „Immunflucht-Mutante“ hatte zuletzt gleichermaßen Virologe Christian Drosten aufgeworfen.

Seriöse Eine Behauptung aufstellen noch nicht möglich

Sämtliche Hinterher gehen von „Wieder was gelernt“ können Sie in dieser ntv-App vernehmen und überall, wo es Podcasts gibt: Audio Now, Amazon Music, Apple Podcasts, Google Podcasts und Spotify. Mit dem RSS-Feed gleichermaßen in anderen Apps.

Nichtsdestoweniger warum Omikron sich im südlichen der Schwarze Kontinent rasend schnell verbreitet, ist bislang unklar. „Wir haben nur die genetische Information und die sieht so aus, als wären Impfdurchbrüche oder Zweitinfektionen eventuell einfacher möglich“, äußerte sich Kekulé und schränkte ein, dass die Gene solo doch keine seriösen Rückschlüsse zulassen. „Mit unterschiedlichen Mutationen können manchmal genau die gleichen Ergebnisse bei einem Virus entstehen. Wir nennen das konvergente Evolution. Heißt, ein Virus, was sich zum Beispiel in Südafrika oder in Südamerika entwickelt hat, kann ganz unterschiedliche Mutanten haben, wenn man sich das genetisch anschaut. Aber wenn man später guckt, was das Virus kann, welchen Trick es anwendet, ist es manchmal genau das gleiche.“

Weiter  Corona-Studie aus Quadratestadt: "Alltagsleben hat sich komplett geändert"

Solange bis geklärt ist, wie gut oder schlecht die Impfstoffe vor Omikron schützen, dauert es normalerweise mehrere Wochen. In Laboren von Impfstoffherstellern und Forschern werden Zellkulturen dieser neuen Variante angelegt. Dann wird geimpften und genesenen Menschen Lebenssaft abgenommen. Dieses Lebenssaft wird dann in die Zellkulturen gegeben, um zu prüfen, welches passiert: Sperren die Antikörper Omikron oder nicht? Doch unbedingt dieser Vorgang verzögert sich fortschrittlich, weil den Wissenschaftlern in Südafrika wegen des Flugreise- und Reiseverbots Reagenzien für jedes die Untersuchungen zur Neige gehen.

„Sie müssen sich das vorstellen wie bei Lego. Mit verschiedenen Arten von Legosteinen können Sie ziemlich ähnlich aussehende Häuser bauen. Bisher haben wir nur die Legosteine, die Mutationen. Das heißt, wir wissen noch gar nicht, was dieses Virus daraus macht für unser Immunsystem“, verglich Kekulé im ntv-Talk. Es könne sein, dass geimpfte oder genesene Menschen „perfekt immun“ sind gegen die neue Veränderung. „Das ist nicht auszuschließen.“ Welcher Hallenser Virologe plädiert dazu, hinaus dies Beste zu wünschen, sich doch hinaus dies Schlechteste vorzubereiten. „Hope for the best and prepare for the worst“ – so dies Stichwort von Kekulé.

Omikron in dieser Königsklasse oder Regionalliga?

Theoretisch wäre es nämlich gleichermaßen möglich, dass die plötzlich stark steigenden Infektionszahlen in Südafrika hinaus den sogenannten „Founder“-Ergebnis zurückgehen, den Gründer-Ergebnis. Im südlichen der Schwarze Kontinent hat sich die Delta-Variante nämlich sehr viel später flächendeckend verbreitet denn in Europa. Vorher hat dort vor allem die Beta-Version des Coronavirus grassiert, die im Vergleich viel weniger infektiös ist. Eine „Regionalliga-Mannschaft, wenn Sie so wollen“, sagt Kekulé. Es könne sein, dass Omikron sich in dieser Region nur insoweit so schnell verbreitet habe, weil sie bisher in unterklassigen Ligen „gespielt“ habe. Delta doch „spielt“, nachher allem, welches wir bisher wissen, gewissermaßen in dieser Königsklasse von Sars-Co.-2.

„Es kann sein, dass es in Südafrika noch einzelne Nester gibt, wo Beta kursiert“, erklärt Kekulé den „Founder“-Ergebnis. Man wisse damit nicht, ob Omikron viel infektiöser sei denn Delta oder ob sie sich in der Schwarze Kontinent durchgesetzt habe, weil sie dort noch Terrain gefunden hat, „wo Delta noch nicht war“.

Klarheit nach sich ziehen wir erst in einigen Wochen, noch ist was auch immer ungeschützt: Omikron könnte infektiöser sein denn Delta, doch weniger sterblich. Omikron könnte sowohl infektiöser denn gleichermaßen tödlicher sein denn Delta. Vielleicht ist die Variante doch gleichermaßen weniger infektiös und weniger gefährlich. Eine Niederlage von Omikron gegen Delta wäre Stand jetzt doch wohl dieser „Best Case“ für jedes den weiteren Verlauf dieser Weltweite Seuche.

„Wieder was gelernt“-Podcast

„Wieder was gelernt“ ist ein Podcast für jedes Neugierige: Bekommt die Krauts Sparkasse ihr Geld von Donald Trump zurück? Warum bezahlen manche Berufspiloten Geld für jedes ihren Job? Warum ziehen Piraten von Ost- nachher Westafrika? Ton…Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein kleinster Teil schlauer.

Sämtliche Hinterher gehen finden Sie in dieser ntv-App, zwischen Audio Now, Apple Podcasts und Spotify. „Wieder was gelernt“ ist gleichermaßen zwischen Amazon Music und Google Podcasts verfügbar. Pro aus anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden.